Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Psychology - Personality Psychology

Der Einfluss eines positiven Affekts auf die Risikobereitschaft

Title: Der Einfluss eines positiven Affekts  auf die Risikobereitschaft

Academic Paper , 2020 , 28 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: David Baur (Author)

Psychology - Personality Psychology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit sollen folglich neben persönlichen Eigenschaften wie dem Alter oder dem jeweiligen Kontext, der Einfluss des Affekts auf die Risikobereitschaft untersucht werden. Hierzu erfolgen zunächst einige theoretische Erläuterungen zu den relevanten Begrifflichkeiten und Modellen. In Kapitel 3 wird das methodische Vorgehen erklärt. Kapitel 4 präsentiert anschließend die Ergebnisse der durchgeführten online-Befragung. Abschließend erfolgt in Kapitel 5 eine Analyse der durchgeführten Studie, in der die gefundenen Ergebnisse diskutiert und limitiert werden.

Die Risikobereitschaft wird von einer Vielzahl an Faktoren beeinflusst. Ob bewusst oder nicht, ziehen unterschiedliche Tendenzen im Umgang mit Unsicherheiten zahlreiche Konsequenzen nach sich. Das Ziel dieser Untersuchung ist es, drei Faktoren zu analysieren, die möglicherweise eine Beeinflussung der Risikobereitschaft zur Folge haben. Hierzu wurden insgesamt 133 Probanden untersucht und randomisiert einer Primingaufgabe unterzogen oder der Kontrollgruppe zugewiesen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Risikobereitschaft

2.1.1 Persönlichkeit

2.1.2 Kontext

2.1.3 Stimmung

2.2 Priming

2.3 Positiver Affekt

2.4 Affekt-Priming-Model

2.5 Mood-as-Information Model

2.6 Affect-Infusion-Model

2.7 Forschungsstand und Ableitung der Forschungsfragen/-hypothesen

3 Methode

3.1 Stichprobe

3.2 Untersuchungsdesign

3.3 Untersuchungsdurchführung

3.4 Erhebungsinstrumente und –material

3.4.1 Positives Priming und Kontrollfrage

3.4.2 Dospert-G

3.4.3 R1-Risikoskala

3.4.4 Soziodemografische Daten

3.5 Datenaufbereitung und statistische Verfahren

4 Ergebnisse

4.1 Deskriptivstatistische Auswertung

4.2 Inferenzstatistische Auswertung

4.2.1 Ergebnisse zur H1

4.2.2 Ergebnisse zur H2

4.2.3 Ergebnisse zur H3

5 Diskussion

5.1 Diskussion der Studienergebnisse

5.2 Limitationen dieser Studie

5.3 Implikationen für die zukünftige Forschung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von persönlichen Eigenschaften, Kontextfaktoren und insbesondere positiven Affekten auf die Risikobereitschaft von Individuen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Wirksamkeit von Priming-Methoden zur affektiven Beeinflussung und deren messbaren Auswirkungen auf das Risikoverhalten.

  • Analyse psychologischer Determinanten der Risikobereitschaft
  • Untersuchung des Einflusses von positiven Affekten durch Priming
  • Evaluierung kontextueller Variablen wie Führungstätigkeit und Personalverantwortung
  • Korrelation zwischen dem Lebensalter und der individuellen Risikoneigung

Auszug aus dem Buch

2.2 Priming

Der Begriff Priming drückt die Anbahnung oder Voraktivierung eines bestimmten Reaktionsmusters aus. Ein Priming in der psychologischen Wissenschaft, beschreibt das Phänomen, dass ein zuvor dargebotener Stimulus (Hinweisreiz) Auswirkung auf die Art und Weise sowie auf die Effizienz der Verarbeitung eines anschließenden Stimulus hat (Rose et al., 1986). Gängige Erklärungen für die Funktionsweise eines Primes gehen von einer erhöhten Aktivierung neuronaler Netzwerke aus. Nach der Theorie der semantischen Netzwerke (Collins & Loftus, 1975), besteht das Gedächtnis aus miteinander verbundenen Knoten. Wird einer dieser Knoten durch einen Stimulus aktiviert, kommt es zu einer sich ausbreitenden Aktivierung solcher Gedächtnisinhalte, die eine semantische Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Reiz aufweisen. Je enger die Verlinkung von Reizen, desto ausgeprägter ist die Wirkung des Primes. Es wird zudem davon ausgegangen, dass Priming als ein unterbewusster, automatischer Prozess zu verstehen ist (Storback & Clore, 2008).

Ursprüngliche Priming Experimente befassten sich vor allem mit lexikalischen Entscheidungsaufgaben. Fazio et al. (1986) konnten neben der semantischen Aktivierung bestimmter Wortgruppen ähnliche Aktivierungen von Einstellungen zeigen. In ihrem später als affektives Priming bekannt gewordenen Forschungsgebiet nahmen die Autoren eine Verbindung zwischen Objekt und Bewertung an. Wird ein bestimmtes Objekt dargeboten, führt dies zu einer automatischen Aktivierung der mit diesem Objekt assoziierten Einstellung. Diese Aktivierung erleichtert folglich die Beurteilung des Reizes (Storback & Clore, 2008).

In Kapitel 2.4 wird im Rahmen des Affekt-Priming-Modells näher auf die Auswirkungen eines affektiven Primings eingegangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Einflussfaktoren auf Risikoentscheidungen dar und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, den Einfluss von Affekten, Alter und Kontext zu analysieren.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Risikobereitschaft, Priming und Affekt sowie deren theoretische Modelle, die das Verständnis der Forschungsfrage stützen.

3 Methode: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen, einschließlich der Stichprobenrekrutierung, des Untersuchungsdesigns und der verwendeten Messinstrumente zur Datenerhebung.

4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptive und inferenzstatistische Analyse der durchgeführten Online-Befragung zur Prüfung der aufgestellten Hypothesen.

5 Diskussion: Dieses Kapitel interpretiert die erhobenen Studienergebnisse, diskutiert deren Limitationen und gibt Implikationen für die zukünftige Forschung.

6 Fazit: Dieses Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und bewertet die Auswirkungen der untersuchten Einflussfaktoren auf die Risikobereitschaft.

Schlüsselwörter

Risikobereitschaft, Positiver Affekt, Priming, Dospert-G, R1-Risikoskala, Persönlichkeit, Kontext, Führungsverantwortung, Personalverantwortung, Alterskorrelation, Psychologie, Entscheidungsfindung, Quantitative Studie, Online-Befragung, Affekt-Heuristik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welche Faktoren die Risikobereitschaft von Menschen beeinflussen, wobei der Fokus auf dem Einfluss von momentanen positiven Affekten, dem Lebensalter und beruflichen Kontextfaktoren liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Themenfelder sind die psychologische Risikoforschung, die Wirkung von Priming auf kognitive Prozesse und der Zusammenhang zwischen individuellen Merkmalen (Alter, Position) und der Risikoneigung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob ein durch Priming induzierter positiver Affekt die Risikobereitschaft messbar verändert und welche weiteren Zusammenhänge zwischen Demografie und Risikoverhalten bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewendet?

Es wurde eine quantitative Online-Studie mit 133 Probanden durchgeführt, wobei die Daten mittels Mann-Whitney-U-Tests, Kruskal-Wallis-Tests und Spearman-Korrelationen ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Fachbegriffe und Modelle sowie eine detaillierte Präsentation und Diskussion der empirischen Studienergebnisse.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Risikobereitschaft, positiver Affekt, Priming, Dospert-G, Führungsverantwortung und Alterskorrelation charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Risikobereitschaft von Führungskräften?

Die Studie zeigt, dass Personen mit Personalverantwortung eine signifikant geringere Risikobereitschaft aufweisen als Personen ohne Führungsfunktion.

Welchen Einfluss hat das Alter auf die Risikobereitschaft laut dieser Arbeit?

Die Ergebnisse deuten auf einen signifikanten negativen Zusammenhang hin, was bedeutet, dass die Risikobereitschaft mit zunehmendem Alter eher abnimmt.

Excerpt out of 28 pages  - scroll top

Details

Title
Der Einfluss eines positiven Affekts auf die Risikobereitschaft
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1,7
Author
David Baur (Author)
Publication Year
2020
Pages
28
Catalog Number
V988707
ISBN (eBook)
9783346351913
ISBN (Book)
9783346351920
Language
German
Tags
Risikobereitschaft Affekt Psychologie Risikowahrnehmung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Baur (Author), 2020, Der Einfluss eines positiven Affekts auf die Risikobereitschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/988707
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  28  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint