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Was ist guter Unterricht? Erwartungen von Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 und angehenden Lehrkräften

Ein empirischer Vergleich

Titre: Was ist guter Unterricht? Erwartungen von Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 und angehenden Lehrkräften

Thèse de Master , 2020 , 100 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Berkay Saral (Auteur)

Pédagogie - Sociologie pédagogique
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob ein Zusammenhang zwischen Lehrerqualifikation und Schülerleistungen existiert. Der Aufbau der Arbeit ergibt sich wie folgt: Zunächst erfolgt die wissenschaftliche Fundierung des Gegenstandes. Hierzu wird der aktuelle empirische Forschungsstand dargestellt und anschließend die zehn Merkmale guten Unterrichts nach Hilbert Meyer, einem der populärsten Schulpädagogen, erklärt. Als weitere theoretische Grundlage werden die zehn Kriterien der Unterrichtsqualität nach Andreas Helmke vorgestellt und dem Modell von Meyer gegenübergestellt.

In Bezug darauf wird auf das Angebots-Nutzungs-Modell von Helmke eingegangen. Darüber hinaus wird die Professionalisierung des Lehrerberufs dargelegt und erläutert, welche Form des Lehreridealbildes vorliegt. Im Anschluss daran soll die Forschungsfrage dieser Arbeit thematisiert werden. Den Schwerpunkt der Arbeit bildet der empirische Teil. Im Hinblick darauf wird berücksichtigt, welches methodische Design gewählt und welche Erhebungsinstrumente verwendet werden. An dieser Stelle wird zum einen der Fragebogen, der als Methode der quantitativen Forschung angesehen wird, vorgestellt und zum anderen werden die Leitfadeninterviews eingesetzt, um qualitative Daten für die Analyse zu erzeugen. Anschließend erfolgt eine deskriptive Datenauswertung der Ergebnisse, die als Grundlage für die Diskussion dient, wodurch eine abschließende Schlussfolgerung gezogen wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

I Theoretischer Teil

2. Wissenschaftliche Fundierung des Gegenstandes

2.1 Darstellung des aktuellen Forschungstandes

2.2 Guter Unterricht nach Meyer

2.3 Guter Unterricht nach Helmke

2.4 Angebots-Nutzungs-Modell

2.5 Professionalisierung und Lehrerpersönlichkeit

3. Forschungsfrage

II Empirischer Teil

4. Methodisches Vorgehen

4.1 Stichprobe

4.2 Erhebungsinstrumente

4.2.1 Fragebogen

4.2.2 Leitfadeninterview mit den SuS

4.2.3 Online-Umfrage

4.2.4 Leitfadeninterview mit angehenden LuL

5. Deskriptive Datenauswertung

5.1 Ergebnisse des Fragebogens

5.2 Ergebnisse des Leitfadeninterviews mit den SuS

5.3 Ergebnisse der Online-Umfrage

5.4 Ergebnisse des Leitfadeninterviews mit den angehenden LuL

6. Diskussion der Ergebnisse

7. Fazit

7.1 Methodenreflexion und weiterführende Forschungsfragen

7.2 Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Erwartungen von Schülern der Jahrgangsstufe 7 und angehenden Lehrkräften an „guten Unterricht“, um Gemeinsamkeiten und Diskrepanzen in der Wahrnehmung unterrichtlicher Qualitätsmerkmale zu identifizieren und für die professionelle Lehrerbildung nutzbar zu machen.

  • Vergleich der Schülerwahrnehmung mit der Einschätzung durch angehende Lehrkräfte
  • Analyse der zehn Merkmale guten Unterrichts nach Hilbert Meyer
  • Untersuchung des Einflusses von Lehrerpersönlichkeit und Praxissemestererfahrung
  • Methodische Triangulation mittels Fragebögen und Leitfadeninterviews

Auszug aus dem Buch

2.4 Angebots-Nutzungs-Modell

Zur Erklärung von schulischen und außerschulischen Determinanten des Schulerfolgs hat sich ein integratives systemisches Modell etabliert, welches zunächst durch die Arbeiten von Helmut Fend geprägt wurden. In seiner Monographie „Qualität im Bildungssystem“ legte Fend 1998 dar, dass optimale Lernergebnisse dann zu prognostizieren sind, wenn ein bestmögliches Angebot von den SuS maximal genutzt wird (1998, 321). Aus diesem Grund basieren die theoretischen Überlegungen von Fend als Ideenträger für das Angebots-Nutzungs-Modell von Helmke. In einem Interview aus dem Jahre 2007 offenbart Helmke seinem Kollegen Meyer, wie das Modell zustande kam:

„Die Metapher vom Unterricht, dessen Ertrag von der Nutzung durch die Schülerinnen und Schüler abhängt, stammt von Helmut Fend, der übrigens auch mein Doktorvater war. Gemeinsam mit Franz E. Weinert habe ich dieses Modell um- und ausgebaut“ (Helmke 2014, 74).

Zudem liegt dem Angebots-Nutzungs-Modell eine Weiterentwicklung des Prozess-Produkt-Paradigmas schulischen Lernens zugrunde, welches darauf zielt, „die Wirkung bestimmter Merkmale des Unterrichts bzw. Lehrerverhaltens (Prozess) auf die Schülerleistungen […] in einem bestimmten Unterrichtsfach (Produkt) [zu postulieren]“ (Oesterreich 2014, 78). Im Folgenden soll auf einige Grundprinzipien des Modells eingegangen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Definition von gutem Unterricht und beleuchtet die Rolle der Lehrkräfte sowie die Bedeutung von Schülern als Akteure im Unterrichtsprozess.

2. Wissenschaftliche Fundierung des Gegenstandes: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis, indem aktuelle Forschungsstände, Modelle zur Unterrichtsqualität (Meyer, Helmke) sowie Professionalisierungsansätze für Lehrkräfte erläutert werden.

3. Forschungsfrage: Hier wird die zentrale Fragestellung der Arbeit formuliert, die den Vergleich der Perspektiven von Schülern und angehenden Lehrkräften auf guten Unterricht in den Fokus rückt.

4. Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel erläutert das methodische Design der Untersuchung, einschließlich der Stichprobenauswahl sowie der angewandten Erhebungsinstrumente (Fragebögen und Interviews).

5. Deskriptive Datenauswertung: Die erhobenen Daten aus der Befragung der Schüler und der Online-Umfrage der angehenden Lehrkräfte werden deskriptiv ausgewertet und in Kategorien eingeordnet.

6. Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden im Hinblick auf die Fragestellung interpretiert und kritisch vor dem Hintergrund der theoretischen Modelle diskutiert.

7. Fazit: Das Fazit reflektiert die gewählten Methoden und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe bezüglich der Wahrnehmung von Unterrichtsqualität.

Schlüsselwörter

Unterrichtsqualität, Hilbert Meyer, Andreas Helmke, Angebots-Nutzungs-Modell, Schülerwahrnehmung, angehende Lehrkräfte, Lehrerpersönlichkeit, Praxissemester, Methodenvielfalt, Lernförderliches Klima, pädagogische Kompetenz, empirische Forschung, Unterrichtsentwicklung, Professionalisierung, Evaluation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie „guter Unterricht“ definiert wird und wie angehende Lehrkräfte sowie Schüler der 7. Jahrgangsstufe die Merkmale von Unterrichtsqualität wahrnehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind Unterrichtsqualität, professionelle Lehrerbildung, die Relevanz der Schülerperspektive sowie der Vergleich theoretischer Konzepte mit der alltäglichen Unterrichtswirklichkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die Diskrepanzen und Übereinstimmungen zwischen den Erwartungen der Schüler an guten Unterricht und den Vorstellungen angehender Lehrkräfte zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein empirischer Ansatz gewählt, der sowohl quantitative Methoden (Fragebögen, Online-Umfrage) als auch qualitative Methoden (Leitfadeninterviews) kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine tiefgehende theoretische Aufarbeitung der Qualitätsmerkmale nach Meyer und Helmke, die Darstellung des methodischen Vorgehens sowie eine detaillierte Auswertung und Diskussion der empirischen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Unterrichtsqualität, Schülerwahrnehmung, Lehrerprofessionalität, Angebots-Nutzungs-Modell und Methodenvielfalt sind die zentralen Begriffe.

Welchen Einfluss hat das Praxissemester auf die angehenden Lehrkräfte?

Die Untersuchung zeigt, dass das Praxissemester einen messbaren Einfluss darauf hat, welche Gewichtung angehende Lehrkräfte bestimmten Merkmalen wie der Unterrichtsstruktur beimessen.

Inwieweit spielt die Lehrerpersönlichkeit eine Rolle?

Die Arbeit verdeutlicht, dass die Lehrerpersönlichkeit und die Art und Weise der Vermittlung für Schüler von zentraler Bedeutung für die Wahrnehmung von gutem Unterricht sind.

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Résumé des informations

Titre
Was ist guter Unterricht? Erwartungen von Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 und angehenden Lehrkräften
Sous-titre
Ein empirischer Vergleich
Université
Ruhr-University of Bochum
Note
1,3
Auteur
Berkay Saral (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
100
N° de catalogue
V988781
ISBN (ebook)
9783346356598
ISBN (Livre)
9783346356604
Langue
allemand
mots-clé
guter unterricht perspektive schüler*innen erwartungen klasse vergleich
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Berkay Saral (Auteur), 2020, Was ist guter Unterricht? Erwartungen von Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 und angehenden Lehrkräften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/988781
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