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Zielsetzung und Evaluation als metakognitive Kategorien beim Lernen

Title: Zielsetzung und Evaluation als metakognitive Kategorien beim Lernen

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 31 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Eva Zimmermann (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Lernen ist ein wesentlicher Bestandteil im Leben jedes Menschen. Viele tun sich damit aber schwer, weil sie nicht wissen, wie sie Lernprozesse anpacken und gestalten können, und häufig nicht einmal wissen, was sie eigentlich lernen wollen. Diese Lernschwierigkeiten lassen sich zum Beispiel bei Studierenden an den Hochschulen beobachten. Gerade wer am Anfang seiner Studienzeit steht, muss sich erst einmal daran gewöhnen, dass es an der Universität häufig viel weniger Vorgaben gibt als in der Schule. Die Entscheidung, was wann und wie getan wird ist weitegehend vom Studierenden selbst abhängig. Um sich dennoch im Studienalltag zurechtzufinden und letztendlich eine erfolgreiche Studienleistung zu erbringen ist es daher notwendig, dass Studierende sich mit dem Konstrukt Lernen auseinandersetzen, dass sie Wissen über Lernstrategien erlangen und lernen, diese einzusetzen.
Für Studierende ist es besonders wichtig, dass sie in der Lage sind, selbständig zu lernen und zu arbeiten. Dazu gehört, dass sie weitgehend ohne Anregung von außen, entscheiden können, was sie lernen, wann sie lernen und wiesie lernen. Sie müssen darüber hinaus in der Lage sein, das eigen Lernen zu kontrollieren und zu steuern. Um das zu verwirklichen, müssen die Studierende Lernstrategien kennen und beherrschen, die sie gezielt zur eigenen Leistungs- und Motivationssteigerung einsetzen können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Teil A: Metakognition und metakognitive Strategien

1) Der Begriff der Metakognition

2) Metakognitive Lernstrategien

Teil B: Zielsetzung und Planung

1) Zielsetzung in der Theorie

2) Zielsetzung in der Praxis

2.1 Zielanalyse

2.2 Zeitanalyse

2.3 Situationsanalyse

Teil C: Evaluation

1) Evaluationsstrategien in der Theorie

2) Evaluationsstrategien in der Praxis

2.1 Formative Selbstevaluation

2.2 Summative Selbstevaluation

2.3 Selbstbeobachtung

2.4 Selbsteinschätzung

2.5 Reaktion

Schluß

Planungsskizze für mein weiteres Studium

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Studierende durch metakognitive Lernstrategien – insbesondere durch bewusste Zielsetzung und Evaluation – ihr eigenes Lernen effektiver steuern, motivieren und erfolgreich gestalten können, um den Anforderungen eines selbstgesteuerten Studiums gerecht zu werden.

  • Bedeutung der Metakognition für den Lernerfolg
  • Methoden zur effektiven Zielsetzung und Planung
  • Formen der Selbstevaluation während und nach Lernphasen
  • Ursachenanalyse bei Motivationsmangel und Lernschwierigkeiten
  • Praktische Anwendung metakognitiver Strategien im Studienalltag

Auszug aus dem Buch

2.1 Zielanalyse

Konkrete Ziele sind die Voraussetzung für strategisches und effektives Lernen. Erst wenn ein Ziel genau abgesteckt ist, lässt sich erkennen, welche Maßnahmen am ehesten zu seiner Erreichung führen (Felser 2000, S. 53).

Ein Ziel konkret zu machen bedeutet, festzulegen, wann es erreicht ist. Dies sollte anhand von sogenannten Leistungsstandards geschehen, an denen man seine Ziele messen kann. Relativ einfach zu messen sind Ziele, die sich auf einen bestimmten Zeitraum beziehen, also zum Beispiel eine Hausarbeit bis zu einem bestimmten Termin abzugeben. Ähnlich steht es um die Quantität, wenn ein Lerner sich zum Beispiel vornimmt, eine bestimme Seitenanzahl pro Tag zu lesen. Schwieriger zu messen sind allerdings Aspekte der Qualität des Zieles. Angenommen ein Lerner nimmt sich vor, einen bestimmten Text nach dem Bearbeiten verstanden zu haben, so ist dies nicht unbedingt leicht zu messen. In einem solchen Fall kann es hilfreich sein, sein Wissen durch eine Diskussion in einer Lerngruppe zu überprüfen oder sich aber andere Aktionen zu überlegen, die Aufschluss über das Vorankommen geben. (Felser 2000, S. 54.)

Ziele können sehr unterschiedlich sein, dies gilt auch für den Zeitraum und Aufwand, den sie in Anspruch nehmen. Gerade bei längerfristigen Zielen (zum Beispiel Studien- oder Semesterziele) ist es wichtig, diese erst einmal in Zwischenziele aufzuteilen (Felser 2000, S. 55). Komplexe Lernziele werden in Teilziele aufgesplittet und sind dadurch leichter zu handhaben (Friedrich / Ballstaedt 1997, S. 180). Bei der Unterteilung der Ziele sollte man von einer hierarchischen Perspektive ausgehen, also zum Beispiel beim Hochschulstudium Semesterziele in Wochenziele und diese wiederum in Tagesziele umwandeln (O'Neil 1979, S. 16). So kann man die Ziele in konkrete Arbeitsschritte umwandeln und festlegen, was, in welcher Reihenfolge und durch welche Methoden gelernt werden soll (Wuttke 1999, S. 140). Erst, wenn solche Nahziele gesetzt wurden, kann man mit der Arbeit beginnen. (Felser 2000, S. 55).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Problematik des Lernens an Hochschulen und die Notwendigkeit von Lernstrategien.

Teil A: Metakognition und metakognitive Strategien: Definition von Metakognition sowie Darstellung der steuernden und regulierenden Funktion von Lernstrategien.

Teil B: Zielsetzung und Planung: Theoretische und praktische Auseinandersetzung mit Zielformulierungen, Zeitmanagement und Situationsanalyse.

Teil C: Evaluation: Erläuterung von Strategien zur Überwachung des eigenen Lernprozesses durch formative und summative Evaluation.

Schluß: Zusammenfassung der Bedeutung metakognitiver Strategien für die Motivation und den persönlichen Studienerfolg.

Planungsskizze für mein weiteres Studium: Konkrete Anwendung der erarbeiteten Strategien auf das eigene Magisterstudium.

Schlüsselwörter

Metakognition, Lernstrategien, selbstgesteuertes Lernen, Zielsetzung, Evaluation, Motivation, Zeitmanagement, Studienorganisation, Selbstbeobachtung, Selbstevaluation, Handlungsregulation, Lernleistung, Wissensmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Zielsetzung und Evaluation als essenzielle metakognitive Kategorien, um das Lernen an Hochschulen eigenverantwortlich und erfolgreich zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Begriff der Metakognition, die Planung von Lernhandlungen, die Bedeutung von Motivation sowie verschiedene Strategien der Selbstevaluation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Studierende durch gezielte Zielsetzungs- und Evaluationsstrategien Defizite in ihrem Lernverhalten ausgleichen und ihre Selbstregulation verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte theoretische Ausarbeitung, in der Konzepte der Pädagogik und Psychologie analysiert und in eine praktische Planungsskizze überführt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den theoretischen Hintergrund von Lernstrategien, die praktische Durchführung von Zeit- und Zielanalysen sowie die Anwendung formativer und summativer Selbstevaluation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Metakognition, selbstgesteuertes Lernen, Zielsetzung und Evaluation geprägt.

Wie kann man die eigene Zeitplanung verbessern, ohne zu starr zu agieren?

Die Autorin empfiehlt, etwa 40% der Zeit für Unvorhergesehenes zu reservieren, Puffer einzubauen und die Planung flexibel an schwankende Leistungsfähigkeit anzupassen.

Warum ist die schriftliche Fixierung von Zielen wichtig?

Das schriftliche Fixieren entlastet die kognitive Kapazität, erhöht die Verbindlichkeit des Lernplans und macht Fortschritte sowie Kollisionen mit anderen Terminen besser kontrollierbar.

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Details

Title
Zielsetzung und Evaluation als metakognitive Kategorien beim Lernen
College
University of Augsburg  (Professur für Medienpädagogik)
Course
Orientierungsseminar - Organisation des letzten Studienabschnitts
Grade
1,3
Author
Eva Zimmermann (Author)
Publication Year
2002
Pages
31
Catalog Number
V9888
ISBN (eBook)
9783638164801
Language
German
Tags
Medienpädagogik Wissensmanagement Lernen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eva Zimmermann (Author), 2002, Zielsetzung und Evaluation als metakognitive Kategorien beim Lernen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9888
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