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Pädagogische und didaktische Maßnahmen zur schulischen Hochbegabtenförderung. Welche Maßnahmen gibt es und welche sind wirksam und effektiv?

Titel: Pädagogische und didaktische Maßnahmen zur schulischen Hochbegabtenförderung. Welche Maßnahmen gibt es und welche sind wirksam und effektiv?

Hausarbeit , 2020 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Martina Süss (Autor:in)

Pädagogik - Begabtenpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll der Fragestellung nachgegangen werden, welche pädagogischen und didaktischen Maßnahmen zur Hochbegabtenförderung es gibt und welche davon wirksam und effektiv sind. Der Fokus soll hierbei auf die innerschulischen Möglichkeiten gelegt werden. Dazu muss zunächst geklärt werden, was sich hinter dem Begriff Hochbegabung verbirgt und welche Eigenschaften Hochbegabte kennzeichnen. Ebenso wird erläutert, welche Möglichkeiten zur Identifikation es gibt, sowohl schulisch als auch psychologisch.

In den nachfolgenden Abschnitten sollen Fördermöglichkeiten von hochbegabten Schülerinnen und Schüler aufgezeigt werden. Es wird hier vor allem vorrangig auf schulische Maßnahmen und Förderansätze eingegangen werden, die sich in der Regel nicht auf bestimmte Schularten und Schulstufen beschränken und generell von Vorschule bis Oberstufe anwendbar sind. Die Begriffe Akzeleration und Enrichment werden in diesem Zusammenhang vorgestellt und erläutert. Des Weiteren werden Studienergebnisse zu Wirksamkeit und Effektivität dieser pädagogischen Fördermaßnahmen dargelegt und ein abschließender Vergleich angestellt.

Das Phänomen Hochbegabung übt seit jeher eine gewisse Faszination aus. Oftmals stehen auffallend begabte Persönlichkeiten im Zentrum der Aufmerksamkeit. Wolfgang Amadeus Mozart galt beispielsweise als "Wunderkind" und über Leonardo da Vinci spricht man noch in der modernen Welt von einem "Genie". Doch was steckt hinter dieser außerordentlichen Leistungsfähigkeit? Ist es ein gottgegebenes Geschenk oder förderliche Erziehung?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung und Relevanz

2.1 Definition von Hochbegabung

2.2 Identifikation von Hochbegabten in Schulen

2.3 Eigenschaften von Hochbegabten

2.4 Termans „Genetic Studies of Genius”

3 Schulische Hochbegabtenförderung

3.1 Maßnahmen der Akzeleration

3.2 Maßnahmen des Enrichment

3.3 Kombinationsmaßnahmen aus Akzeleration und Enrichment

4 Vergleich der Fördermaßnahmen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die verschiedenen pädagogischen und didaktischen Ansätze zur schulischen Hochbegabtenförderung, mit dem Ziel, deren Wirksamkeit und Effektivität im innerschulischen Kontext zu bewerten.

  • Definition und Identifikation von Hochbegabung in schulischen Strukturen
  • Charakteristische Eigenschaften von hochbegabten Schülern
  • Analyse von Akzelerationsmaßnahmen (Beschleunigung der Schullaufbahn)
  • Analyse von Enrichment-Programmen (Anreicherung des Lernangebots)
  • Vergleichende Betrachtung der Förderansätze basierend auf Studienergebnissen

Auszug aus dem Buch

3.1 Maßnahmen der Akzeleration

Unter Akzeleration ist die Beschleunigung des Durchlaufens der Ausbildungsphase zu verstehen. Die Ausbildung wird also früher begonnen, schneller durchlaufen oder der Unterrichtsstoff wird schneller durchgenommen (Stumpf, 2012, S. 91). Als individuelle Akzelerationsmaßnahmen gelten die vorzeitige Einschulung und das Überbringen von Klassen, die beide schulorganisatorisch kaum einen Mehraufwand darstellen. Viele Schulen, besonders in den USA, verwenden zur Einschätzung die Iowa Acceleration Scale. Dies ist ein Instrument, das Schulen bei der Entscheidungsfindung bezüglich Akzelerationsmaßnahmen effektiv helfen kann. Sie dient sozusagen als Leitfaden bei der Beurteilung der akademischen und sozialen Fähigkeiten des Kindes (Webb, 2017, S. 472f.).

Bei der vorzeitigen Einschulung soll der Einschulungszeitpunkt weniger vom Lebensalter als vom tatsächlichen Entwicklungsstand eines Kindes abhängig gemacht werden. Für die Entscheidung, ob ein Kind frühzeitig eingeschult werden sollte oder nicht, gibt es jedoch keine wissenschaftlich abgesicherten Standards. Es wird sich am körperlichen und geistigen Entwicklungsstand des Kindes orientiert. Wesentlich ist in jedem Fall, dass das Kind seinen Alterskameraden kognitiv deutlich voraus ist (Preckel & Vock, 2013, S. 159) und es muss intellektuell, körperlich, emotional und sozial in der Lage sein, zur Schule zu gehen. Auch muss das Kind dies selbst wollen, sollten Eltern und Schule einverstanden sein (Stamm, 2014, S. 153).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Faszination für Hochbegabung und formuliert die Fragestellung nach wirksamen pädagogischen Fördermaßnahmen im schulischen Alltag.

2 Begriffserklärung und Relevanz: Dieses Kapitel definiert Hochbegabung als komplexes Konstrukt, erörtert Identifikationsschwierigkeiten in Schulen und widerlegt Vorurteile gegenüber hochbegabten Individuen.

3 Schulische Hochbegabtenförderung: Hier werden zentrale Förderkonzepte wie die Akzeleration (Beschleunigung) und Enrichment (Anreicherung) detailliert vorgestellt und in ihrer Anwendung erläutert.

4 Vergleich der Fördermaßnahmen: Das Kapitel vergleicht die Effektivität verschiedener Förderansätze auf Basis internationaler Studien und Metaanalysen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer individuellen, diagnostisch fundierten Förderung zusammen und betont den Bedarf an weiterer Forschung zur Optimierung der Bildungsangebote.

Schlüsselwörter

Hochbegabung, Begabtenförderung, Akzeleration, Enrichment, Intelligenz, Bildungsforschung, Innere Differenzierung, Hochbegabungsdiagnostik, Schulische Leistungsentwicklung, Begabtenklassen, Individuelle Förderung, Pädagogische Psychologie, Lernbedürfnisse, Frühstudium, Förderprogramme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und pädagogischen Ansätzen zur schulischen Förderung von hochbegabten Kindern und Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Hochbegabung, Methoden der Identifikation sowie der detaillierten Untersuchung von Förderkonzepten wie Akzeleration und Enrichment.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu klären, welche pädagogischen Maßnahmen zur Förderung hochbegabter Schüler am effektivsten sind.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde zur Beantwortung der Fragestellung verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse und dem Vergleich aktueller Studienergebnisse und Metaanalysen zur Wirksamkeit verschiedener Begabtenförderungsmaßnahmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Hochbegabung vor allem schulische Interventionsmöglichkeiten, deren praktische Umsetzung und empirische Belege für deren Wirksamkeit dargestellt.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Hochbegabung, Akzeleration, Enrichment, Diagnostik, schulische Förderung und individuelle Leistungsentwicklung.

Wie unterscheidet sich Akzeleration von Enrichment-Maßnahmen?

Akzeleration zielt auf eine zeitliche Beschleunigung der Ausbildung ab (z. B. Klassen überspringen), während Enrichment auf eine inhaltliche Vertiefung und Anreicherung des bestehenden Lernstoffes setzt.

Welche Rolle spielt die Diagnostik für den Erfolg der Förderung?

Die Diagnostik ist die notwendige erste Phase, um das individuelle Potenzial des Kindes präzise zu erfassen und darauf aufbauend das passende Förderprogramm auszuwählen.

Warum wird trotz der Wirksamkeit von Akzeleration diese Methode eher selten angewandt?

Obwohl Studien die hohe Effektivität der Akzeleration belegen, zeigen Eltern und Lehrkräfte oft eine Präferenz für Enrichment, da diese Maßnahmen häufig als weniger belastend für die soziale Integration empfunden werden.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich der sogenannten "Termiten"-Studie?

Die Langzeitstudie von Lewis Terman widerlegte das Vorurteil, dass Hochbegabung zwangsläufig mit sozialen oder psychischen Problemen einhergeht; die Probanden waren im Durchschnitt beruflich erfolgreich und sozial gut integriert.

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Details

Titel
Pädagogische und didaktische Maßnahmen zur schulischen Hochbegabtenförderung. Welche Maßnahmen gibt es und welche sind wirksam und effektiv?
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,0
Autor
Martina Süss (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V989273
ISBN (eBook)
9783346348272
ISBN (Buch)
9783346348289
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hochbegabung Hochbegabtenförderung Pädagogik Schule Akzeleration Enrichment Förderung Fördermaßnahmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martina Süss (Autor:in), 2020, Pädagogische und didaktische Maßnahmen zur schulischen Hochbegabtenförderung. Welche Maßnahmen gibt es und welche sind wirksam und effektiv?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/989273
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Leseprobe aus  16  Seiten
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