Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Produkt- und Leistungspolitik mit dem Schwerpunkt Servicetransformation. Hierfür werden kurz die Begriffe der Produkt- und Leistungspolitik geklärt und veranschaulicht, wie hilfreich diese Systeme sind.
In Kapitel 3 wird der Begriff Servicetransformation eingegrenzt. Des Weiteren werden die 4 Phasen der Servicetransformation nach M. Bruhn veranschaulicht. Im nächsten Kapitel wird die Servicetransformation mit Hilfe eines Fallbeispiels beschrieben. Im letzten Kapitel wird die Arbeit gebündelt und das Fazit gezogen.
Im heutigen Zeitalter ist es nicht damit getan, einfach nur ein Produkt anzubieten. Die Erfolgsaussichten von After-Sales- und Servicegeschäften wird von vielen Unternehmen, vor allem in der Industrie, bagatellisiert. Eine Hypothese hierzu ist, dass die Dienstleistungsmentalität nicht nur dem Vertrieb immense Chancen auf hohe Abnahmemengen und Gewinne bringt, sondern hierdurch können auch effektiv die Risiken reduziert werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Produkt- und Leistungspolitik
2.1. Begriff und Aufgaben der Produktpolitik
2.2. Festlegung des Leistungsprogramms
3. Servicetransformation
3.1. Begriffsbestimmung
3.2. Das Phasenmodell der Servicetransformation nach M. Bruhn
4. Fallbeispiel anhand von IKEA
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Produkt- und Leistungspolitik mit einem besonderen Fokus auf die Servicetransformation. Dabei wird analysiert, wie Unternehmen ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln können, um durch den Ausbau von Serviceleistungen Wettbewerbsvorteile zu generieren, wobei das Beispiel IKEA als Fallstudie für eine erfolgreiche Transformation dient.
- Grundlagen der Produkt- und Leistungspolitik
- Die 4Ps im Marketing nach McCarthy
- Phasenmodelle der Servicetransformation
- Strategien zur Erweiterung von Dienstleistungsanteilen
- Fallstudie IKEA: Von der Produktentwicklung zur modernen Servicestrategie
Auszug aus dem Buch
3.2. Das Phasenmodell der Servicetransformation nach M. Bruhn
Nach Manfred Bruhn, Michel Hepp und Karsten Hadwich werden die Geschäftsmodelle zur Servicetransformation in 4 Phasen aufgeteilt. Abbildung 1 veranschaulicht das Phasenmodell der Servicetransformation nach Bruhn. Hier ist das produktorientierte Modell, das System-Lösungs-Orientierte Modell, das dienstleistungsorientierte Modell und das wertschöpfungsorientierte Modell zu sehen. Diese Darstellung verdeutlicht, in welchen Modellen eine hohe oder geringe Immaterialität der Leistung stattfindet und in welchen Modellen eine hohe oder geringe Interaktion der Anbieter-Partnerschaft existiert.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von After-Sales- und Servicegeschäften ein und legt das Ziel der Arbeit sowie das methodische Vorgehen dar.
2. Produkt- und Leistungspolitik: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Produktpolitik als Teil der 4Ps und beschreibt die Notwendigkeit der stetigen Überarbeitung des Leistungsprogramms.
3. Servicetransformation: Hier wird der Begriff der Servicetransformation definiert und das vierphasige Modell nach M. Bruhn vorgestellt, das die Entwicklung vom Produkt- zum Dienstleistungsanbieter strukturiert.
4. Fallbeispiel anhand von IKEA: Dieses Kapitel veranschaulicht die historische Entwicklung von IKEA und zeigt auf, wie das Unternehmen durch stetige Prozessoptimierung und Serviceangebote seine Marktposition festigen konnte.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Produktpolitik zusammen und betont die Notwendigkeit für Unternehmen, sich durch Servicetransformation zukunftsorientiert und kundenorientiert weiterzuentwickeln.
Schlüsselwörter
Produktpolitik, Leistungspolitik, Servicetransformation, Marketinginstrumente, Geschäftsmodelle, Wertschöpfung, Dienstleistungsorientierung, Produktlebenzyklus, IKEA, Kundenbindung, Wettbewerbsvorteile, Marketingmix, After-Sales, Prozessoptimierung, Unternehmensstrategie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Bedeutung der Produkt- und Leistungspolitik und untersucht, wie Unternehmen den Übergang zu einem stärkeren Dienstleistungsfokus, die sogenannte Servicetransformation, vollziehen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentral sind die Marketingtheorie nach McCarthy, die Definition der Produktpolitik sowie die systematische Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen im Kontext der Servicetransformation.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die theoretischen Hintergründe der Servicetransformation aufzuzeigen und anhand eines praktischen Fallbeispiels zu verdeutlichen, wie Unternehmen durch diese Transformation wettbewerbsfähig bleiben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur in Kombination mit einer Fallstudienanalyse des Unternehmens IKEA.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Produkt- und Leistungspolitik, die Erläuterung des Phasenmodells von M. Bruhn sowie die praktische Anwendung auf die Firmengeschichte von IKEA.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Servicetransformation, Produktpolitik, Geschäftsmodellentwicklung, Dienstleistung und Kundennutzen.
Warum ist die Transformation bei IKEA als Beispiel gewählt worden?
IKEA dient als Beispiel, da das Unternehmen über Jahrzehnte hinweg seine Prozesse von einfachen Produktverkäufen hin zu komplexen Serviceleistungen und digitalen Interaktionsmodellen stetig weiterentwickelt hat.
Was besagt das Phasenmodell nach Bruhn?
Das Modell von M. Bruhn teilt die Entwicklung von Unternehmen in vier Stufen ein, die sich durch den Grad der Immaterialität der Leistung und die Interaktion in der Anbieter-Partnerschaft unterscheiden.
Warum spielt die Dienstleistungsmentalität heute eine größere Rolle?
Aufgrund des schnellen technologischen Wandels und des Internets müssen Unternehmen ihre Geschäftsmodelle flexibel anpassen, um den Kundenbedürfnissen langfristig gerecht zu werden.
Welche Rolle spielt die Produktpolitik laut dem Fazit?
Die Produktpolitik wird als zentrales Marketinginstrument identifiziert, das durch die ständige Verbesserung des Leistungsprogramms maßgeblich zur Nutzenmaximierung des Kunden beiträgt.
- Arbeit zitieren
- Ann-Kathrin Icke (Autor:in), 2020, Produkt- und Leistungspolitik mit dem Schwerpunkt "Servicetransformation". Erläuterung am Beispiel IKEA, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/990084