Das Business Model Canvas als Instrument im Marketing Mix


Essay, 2020

16 Seiten, Note: 1,3

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Konzept- Innovation

3 Definition Geschäftsmodell

4 Business Model Canvas und seine Bausteine
4.1 Kundensegmente
4.2 Wertangebot
4.3 Kanäle
4.4 Kundenbeziehungen
4.5 Einnahmequellen
4.6 Schlüsselressourcen
4.7 Schlüsselaktivitäten
4.8 Schlüsselpartnerschaft
4.9 Kostenstruktur

5 Marketing- Mix
5.1 Produktpolitik
5.2 Preispolitik
5.3 Kommunikationspolitik
5.4 Distributionspolitik

6 Schlussbetrachtung

7 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1- Diverse Definitonen verschiedener Autoren, (Schallmo, 2013)

Abbildung 2- Veranschaulichung des Business Model Canvas (Osterwalder& Pigneur, 2011)

Abbildung 3- Der Marketing Mix, (Scharf, Schubert& Hehn, 2015)

1 Einleitung

Die vorliegende Arbeit umfasst das Business Model Canvas sowie der Marketing Mix. Dabei wird der Zusammenhang vom Business Model Canvas als Instrument im Marketing Mix untersucht. Das Ziel dieser Arbeit ist, den Business Model Canvas und den Marketing Mix zu analysieren und diskutieren. Zunächst wird in Kapitel 2 der Begriff Konzept- Innovation erläutert, welcher sich aus unterschiedlichen Bedeutungen zusammengesetzt. In Kapitel 3 wird die Begrifflichkeit des Geschäftsmodells untersucht. Gefolgt vom Kapitel 4 wird das Business Model Canvas genauer dargestellt. Daraufhin werden in Kapitel 5 der Marketing Mix und in Kapitel 6 werden die wichtigsten Aspekte von der Arbeit zusammengeführt und mit einer Schlussbetrachtung beendet.

2 Definition Konzept- Innovation

Um den Begriff der Konzept- Innovation genauer untersuchen zu können, müssen zunächst auf die Bezeichnung der Innovation geachtet werden. Die Begriffe Erfindung/ Invention und Innovation müssen unterschieden werden, da diese oftmals fälschlicherweise gleichgesetzt werden.

„Erfindungen sind nicht automatisch Innovation, aber wichtige Bausteine zu deren Entwicklung. Eine Invention stellt meist nur die Basis für eine Innovation dar“. Inventionen ermöglichen die Entwicklung von Innovation oder bilden deren elementare Grundlage. (Brenner,2016)

Der Begriff Innovation geht auf den lateinischen Wortstamm innovatio zurück bedeutet Neuerung oder Neuheit. Das Merkmal einer Innovation ist das eine Neuerung vorliegen muss. Falls die Innovation sich auf dem Markt etabliert hat, kann man von einer Innovation reden. Jedoch der Beginn jedes Innovationsprozesses ist die Invention (lat. Invernire: darauf kommen, finden, erfinden), da es die Entdeckungen neuer Produkte, Prozesse oder neuer Konzepte beschreibt. (Kaschny& Hürth, 2010)

Wie das lateinische Wort innovatio impliziert, beschreibt Innovation die Aktualisierung oder Verbesserung bestehender Produkte. Ziel jedes Innovationsprozesses ist es, den Gewinn zu maximieren, indem Innovation einerseits erfolgreich monetisiert wird, und anderseits den Fortbestand des Unternehmens sicherzustellen, indem es sich an neue Marktanforderungen anpasst oder explizit neue Anforderungen schafft, um Wettbewerber auszuschließen oder zu verhindern, dass diese in den Markt eintreten. (Vetter, 2011)

Infolgedessen muss sich das Konzept auf die Innovation beziehen. Die Etymologie des Konzepts leitet sich vom lateinischen Wort concopire (dt.: zusammenfassen, formulieren) ab. Aus wirtschaftlicher und strategischer Sicht dient das Konzept als Modell zur Analyse von Modellierung und Darstellung der Struktur, Maßnahmen und Entscheidungen. (Schmidbauer& Knödler- Bunte, 2004)

Wenn die Bezeichnung mit dem Begriff Innovation verknüpft wird handelt es sich in der Praxis normalerweise um Organisationen, die auf innovative Weise neu organisiert werden. Darüber hinaus kann der Begriff innovative Konzepte auch beim Aufbau neuer Geschäftsmodelle verwendet werden. (Kaschny& Hürth, 2010)

3 Definition Geschäftsmodell

In der Literatur gibt es keine Definition des Begriffs Geschäftsmodell. Es gibt viele verschiedene Definitionen, die andere grundlegende Komponenten als Anforderungen für das Geschäftsmodell erfordern. Die folgende Tabelle zeigt eine ausgewählte Übersicht der vorhandenen Definitionen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung1- Diverse Definitonen verschiedener Autoren, (Schallmo, 2013)

Obwohl es manchmal sehr unterschiedliche Definitionen gibt, haben alle Definitionen gemeinsamen Kern. Sie beschreiben eine unternehmerische Struktur, die durch verschiedene Prozesse intern etwas schafft und er Öffentlichkeit einen bestimmten Wert verleiht.

Osterwalder und Pigneur erklären es damit, dass das Geschäftsmodell den Wert, den das Unternehmen seinen Kunden bietet (Wertstatus) und wie das Unternehmen organisiert wird, um den Wert zu schaffen (Wertschöpfung). Es beantwortet auch Fragen, welche Ressourcen und Infrastrukturen (Wertschöpfungsinfrastruktur) und unter welchen Rahmenbedingungen (Wertschöpfungsbedingungen) das Geschäftsmodell den finanziellen Wert des Unternehmens (Wertschöpfung) generiert und erhält. (Osterwalder& Pigneur, 2011)

Um das Geschäftsmodell oder business model besser verstehen zu können, haben die beiden Autoren neun Bausteine eins Geschäftsmodels entwickelt, die als gemeinsame Sprache verwendet werden können, um über alle wichtigen Punkte des Geschäftsmodells zu sprechen, die die Hauptbereiche Finanzstruktur, Angebot, Kunden und Infrastruktur abdecken. Ebenfalls deckt es organisatorische Fragen, Strategien und Prozeduren ab. Dieses Model ist aktuell unter den Namen Business Model Canvas bekannt. (Osterwalder& Pigneur, 2011)

Die neun Blöcke werden im nächsten Kapitel näher beschrieben.

4 Business Model Canvas und seine Bausteine

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung2- Veranschaulichung des Business Model Canvas (Osterwalder& Pigneur, 2011)

4.1 Kundensegmente

Die unterschiedlichen Personen- oder Organisationsgruppen, die ein Unternehmen erreichen und führen will, stellt der Baustein Kundensegmente dar. (Osterwalder& Pigneur, 2011)

Ein Unternehmen kann ohne Kunden nachhaltig nicht überleben. Um die Kundenzufriedenheit zu verstärken können Unternehmen verschiedene Bereiche mit ähnlichen Bedürfnissen, gemeinsamen Verhalten oder anderen Eigenschaften klassifiziert werden. Ein Geschäftsmodell kann entweder einen oder mehrere Großkunden sowie kleinere Kundengruppen umfassen. Hierbei ist es essenziell für die Organisation, bewusste Entscheidungen zu treffen, bezüglich der zu fördernden oder zu vernachlässigenden Bereiche, um das Geschäftsmodell zu optimieren und auf die Kundenbedürfnisse sowie Wünsche näher einzugehen und zu verstehen. Beispiele für Kundensegmente sind z.B. Massen- oder Nischenmärkte. (Osterwalder& Pigneur, 2011)

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Details

Titel
Das Business Model Canvas als Instrument im Marketing Mix
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule
Note
1,3
Jahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V990450
ISBN (eBook)
9783346352323
ISBN (Buch)
9783346352330
Sprache
Deutsch
Schlagworte
business, model, canvas, instrument, marketing
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Das Business Model Canvas als Instrument im Marketing Mix, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/990450

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