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Der mediale Umgang mit Glyphosat. Eine Inhaltsanalyse unter Berücksichtigung des Framing Paradigmas

Título: Der mediale Umgang mit Glyphosat. Eine Inhaltsanalyse unter Berücksichtigung des Framing Paradigmas

Texto Academico , 2020 , 26 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Ciencias sociales (General)
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In dieser Arbeit wird untersucht, inwiefern sich die Berichterstattungen in Deutschland und den USA hinsichtlich zu Glyphosat unterscheiden. Beispielhaft für die Medienlandschaften der Länder werden dafür Artikel von meinungsführenden Printmedien betrachtet. Im Falle der USA ist dies die New York Times und für Deutschland die Zeit. Den theoretischen Hintergrund für diese vergleichende Analyse bildet das Framing-Paradigma.

Nach einer kurzen Einführung zum Thema Glyphosat, folgt die theoretische Grundlage dieser Arbeit, welche das Konzept des Framing-Paradigmas erörtert und dessen Anwendung in der kommenden Analyse erklärt. Daran schließt sich der methodische Teil mit der Inhaltsanalyse der Zeitungsartikel und der Vergleich dieser an. Im letzten Kapitel werden die Ergebnisse zusammengetragen und bewertet. Diese Hausarbeit dient der Analyse verschiedener Zeitungsartikel unter Berücksichtigung des Framing-Paradigmas, um die Schwerpunkte der medialen Berichterstattung zu beleuchten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Glyphosat

2.1 Was ist Glyphosat?

2.2 Aktueller Forschungsstand

3 Das Framing-Paradigma

3.1 Grundlagen

3.2 Frame Theorie nach Robert Entman

3.3 Medienframes im Kontext des Framing-Paradigmas

4 Methodik

4.1 Methodisches Vorgehen

4.2 Erhebungsverfahren

5 Auswertung der Inhaltsanalyse

5.1 Zeit Online

5.2 New York Times

5.3 Vergleich

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, die mediale Berichterstattung über das Pflanzenschutzmittel Glyphosat in Deutschland und den USA unter Anwendung des Framing-Paradigmas nach Robert Entman zu vergleichen, um Unterschiede in den gesetzten Schwerpunkten und der Haltung der Medien zu identifizieren.

  • Theoretische Grundlagen des Framing-Paradigmas und der Frame-Theorie.
  • Qualitative Inhaltsanalyse von Zeitungsartikeln der Medien Zeit Online und New York Times.
  • Operationalisierung der Medienframes anhand von Entmans vier Funktionen.
  • Vergleich der länder- und medienspezifischen Berichterstattung und deren Einfluss auf die Meinungsbildung.

Auszug aus dem Buch

3.2 Frame Theorie nach Robert Entman

Ein weiterer wichtiger Vertreter ist Robert M. Entman, welcher 1993 seine Arbeit zum Thema Framing veröffentlichte. „Framing essentially involves selections and salience.“ (Entman 1993: 52). Entman stellt direkt zu Beginn die grundlegende Relevanz der Selektion und Hervorhebung bestimmter Informationen für das Thema Framing klar. Dies kann insofern auf die Massenmedien bezogen werden, da Journalisten die Funktion innehaben, Informationen zu selektieren und Schwerpunkte in der ausgewählten Thematik zu setzen. Ausgehend von seiner Definition, lassen sich vier verschiedene Framing Funktionen innerhalb eines Frames unterscheiden. „To frame is to select some aspects of a perceived reality and make them more salient in a communicating text, in such a way to promote a particular problem definition, causal interpretation, moral evaluation, and/or treatment recommendation for the item described.“ (Entman 1993: 52).

Besonders interessant für die spätere Analyse sind folgende Ausführungen zu den Funktionen der Frames. Zum einen definieren Frames Probleme, sie stellen heraus was ein / der Verursacher eines Problems getan hat (define problems). Weiter stellen sie die Ursachen des Problems fest (diagnose causes). Frames fällen aber auch, laut Entman, moralische Urteile und bewerten dabei das Handeln der Verursacher (make moral judgments). Letztendlich schlagen Frames auch eine Lösung für das Problem vor und geben Aussicht auf dessen möglichen Effekte (suggest remedies). Entman betont, dass ein einzelner Satz in einem Text gleich alle Funktionen beinhalten kann, jedoch verweist er darauf, dass ein Frame eines Textes auch nicht notwendig immer alle Funktionen erfüllt (vgl. Entman 1993: 52).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des kontroversen Themas Glyphosat und Erläuterung der Forschungsfrage zur vergleichenden Medienanalyse zwischen Deutschland und den USA.

2 Glyphosat: Definition und Erläuterung des Pflanzenschutzmittels sowie ein Überblick über den aktuellen, teils heterogenen Forschungsstand zur Wirkung und Sicherheit.

3 Das Framing-Paradigma: Theoretische Herleitung des Framing-Begriffs und detaillierte Erläuterung der Frame-Theorie nach Entman zur operationalisierten Analyse von Medieninhalten.

4 Methodik: Beschreibung des interpretativ-quantifizierenden Verfahrens zur Analyse der ausgewählten Zeitungsartikel auf Basis der vier Entman-Funktionen.

5 Auswertung der Inhaltsanalyse: Detaillierte tabellarische und textuelle Auswertung der Artikel von Zeit Online und New York Times sowie der anschließende Vergleich der Ergebnisse.

6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse, wonach deutsche Medien tendenziell einen ablehnenden, US-amerikanische Medien einen deskriptiven Frame verwenden.

Schlüsselwörter

Glyphosat, Framing-Paradigma, Robert Entman, Inhaltsanalyse, Medienberichterstattung, Zeit Online, New York Times, Medienframes, Krebsrisiko, Glyphosatverbot, Agrarwende, Pestizide, Öffentlichkeitsarbeit, Diskursanalyse, Wissenschaftskommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit untersucht den medialen Umgang mit dem Pestizid Glyphosat in Deutschland und den USA anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die wissenschaftliche Debatte um die Schädlichkeit von Glyphosat, politische Entscheidungsprozesse zur Zulassung sowie die Berichterstattung in führenden Printmedien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Vergleich der Medienberichterstattung, um herauszufinden, ob sich die in Deutschland und den USA gesetzten Medienframes hinsichtlich ihrer Bewertung von Glyphosat unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird das interpretativ-quantifizierende Verfahren angewandt, wobei Entmans vier Framing-Funktionen als Grundlage für die deskriptive Analyse der Artikel dienen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen des Framings, die Methodik, die detaillierte Analyse der Artikel von Zeit Online und New York Times sowie den direkten Vergleich der Ergebnisse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Framing-Paradigma, Glyphosat, Inhaltsanalyse, Medienframes und den Vergleich der Länderberichterstattung definiert.

Wie unterscheidet sich die Berichterstattung in den beiden untersuchten Ländern?

Die deutsche Berichterstattung (Zeit Online) zeigt sich mehrheitlich ablehnend und fordernd, während die US-amerikanische Berichterstattung (New York Times) einen eher deskriptiven, objektiven Charakter aufweist.

Welche Rolle spielt das vermeintliche Krebsrisiko in den Medien?

Das mögliche Krebsrisiko stellt in beiden Medien den zentralen Untersuchungspunkt dar, wird jedoch in Deutschland stärker mit Forderungen nach Verboten verknüpft, während es in den USA sachlich gegenübergestellt wird.

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Detalles

Título
Der mediale Umgang mit Glyphosat. Eine Inhaltsanalyse unter Berücksichtigung des Framing Paradigmas
Universidad
Technical University of Chemnitz
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
26
No. de catálogo
V990631
ISBN (Ebook)
9783346364906
ISBN (Libro)
9783346364913
Idioma
Alemán
Etiqueta
umgang glyphosat eine inhaltsanalyse berücksichtigung framing paradigmas
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Der mediale Umgang mit Glyphosat. Eine Inhaltsanalyse unter Berücksichtigung des Framing Paradigmas, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/990631
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