In dieser Arbeit soll die entworfene Unterrichtskonzeption zur Lektüre "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne innerhalb des Seminars "Didaktik der Erinnerung – Holocaust als Unterrichtsthema in der Sekundarstufe l und ll" zusammengefasst und reflektiert werden. Demzufolge wird in Kapitel 2 die Unterrichtkonzeption in seinen Einzelheiten vorgestellt. An dieser Stelle erfolgt die Analyse der Methoden und Sozialformen sowie die Einordnung des Unterrichtsgegenstands anhand des Hessischen Kerncurriculums. Auch die Ziele und Leitfragen der Unterrichtskonzeption werden hier erläutert.
Weiter werden in Kapitel 3 die Herausforderungen und Schwierigkeiten, die sich im Unterrichtsgeschehen für Lehrkräfte und SchülerInnen bezüglich des Unterrichtsgegenstands ergeben, erarbeitet. Dort wird auch auf die Rolle des Holocausts im Deutschunterricht eingegangen. Abschließend wird die Unterrichtskonzeption im Fazit kritisch betrachtet. Dementsprechend wird hier auch auf die Frage eingegangen, ob sich die Lektüre "Der Junge im gestreiften Pyjama" als Unterrichtsgegenstand eignet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Unterrichtskonzeption
- Herausforderungen und Schwierigkeiten
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit stellt eine Unterrichtskonzeption zur Lektüre "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne vor und reflektiert deren Umsetzung im Kontext des Seminars "Didaktik der Erinnerung - Holocaust als Unterrichtsthema in der Sekundarstufe I und II".
- Vermittlung eines umfassenden literarischen Verständnisses zum Holocaust
- Erörterung der Gegebenheiten zur Zeit des Nationalsozialismus
- Entwicklung von Lese- und Rezeptionskompetenzen bei den Schülern/innen
- Förderung von Selbstständigkeit und individueller Auseinandersetzung mit Texten
- Analyse der Rolle des Holocausts im Deutschunterricht
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Einleitung in die Arbeit und Darstellung des Inhalts der einzelnen Kapitel.
- Unterrichtskonzeption: Präsentation der Unterrichtskonzeption zur Lektüre "Der Junge im gestreiften Pyjama", einschließlich der eingesetzten Methoden und Sozialformen sowie der Einordnung des Unterrichtsgegenstands im Rahmen des Hessischen Kerncurriculums.
- Herausforderungen und Schwierigkeiten: Diskussion der Herausforderungen und Schwierigkeiten, die sich im Unterrichtsgeschehen für Lehrkräfte und Schüler/innen im Umgang mit dem Thema Holocaust ergeben.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Holocaust, Kinder- und Jugendroman, Unterrichtskonzeption, Lesetagebuch, Methodenvielfalt, literarisches Lernen, Hessisches Kerncurriculum und die Förderung von Kompetenzen im Deutschunterricht.
Häufig gestellte Fragen
Ist „Der Junge im gestreiften Pyjama“ für den Unterricht geeignet?
Die Arbeit reflektiert dies kritisch und wägt die emotionale Zugänglichkeit gegen historische Ungenauigkeiten ab.
Welche Methoden werden in der Unterrichtskonzeption genutzt?
Eingesetzt werden unter anderem das Lesetagebuch, verschiedene Sozialformen und literarisches Lernen zur Förderung der Rezeptionskompetenz.
Wie wird der Holocaust im Deutschunterricht thematisiert?
Der Fokus liegt auf der "Didaktik der Erinnerung", wobei literarische Texte helfen sollen, Empathie und historisches Verständnis zu entwickeln.
Welche Herausforderungen gibt es für Lehrkräfte bei diesem Thema?
Herausforderungen sind die emotionale Belastung der Schüler, die Komplexität des Völkermords und die Gefahr der Trivialisierung durch Fiktion.
Was ist das Ziel eines Lesetagebuchs zu diesem Roman?
Es soll die individuelle Auseinandersetzung der Schüler mit der Handlung und den moralischen Fragen des Textes dokumentieren und fördern.
- Quote paper
- Charly Waletzki (Author), 2021, Reflexion zur Unterrichtskonzeption der Lektüre "Der Junge im gestreiften Pyjama" (Deutsch, Sekundarstufe 1 und 2, Gymnasium), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/990790