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Förderung des Diversitätsbewusstseins in der Schulsozialarbeit

Betrachtung anhand des Konzepts der Erlebnispädagogik

Titre: Förderung des Diversitätsbewusstseins in der Schulsozialarbeit

Dossier / Travail , 2020 , 18 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Carolin Klinkhammer (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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In dieser Arbeit liegt der Fokus auf einer lebensweltorientierten Schulsozialarbeit, da sie den Blick auf die SchülerInnen erweitert, indem sie nicht bloß klassen- bzw. schulinterne Bereiche, sondern auch deren gesamte Lebenswelt berücksichtigt. Jede Schülerin, jeder Schüler hat eine individuelle Lebenswelt und individuelle Ressourcen, die es zu beachten gilt. Innerhalb
einer solchen Schulsozialarbeit stehen verschiedene Konzepte zur Verfügung, die das Potenzial haben, Diskriminierungen etc. abzubauen. Das Konzept, welches in der vorliegenden Arbeit beleuchtet wird, ist das Konzept der Erlebnispädagogik. Es erscheint für eine nähere Betrachtung als gut geeignet, da es einige Parallelen zur Lebensweltorientierung und zum
Diversitätsansatz aufweist.

Die genaue Betrachtung orientiert sich an der Forschungsfrage, welchen Beitrag das Konzept der Erlebnispädagogik zur Förderung des Diversitätsbewusstseins bei SchülerInnen innerhalb einer lebensweltorientierten Schulsozialarbeit leisten kann.
Es wird sich zeigen, welche Bedeutung die gemeinsamen Parallelen aufweisen und ob dieses Konzept tatsächlich dazu geeignet ist, um in einer lebensweltorientierten und diversitätssensiblen Schulsozialarbeit angewendet zu werden.

Ein ausgeprägtes Bewusstsein über Diversität und ein daraus resultierender sensibler Umgang mit jener hat in unserer Gesellschaft eine immer größere Relevanz. Durch einen verschleierten Blick auf Diversität können Ausgrenzung, Diskriminierung, sowie rassistisch begründete Äußerungen und Taten entstehen. Um dem entgegen zu wirken, sollte mit der Förderung des Diversitätsbewusstseins bereits in der Schule begonnen werden. Der schulische Bereich stellt das einzige soziale Lernfeld dar, das für alle jungen Mitglieder unserer Gesellschaft verpflichtend ist und demnach eine gute Grundlage für pädagogisch formulierte Fördermaßnahmen schafft. Schulsozialarbeit spielt bei der Realisierung und Gestaltung solcher Maßnahmen eine wichtige Rolle.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Lebensweltorientierung

2.2 Diversität

2.3 Lebensweltorientierung und Diversität in der Schulsozialarbeit

3. Erlebnispädagogik als ein Konzept lebensweltorientierter und diversitätssensibler Schulsozialarbeit

3.1 Das Konzept der Erlebnispädagogik

3.2 Ergebnisse für eine lebensweltorientierte und diversitätssensible Schulsozialarbeit

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, welchen Beitrag das Konzept der Erlebnispädagogik zur Förderung des Diversitätsbewusstseins bei Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer lebensweltorientierten Schulsozialarbeit leisten kann.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen von Lebensweltorientierung und Diversität.
  • Untersuchung der Verknüpfung beider Theorien im Kontext der Schulsozialarbeit.
  • Darstellung des erlebnispädagogischen Konzepts und dessen Wirkmechanismen.
  • Evaluation der Eignung erlebnispädagogischer Methoden zur Förderung diversitätssensibler Kompetenzen.
  • Ableitung von Schlussfolgerungen für die praktische Anwendung in der Schule.

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Konzept der Erlebnispädagogik

Wie man anhand des Begriffs vermuten würde, steht in der Erlebnispädagogik das Erlebnis im Mittelpunkt der Betrachtung. In der Psychologie wird dieses definiert als „[…] ein bewusstseinsmäßiges Geschehnis, das subjektiv wahrgenommen wird und von außen nicht beobachtbar ist“ (Springer Verlag Lexikon). Um das Erlebnis allerdings für andere beobachtbar und somit zum Teil pädagogischer Arbeit selbst zu machen, muss das Erlebte zum einen genau reflektiert werden; zum anderen muss ein Austausch darüber stattfinden (Vgl. Michl/Seidel 2018, S. 17).

Das bedeutet demnach, dass im Zentrum des Konzepts nicht allein das Erlebnis steht, sondern die Einheit von Erleben, Erinnern und Erzählen (Vgl. ebd.). Äußere Ereignisse, die Teil des erlebnispädagogischen Angebots sind, werden vom Einzelnen individuell zu einem Erlebnis transformiert (Vgl. ebd. S. 18). Dabei richtet sich die Interpretation und Verarbeitung je nach Biografie, Lebenswelt, emotionaler Verfassung, Sicht- und Denkweisen, Alter etc. des jeweiligen Individuums (Vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Diversität in der Gesellschaft ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Erlebnispädagogik in der Schulsozialarbeit.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Lebensweltorientierung und Diversität und setzt sie in einen gemeinsamen Bezugsrahmen zur professionellen Schulsozialarbeit.

2.1 Lebensweltorientierung: Hier werden die Konzepte der alltäglichen Lebenswelt und der Alltäglichkeit erläutert, um die lebensweltorientierte Soziale Arbeit zu fundieren.

2.2 Diversität: Dieser Abschnitt beschreibt Diversität als gesellschaftliche Konstruktion und thematisiert den Umgang mit Differenz, Machtverhältnissen und Normsetzungen.

2.3 Lebensweltorientierung und Diversität in der Schulsozialarbeit: Es wird analysiert, wie diese Theorien in der Schulsozialarbeit zusammenwirken, um individuelle Entwicklung zu fördern und Exklusion abzubauen.

3. Erlebnispädagogik als ein Konzept lebensweltorientierter und diversitätssensibler Schulsozialarbeit: Dieses Kapitel bildet die Klammer zwischen der pädagogischen Theorie und dem spezifischen Einsatz von Erlebnispädagogik.

3.1 Das Konzept der Erlebnispädagogik: Dieser Teil beleuchtet die Definition und die wesentlichen Aspekte wie Erleben, Reflexion und handlungsorientierte Herausforderungen.

3.2 Ergebnisse für eine lebensweltorientierte und diversitätssensible Schulsozialarbeit: Hier werden die theoretischen Überlegungen mit der erlebnispädagogischen Praxis verknüpft, um Potenziale für das Diversitätsbewusstsein aufzuzeigen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Gemeinsamkeiten der Konzepte zusammen und bewertet die Eignung der Erlebnispädagogik als ergänzendes Angebot in der Schulsozialarbeit.

Schlüsselwörter

Schulsozialarbeit, Lebensweltorientierung, Diversität, Erlebnispädagogik, Selbstbildung, Differenz, Persönlichkeitsentwicklung, Diskriminierung, Reflexion, Gruppenprozesse, Soziale Arbeit, Inklusion, Kompetenzförderung, Wertebasis, Identitätsfindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Konzept der Erlebnispädagogik innerhalb einer lebensweltorientierten Schulsozialarbeit dazu beitragen kann, das Diversitätsbewusstsein von Schülerinnen und Schülern zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Lebensweltorientierung, Diversität, Erlebnispädagogik sowie deren gemeinsame Anwendung und Verknüpfung in der schulischen Sozialarbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Welchen Beitrag kann das Konzept der Erlebnispädagogik zur Förderung des Diversitätsbewusstseins bei Schülerinnen und Schülern innerhalb einer lebensweltorientierten Schulsozialarbeit leisten?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und einer Literaturrecherche, um Zusammenhänge zwischen den verschiedenen pädagogischen Konzepten zu erarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Lebensweltorientierung und Diversität sowie die detaillierte Darstellung und Analyse des erlebnispädagogischen Konzepts im Kontext von Schule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schulsozialarbeit, Diversität, Lebensweltorientierung, Erlebnispädagogik, Reflexion und Persönlichkeitsentwicklung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Erleben und Reflexion für die Erlebnispädagogik so wichtig?

Die Reflexion ist entscheidend, um das subjektive Erleben für den pädagogischen Prozess nutzbar zu machen, Lerneffekte zu erzielen und einen Transfer in den Alltag der Schüler zu ermöglichen.

Wie trägt die Gruppenarbeit in der Erlebnispädagogik zur Diversität bei?

Durch Gruppenprozesse und gemeinsame Aufgabenbewältigung werden Wertschätzung, gegenseitiges Verständnis und Partizipation gefördert, was direkt der Abmilderung von Ausgrenzung entgegenwirkt.

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Résumé des informations

Titre
Förderung des Diversitätsbewusstseins in der Schulsozialarbeit
Sous-titre
Betrachtung anhand des Konzepts der Erlebnispädagogik
Université
Martin Luther University
Note
1,3
Auteur
Carolin Klinkhammer (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
18
N° de catalogue
V991069
ISBN (ebook)
9783346353979
ISBN (Livre)
9783346353986
Langue
allemand
mots-clé
Schule Lebensweltorientierung Schulsozialarbeit Diversität Diversitätsbewusstsein Diversitätssensible Schulsozialarbeit Erlebnispädagogik lebensweltorientierte Schulsozialarbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Carolin Klinkhammer (Auteur), 2020, Förderung des Diversitätsbewusstseins in der Schulsozialarbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/991069
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Extrait de  18  pages
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