Kindesmisshandlungen im 18. und 19. Jahrhundert nach heutiger Definition und Gesetzeslage


Hausarbeit, 2020

19 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Erscheinungsformen und Begriffsbestimmung
2.1 Physische Misshandlung
2.2 Vernachlässigung
2.3 Psychische Misshandlung
2.4 Sexuelle Misshandlung

3 Kindesmisshandlungen in den historischen Familienformen?
3.1 Bäuerliche Familie
3.1.1 Physische Misshandlung
3.1.2 Vernachlässigung
3.1.3 Psychische Misshandlung
3.1.4 Sexuelle Misshandlung
3.2 Bürgerliche Familie
3.2.1 Physische Misshandlung
3.2.2 Vernachlässigung
3.2.3 Psychische Misshandlung
3.2.4 Sexuelle Misshandlung

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Wo dem Kind die zarte Hand und das lächelnde Auge der Mutter mangelt, da entfaltet sich auch in seinen Augen und in seinem Munde das Lächeln und die Anmut nicht.“ (Johann Heinrich Pestalozzi, 1746 - 1827)

Bei großen, kräftigen Kindern sei der Mutter abermals der Rat gegeben: Schreien lassen! […] Nach wenigen Nächten, vielfach schon nach der ersten, hat das Kind begriffen, daß ihm sein Schreien nichts nützt, und ist still. “ (Johanna Haarer, 1937)

"Die größte Grausamkeit, die man den Kindern zufügt, besteht wohl darin, dass sie ihren Zorn und Schmerz nicht artikulieren dürfen, ohne Gefahr zu laufen, die Liebe und Zuwendung der Eltern zu verlieren." (Alice Miller, 1983)

„Geschadet hat es uns ja auch nicht“ und „Wir sind auch groß geworden“ sind Sätze, die im Rahmen eines Gesprächs über Kindererziehung häufig fallen. Ganz besonders dann, wenn es um die Frage nach Erziehungsmaßnahmen geht, die noch immer im Umlauf sind und gegen welche sich mittlerweile immer mehr Stimmen aussprechen: Gewalt gegen Kinder. Sie prägt die körperliche, sozio-emotionale, kognitive und psychische Entwicklung eines Kindes. Sie beschränkt sie, sie verhindert sie und immer hinterlässt sie Spuren. Sei es die Folge körperlicher Schäden, mangelnden Empathie Vermögens im Erwachsenenalter oder der Weitergabe einer unhinterfragten Tradition, welche als einziges Ziel zu haben scheint, dass das Kind „groß“ wird. Als eine Form der Gewalt war die Züchtigung das wohl am längsten verwendete und durch die Geschichte bekannteste Mittel um Kinder in der Erziehung zu formen. Sie wurde mit Zitaten aus der Bibel gerechtfertigt und quasi als Tradition einer patriarchalisch organisierten Gesellschaft1 fortgeführt. Arbeitsschutz- und Misshandlungsverbotsgesetze wurden im 18. und 19. Jahrhundert erlassen. Das Recht auf körperliche Züchtigung blieb davon jedoch unberührt und bis in das 20. Jahrhundert Mittel zum Brechen des kindlichen Willens und im damaligen Verständnis geeignetes Mittel, um Ordnung und Disziplin zu gewährleisten.2

Zusätzlich zum Züchtigungsrecht, welches bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts namentlich im Gesetz verankert war, propagierte Johanna Haarer in der NS-Zeit, dass die Mutter keine persönliche Bindung zu den Kindern aufbauen solle um die Kinder auf diese Weise abzuhärten.3 Eine emotionale Vernachlässigung und psychische Misshandlung? Keine 50 Jahre später spricht sich Alice Miller gegen eine gewaltvolle Erziehung aus und seit November 2000 verbietet § 1631 Abs. 2 S. 2 BGB unter anderem die körperliche Bestrafung.

Anhand der vielen Erziehungsratgeber, Definitionen, Forschungen, ExpertInnen, WissenschaftlerInnen und Änderungen der Gesetzestexte zur Verbesserung der Position der Kinder könnte geschlussfolgert werden, den Kindern von heute ginge es im Hinblick auf die Gewalt in der Erziehung viel besser als den Kindern „von damals“. Doch was erlebten die Kinder im 18. und 19. Jahrhundert in der Regel? Wären die Handlungen der damaligen Familien gegenüber ihren Kindern gewaltvolle Erziehungsmaßnahmen und Verhaltensweisen im heutigen Sinne?

Um diese Frage beantworten zu können, wird im zweiten Kapitel „Erscheinungsformen und Begriffsbestimmung“ zunächst gefragt was Gewalt gegen, beziehungsweise Misshandlung von, Kinder in der heutigen Zeit bedeutet. Dazu werden die Formen der physischen Misshandlung, die Vernachlässigung, die psychische, sowie die sexuelle Misshandlung betrachtet und erläutert. Die indirekte Gewalt wird hierbei außer Acht gelassen; im Fokus steht die Direkte, also die unmittelbar gegen das Opfer gerichtete Gewalt.

Anschließend werden im dritten Kapitel „Kindesmisshandlungen in den historischen Familienformen?“ Beispiele für Erziehungsmaßnahmen und Verhaltensweisen der bäuerlichen und bürgerlichen Familienkonstellationen des 18. und 19. Jahrhunderts anhand des Werkes „Formen der Familie“ von Heidi Rosenbaum aufgeführt und unter Heranziehung der vorher erstellten Definitionen überprüft, ob aus heutiger Sicht Gewalt gegen Kinder vorgekommen und geläufig war. Die Umgangsformen, Erziehungsmaßnahmen und Verhaltensweisen gegenüber Kindern werden hierbei interfamiliär eingegrenzt und nicht auf die Bildungseinrichtungen etc. ausgeweitet. Weiterhin geht es in dieser Arbeit um Kinder vom Säuglingsalter bis einschließlich 14 Jahren. Ein abschließendes Fazit gibt Antwort darauf, ob die Kindheit im 18. und 19. Jahrhundert tatsächlich so gewalttätig war wie vermutet wird.

2 Erscheinungsformen und Begriffsbestimmung

Die UN-Kinderrechtskonvention legt zum Wohle von Kindern bis 18 Jahre völkerrechtlich verbindliche Mindeststandards fest. Sie verlangt in Artikel 19 Absatz 1 von ihren Unterzeichnerstaaten Maßnahmen gegen “jede Form körperlicher Gewaltanwendung”, überlässt dabei aber den Inhalt des Gewaltbegriffs den Vertragsstaaten.

In Deutschland gibt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) nach § 1631 Abs. 2 den Kindern ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Der Absatz besagt, dass körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen verboten sind. Nun ist der Begriff Gewalt ein sehr weitreichender und die Frage stellt sich, welche Handlungen und Einwirkungen, aber auch Unterlassungen darunterfallen.

Eine national einheitliche Definition für Kindesmisshandlung oder Kindeswohlgefährdung gibt es nicht, da die Anzahl der Auffassungen nahezu deckungsgleich ist mit den zahlreichen Disziplinen und Forschungen.4 Da die Definition als soziale Sinnkonstruktion die Werturteile unserer Gesellschaft wiedergeben soll, unterliegt sie auch historischen Veränderungen. „Was in einer Gesellschaft, zu einer bestimmen Zeit, in einer bestimmten Schicht, unter bestimmten Umständen im Umgang mit Kindern als normal oder gefährdend angesehen wird und was nicht, ist Wandlungen unterworfen, ist grundsätzlich kontrovers und gilt nicht absolut“5.

Diese Arbeit baut auf die Definition des Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V. auf, welche die Kindeswohlgefährdung als „ein das Wohl und die Rechte eines Kindes beeinträchtigendes Verhalten oder Handeln beziehungsweise ein Unterlassen einer angemessenen Sorge durch Eltern oder andere Personen in Familien oder Institutionen (...) das zu nicht-zufälligen Verletzungen, zu körperlichen und seelischen Schädigungen und / oder Entwicklungsbeeinträchtigungen eines Kindes führen kann, was die Hilfe und eventuell das Eingreifen von Jugendhilfe-Einrichtungen und Familiengerichten in die Rechte der Inhaber der elterlichen Sorge im Interesse der Sicherung der Bedürfnisse und des Wohls eines Kindes notwendig machen kann“6 beschreibt. Für die aus der eben wiedergegebenen Definition entnommenen Gewaltformen gibt es auch keine einheitliche Definition. Weiterhin kann auch keine klare Abgrenzung zwischen den einzelnen Gewaltdimensionen ermöglicht werden, da die verschiedenen Formen ebenso ineinander übergehen können. Dabei wird angenommen, dass die psychische Misshandlung den Kern der Gewaltarten bildet.7 Physische Gewalt, Vernachlässigung und sexuelle Misshandlung lösen auch immer gleichzeitig seelische Verletzungen aus.

2.1 Physische Misshandlung

Unter der physischen oder körperlichen Kindesmisshandlung wird die „nicht zufällige, absichtliche körperliche Gewaltanwendung der Eltern [oder anderer Erziehungsberechtigter] gegenüber ihren Kindern“8 verstanden. Hierunter fallen Schläge (mit oder ohne Gegenstände), Schütteln, Treten, Kneifen, Vergiftungen und thermische Schäden.9 Die gezielte Gewaltausübung kann in Folge einer exzessiven Kontrollmaßnahme, häufig legitimiert als Disziplinierung und Strafe, geschehen oder auch eine Form impulsiver sowie reaktiver Gewalttätigkeit darstellen. Dies kommt vor allem in zugespitzten Stress-Situationen vor, welche in einen Kontrollverlust von Seiten des Sorgeberechtigten münden.10

Neuere Definitionen berücksichtigen auch die unbewusste oder auch fahrlässige Schädigung des Kindes und ob eine Schädigung tatsächlich eingetreten ist oder kurz bevorsteht.11

2.2 Vernachlässigung

Als ‚passive‘ Gewalt zählt die Vernachlässigung und beinhaltet ebenso alle relevanten Unterlassungen. Vernachlässigung ist ein „andauerndes oder wiederholtes Unterlassen fürsorglichen Handelns beziehungsweise Unterlassen der Beauftragung geeigneter Dritter mit einem solchen Handeln durch Eltern oder andere Personensorgeberechtigte, das für einen einsichtigen Dritten vorhersehbar zu erheblichen Beeinträchtigungen der physischen und/oder der psychischen Entwicklung des Kindes [Jugendlichen] führt oder vorhersehbar ein hohes Risiko solcher Folgen beinhaltet“12. Vernachlässigung kann verschiedene Entwicklungsbereiche betreffen: „den körperlichen (ungenügende Ernährung, Kleidung), den emotionalen (ungenügende Vermittlung von Liebe, Wertschätzung), den medizinisch-gesundheitlichen (ungenügende gesundheitlich-medizinische Betreuung) und den Bildungsbereich (z. B. längeres Fernbleiben von der Schule)“13. Auch eine ungenügende Beaufsichtigung fällt unter Vernachlässigung.

Hierbei lässt sich noch die passive oder auch unbewusste Vernachlässigung von der aktiven Vernachlässigung, bei welcher zum Beispiel wissentlich Nahrung oder Schutz verweigert wird, unterscheiden.14

Die körperliche Vernachlässigung ist häufig mit einer seelischen Vernachlässigung verbunden, welche durch wenig bis keine Aufmerksamkeit, Zuwendung und Wärme gekennzeichnet ist.

Als Folge von Vernachlässigung zeigen sich häufig neurobiologische, emotional- und sozial-kognitive Veränderungen.15

2.3 Psychische Misshandlung

Die psychische Misshandlung von Kindern zu definieren ist die schwierigste Aufgabe, denn im Gegensatz zu der beispielsweise körperlichen Misshandlung sind keine direkten körperlichen Spuren zu sehen und ist somit eine subtilere Form der Gewalt. Zu den Folgen, und inwiefern allgemein von Folgen gesprochen werden kann, gibt es nur wenige Studien, die alle üblichen Unterformen (feindselige Ablehnung, Ausnutzen und Korrumpieren, Terrorisieren und Isolieren16 ) der psychischen Misshandlung einbeziehen.

Die Folgen psychischer Misshandlung treten in der Regel verzögert ein, wodurch eine Abgrenzung der psychischen Misshandlung gegenüber ‚nur‘ unangemessenen, üblichen und weitgehend tolerierten, auf psychischen Druck basierenden Erziehungspraktiken, wie Hausarrest und Schimpfen17, kompliziert ist. Die Wirkung psychischer Misshandlung entfaltet demnach ihre Wirkung als ein kontinuierliches Beziehungsmerkmal und lässt sich kaum an einzelnen, herausstechenden, leicht erkennbaren Vorfällen festmachen. Familiengerichte und Jugendämter greifen aufgrund dieser subtilen Misshandlung meist nur dann ein, wenn zusätzlich auch andere Formen der Kindesmisshandlung auffallen.18

Die Organisation „American Professional Society on the Abuse of Children” (APSAC, 1995) definiert die psychische Misshandlung als „wiederholte Verhaltensmuster einer Betreuungsperson oder Muster extremer Vorfälle, die dem Kind zu verstehen geben, es sei wertlos, habe viele Fehler, sei ungeliebt, ungewollt, äußerst gefährdet oder nur dazu nützlich, die Bedürfnisse eines anderen Menschen zu erfüllen“19.

Um die psychische Misshandlung in ihrer Praxis greifbar machen zu können, werden also nur solche elterlichen Verhaltensweisen in Erwägung gezogen, die durch Häufigkeit und Intensität ein solches Gefühl beim Kind auslösen können und „dadurch eine gesunde psychische und/oder physische Entwicklung des Kindes gefährdet wird“20. Diese Verhaltensweisen können näher als Ablehnung, Verängstigung, Terrorisierung und Isolierung des Kindes definiert werden.21 Auch die Bestrafung durch Liebesentzug, Demütigung, Erniedrigung, Ignorieren der Bedürfnisse des Kindes, Einsperren sowie verbale Bedrohungen können als Merkmale psychischer Misshandlung aufgezählt werden.22 Gleichzeitig kann auch eine Verhaltensweise in die entgegensetzte Richtung eine psychische Misshandlung darstellen. Überbehütetes und Erdrücken des Kindes mit Fürsorge beeinträchtigt die Entfaltungsmöglichkeit des Kindes, wodurch ein Kind in seiner Entwicklung einen Stillstand erleidet und ängstlich, unsicher und in ein Gefühl der Abhängigkeit gerät.23

2.4 Sexuelle Misshandlung

Die sexuelle Misshandlung „umfasst jede sexuelle Handlung, die an oder vor einem Kind entweder gegen den Willen des Kindes vorgenommen wird oder der das Kind auf Grund seiner körperlichen, emotionalen, geistigen oder sprachlichen Unterlegenheit nicht wissentlich zustimmen kann bzw. bei der es deswegen nicht in der Lage ist, sich hinreichend wehren oder verweigern zu können“24.

In Deutschland differenziert das Strafgesetzbuch den sexuellen Missbrauch sehr genau, dabei erhalten Kinder und Jugendliche einen besonderen Schutz. Die Einwilligung der Kinder ist unwichtig für die Frage der strafrechtlichen Schuld, denn Kinder sind nach dem Stand ihrer Persönlichkeitsentwicklung und der Entwicklung ihrer kognitiven, emotionalen und psychischen Fähigkeiten nicht in der Lage, die Schwere und Folge einer Zustimmung für eine sexuelle Handlung zu greifen und zu verstehen. Gleichzeitig stellt sich auch die Frage, ob Kinder und Jugendliche überhaupt in der Lage wären, eine sexuelle Handlung, vor allem von Familienmitgliedern, abzulehnen. Durch das Gesetz wird die ungestörte sexuelle Entwicklung, die Autonomie, die Unversehrtheit und die körperliche, sowie seelische Entwicklung eines Kindes und Jugendlichen geschützt.25 Das Strafrecht erweitert den sexuellen Missbrauch weiterhin durch Handlungen ohne Körperkontakt, sodass auch beispielsweise exhibitionistische Handlungen vor Kindern, sofern diese sie wahrnehmen/sehen, strafbar sind.26

[...]


1 Vgl. Ryser Büschi, Nadine: Familiäre Gewalt an Kindern. Genf [u.a.] 2012, S. 12.

2 Ebd.

3 Ebd., S. 12-13.

4 Vgl. Amelang, Manfred / Krüger, Claudia: Misshandlung von Kindern: Gewalt in einem sensiblen Bereich. Darmstadt 1995, S. 7.

5 Maihorn, Christina / Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V.(Hg.): Kindeswohlgefährdung. Erkennen und Helfen. Berlin 2009, S. 29.

6 Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V., Erkennen und Helfen, S. 32.

7 Vgl. Furthmann, Miriam: Der Schutz der Kinderseele vor Verletzungen: Eine (unlösbare) Aufgabe für das Familienrecht?. Baden-Baden 2015, S. 80f..

8 Deegener, Günther / Körner, Wilhelm: Risikoerfassung bei Kindesmisshandlung und Vernachlässigung; Theorie, Praxis, Materialien. Lengerich 2008, S. 325.

9 Vgl. Shanahan, Lilly / Steinhoff, Annekatrin: Misshandlung von Kindern und Jugendlichen. In: Lindenberger, Ulman / Schneider, Wolfgang (Hrsg.): Entwicklungspsychologie. Weinheim/Basel 2018, S. 697-711, hier: S. 699.

10 Vgl. Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V., Erkennen und Helfen, S. 38.

11 Vgl. Kindler, Heinz: Was ist unter physischer Kindesmisshandlung zu verstehen?. In: Lillig, Susanna / Blüml, Herbert / Meysen, Thomas / Werner, Annegret (Hrsg.): Handbuch Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB und Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD). München 2006, S. 5-1 bis 5-3, hier: S. 5-1.

12 Ebd., S. 3-1.

13 Shanahan / Steinhoff, Misshandlung, S. 699.

14 Vgl. Deegener/Körner, Risikoerfassung, S. 81 f..

15 Vgl. Shanahan / Steinhoff, Misshandlung, S. 711.

16 Siehe Kindler, Heinz: Was ist über die Folgen psychischer Misshandlungen von Kindern bekannt?. In: Lillig, Susanna / Blüml, Herbert / Meysen, Thomas / Werner, Annegret (Hrsg.): Handbuch Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB und Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD). München 2006, S. 25-1 bis 25-6, hier: S. 25-5.

17 Vgl. Kinderschutz-Zentrum Berlin e.V., Erkennen und Helfen, S. 45.

18 Ebd.

19 APSAC, 1995, S. 2. Im amerikanischen Orginal: „psychological maltreatment means a repeated pattern of caregiver behavior or extreme incident(s) that convey to children that they are worthless, flawed, unloved, unwanted, endangered, or only of value in meeting another’s needs“; vgl. Kindler, Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB, S. 25-1 bis 25-6, hier: S. 25-1.

20 Ryser Büschi, Familiäre Gewalt, S. 21.

21 Vgl. Deegener, Günther / Körner, Wilhelm: Kindesmisshandlung und Vernachlässigung. Ein Handbuch. Göttingen 2005, S. 38.

22 Vgl. Furthmann, Schutz der Kinderseele, S. 84f.

23 Vgl Deegener / Körner, Handbuch, S. 38.

24 Ebd.

25 Vgl. Unterstaller, Adelheid: Was ist unter sexuellem Missbrauch zu verstehen?. In: Kindler, Heinz / Lillig, Susanna / Blüml, Herbert / Meysen, Thomas / Werner, Annegret (Hrsg.) (2006). Handbuch Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB und Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD). München 2006, S. 6-1 bis 6-5, hier: S. 6-1 und 6-2; vgl. Ryser Büschi, Familiäre Gewalt, S. 21.

26 Vgl. Unterstaller, Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB, S. 6-2.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Kindesmisshandlungen im 18. und 19. Jahrhundert nach heutiger Definition und Gesetzeslage
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,7
Autor
Jahr
2020
Seiten
19
Katalognummer
V991876
ISBN (eBook)
9783346356512
ISBN (Buch)
9783346356529
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kindesmisshandlungen, jahrhundert, definition, gesetzeslage
Arbeit zitieren
Sabine Imhof (Autor), 2020, Kindesmisshandlungen im 18. und 19. Jahrhundert nach heutiger Definition und Gesetzeslage, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/991876

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