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Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Stolperwörterlesetest

Titel: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Stolperwörterlesetest

Hausarbeit , 2019 , 30 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jennifer Scharf (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Sonstiges
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Ziel dieser Hausarbeit ist es, den Stolperwörter-Lesetest von Metze, der sich durch seine gute Ökonomie auszeichnet, unter folgender Fragestellung zu betrachten: Welche Maßnahmen können zur Förderung der Leseflüssigkeit und des Leseverstehens auf Basis der Ergebnisse im Diagnoseverfahren "Stolperwörter-Lesetest" abgeleitet werden?

Dazu folgen im zweiten Kapitel grundlegende, theoretische Einführungen in die Begriffe Leseprozess, Lesekompetenz, Leseflüssigkeit sowie Leseverstehen. Außerdem wird ein Einblick in das Konzept der Leseschwierigkeit gegeben und Ursachen sowie Symptome beispielhaft mit Bezug zu den erst beschriebenen Begriffen genannt. Das dritte Kapitel wird von einem groben Überblick zu Diagnoseverfahren und der Einordnung des Stolperwörter-Lesetests eingeleitet.

Im Anschluss folgt eine tiefgründigere Vorstellung dieses Diagnoseverfahrens. Dabei wird geklärt, welche Gütekriterien der Test laut Metze erfüllt, welche Ziele dem Test zugrunde liegen und wie er durchgeführt, ausgewertet sowie interpretiert wird. Letzteres wird anhand von exemplarischen Ergebnissen aus einer praktischen Anwendung des Tests mit sieben Zweitklässlern beispielhaft ausgeführt.

Es schließt sich im vierten Kapitel ein grober Überblick über Fördermaßnahmen zur Lesekompetenz an. Das Ende dieses Kapitels bildet eine Diskussion, in der mit Hilfe der theoretischen Grundlagen aus den vorangegangenen Gliederungspunkten sowie über die Frage, inwieweit der Test überhaupt Defizite und Stärken eines Kindes in der Leseflüssigkeit und dem Leseverstehen erfasst, eine Antwort auf die Leitfrage dieser Hausarbeit abgeleitet wird. Eine Zusammenfassung und das Fazit schließen die Ausarbeitung letztlich ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffe

2.1 Leseprozess und Lesekompetenz

2.1.1 Leseflüssigkeit

2.1.2 Leseverstehen

2.2 Leseschwierigkeiten

3 Diagnoseverfahren zur Einschätzung von Leseleistungen

3.1 Diagnoseverfahren im Überblick

3.2 Der Stolperwörter-Lesetest

3.2.1 Zur Testkonstruktion (Gütekriterien)

3.2.2 Ziele des Stolperwörter-Lesetests

3.2.3 Ablauf des Stolperwörter-Lesetests

3.2.4 Auswertung und Interpretation der Ergebnisse

4 Maßnahmen zur Förderung von Leseleistungen

4.1 Fördermaßnahmen im Überblick

4.2 Diskussion: Der Stolperwörter-Lesetest als Fördergrundlage

5 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stolperwörter-Lesetest von Metze hinsichtlich seiner Eignung als Grundlage für die Ableitung passgenauer Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten im Lesen. Im Zentrum steht die kritische Analyse, ob das Diagnoseinstrument genügend differenzierte Daten zu Leseflüssigkeit und Leseverstehen liefert, um gezielte pädagogische Interventionen zu begründen.

  • Theoretische Grundlagen zu Leseprozess und Lesekompetenz
  • Konzept und diagnostische Gütekriterien des Stolperwörter-Lesetests
  • Praktische Anwendung des Tests an einer Gruppe von Zweitklässlern
  • Kritische Diskussion der diagnostischen Aussagekraft für die Förderplanung
  • Vergleich mit alternativen Diagnoseverfahren wie Lautleseprotokollen

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Ablauf des Stolperwörter-Lesetests

Der Test ist aufgrund der oben beschriebenen Voraussetzungen frühestens am Ende des ersten Schuljahres einsetzbar (Metze, 2009, S. 5). Die Aufgabenblätter liegen für die Erstklässler in einer verkürzten, 40 Sätze umfassenden Variante vor (ebd., S. 7). Für die Klassen zwei bis vier werden dieselben 60 Sätze umfassenden Testheftvarianten ausgeteilt (ebd., S. 7).

In der Vorbereitungsphase ist es Aufgabe des Testleiters, die Testhefte in entsprechender Anzahl auszudrucken und zu falten (ebd., S. 7). Sitzen zwei Testpersonen eng beieinander, so bekommt einer von ihnen die Testversion A, der andere die Testversion B, welche sich lediglich in der Satzreihenfolge unterscheiden (ebd., S. 7). Jedes Kind braucht außerdem zwei Stifte. Sind alle Vorkehrungen getroffen, so beginnt die fünf- bis achtminütige Einführungs- und Übungszeit (ebd., S. 7). Zu Beginn erklärt der Testleiter, dass es sich um ein Lesespiel handelt und weist die Kinder dazu an, das Datum, ihren Namen, ihre Klasse sowie ihr Geschlecht auf das Deckblatt des Testhefts zu schreiben (ebd., S. 8). Anschließend erklärt er an einem Beispielsatz, welcher auf dem Deckblatt des Testhefts abdruckt ist, worin die Aufgabe der Testpersonen besteht (ebd., S. 8).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung des Lesens als Kulturtechnik heraus, erläutert die Relevanz der pädagogischen Diagnose bei Leseschwierigkeiten und definiert die Leitfrage der Arbeit.

2 Begriffe: Das Kapitel bietet theoretische Grundlagen zum Leseprozess, zur Lesekompetenz, zur Leseflüssigkeit und zum Leseverstehen sowie eine Einordnung des Konzepts der Leseschwierigkeit.

3 Diagnoseverfahren zur Einschätzung von Leseleistungen: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung von Diagnoseinstrumenten sowie eine detaillierte Vorstellung, Durchführung und Auswertung des Stolperwörter-Lesetests.

4 Maßnahmen zur Förderung von Leseleistungen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Fördermöglichkeiten und diskutiert kritisch, inwieweit der Stolperwörter-Lesetest als Basis für diese Fördermaßnahmen dienen kann.

5 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Auseinandersetzung zusammen und kommt zu dem Schluss, dass der Stolperwörter-Lesetest keine hinreichende diagnostische Tiefe für die Ableitung konkreter, individueller Fördermaßnahmen besitzt.

Schlüsselwörter

Lesekompetenz, Leseflüssigkeit, Leseverstehen, Stolperwörter-Lesetest, pädagogische Diagnose, Fördermaßnahmen, Grundschule, Leseschwierigkeiten, Testkonstruktion, Gütekriterien, Leseentwicklung, Lautleseverfahren, Lesestrategien, Lesegenauigkeit, Testauswertung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich kritisch mit dem Stolperwörter-Lesetest von Friedrich Metze als Instrument zur pädagogischen Diagnose von Leseschwierigkeiten in der Grundschule.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung des Leseprozesses, die Möglichkeiten und Grenzen der diagnostischen Erfassung von Leseflüssigkeit und Leseverstehen sowie die Ableitung von Fördermaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, welche Maßnahmen zur Förderung von Leseflüssigkeit und Leseverstehen auf Basis der Ergebnisse des Stolperwörter-Lesetests valide abgeleitet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin kombiniert eine fundierte theoretische Literaturanalyse mit der praktischen Anwendung des Tests an einer Stichprobe von sieben Zweitklässlern, gefolgt von einer kritischen Diskussion der Ergebnisse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst theoretische Definitionen, die Beschreibung und Analyse des Stolperwörter-Lesetests (inklusive Gütekriterien und Ablauf) sowie eine Diskussion der Testergebnisse im Kontext von Fördergrundlagen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Lesekompetenz, pädagogische Diagnose, Leseflüssigkeit, Stolperwörter-Lesetest und Fördermaßnahmen charakterisieren.

Warum wird im Fazit von der Anwendung des Tests zur Förderplanung abgeraten?

Der Test bietet laut der Autorin zwar einen groben Überblick, liefert aber keine detaillierten Informationen über die spezifischen Ursachen von Leseschwierigkeiten, was eine individuelle und passgenaue Förderung unmöglich macht.

Wie unterscheidet sich der Stolperwörter-Lesetest vom ELFE 1-6 Test?

Obwohl beide auf Satzebene arbeiten, bietet der ELFE 1-6 Test eine genauere Differenzierung der Probleme (z.B. ob Schwierigkeiten primär auf Wort- oder Satzebene liegen), was beim Stolperwörter-Lesetest in dieser Form nicht geleistet wird.

Welche Bedeutung haben die im Anhang enthaltenen Tests?

Die ausgefüllten Tests dienen als Fallbeispiele, um die praktische Anwendung und die anschließende Auswertung des Verfahrens anhand von realen Daten der sieben Zweitklässler zu verdeutlichen.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Stolperwörterlesetest
Hochschule
Technische Universität Chemnitz
Note
1,7
Autor
Jennifer Scharf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
30
Katalognummer
V992092
ISBN (eBook)
9783346355539
ISBN (Buch)
9783346355546
Sprache
Deutsch
Schlagworte
eine auseinandersetzung stolperwörterlesetest
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jennifer Scharf (Autor:in), 2019, Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Stolperwörterlesetest, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992092
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Leseprobe aus  30  Seiten
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