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Der gerechte Aufsatz. Mythos oder Möglichkeit?

Textbeurteilung im Aufsatzunterricht

Título: Der gerechte Aufsatz. Mythos oder Möglichkeit?

Trabajo Escrito , 2018 , 12 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Lina Mintzlaff (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Discusiones y ensayos
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Resumen Extracto de texto Detalles

In dieser Arbeit soll zunächst untersucht werden, was Leistungsbeurteilung beinhaltet und wie sie mit der Schreibkompetenz verbunden ist. Anschließend sollen verschiedene Formen der Leistungsbewertung vorgestellt und auf ihre Vor- und Nachteile für den Schreibunterricht und die Korrekturarbeit analysiert werden. Im abschließenden Fazit soll dann ein Blick auf mögliche Perspektiven des Schreibunterrichts geworfen werden.

Aufsätze sind eine, der von Schüler und Schülerinnen am häufigsten gefürchtete Form der Klassenarbeit/ Klausur. Nicht selten gibt es nach der Korrektur Diskussionen und Enttäuschungen. Ein Grund hierfür kann die Undurchsichtigkeit der Endnote und das Unverständnis für diese sein. Wie kommt es zu einer Note und weshalb wurde ein anderer Text ähnlich oder ganz anders bewertet? Ist es möglich, Aufsätze und andere Schülertexte „gerecht“, also valide, objektiv und reliabel zu benoten? Welche Formen gibt es für so eine Bewertung und wie muss die Vorbereitung sowie die Korrektur erfolgen?

Für die Schüler und Schülerinnen sowie deren Eltern, sind Klassenarbeitsnoten häufig nicht nachvollziehbar, die Korrektur erscheint zum Teil willkürlich. Dies betrifft vor allem Klassenarbeiten, in denen die Bewertungskriterien nicht transparent gemacht wurden. „Klassische“ Schulaufsätze werden bis heute nach dem Schema: Sprache, Inhalt, Form benotet. Diese Kategorien sind jedoch so umfassend, dass ein anschließendes Nachvollziehen der Einzelbenotung häufig nicht möglich ist. Zudem wirken viele Benotungen von Texten oft losgelöst vom Unterrichtsinhalt und der Klassenarbeitsvorbereitung. Es existieren jedoch viele verschiedene Ansätze zur Erneuerung der Leistungsbeurteilung und -bewertung, die das prozessorientierte Schreiben nach transparenten Kriterien in den Fokus rückt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Das Schreckgespenst Aufsatz?

Der Schreibprozess

Texte bewerten und beurteilen

Was ist Leistungsbewertung?

Problematik der Ziffernote

Grundformen der Bewertung

Förderndes Beurteilen

Bewertend-prüfendes Beurteilen

Wie lässt sich Textqualität messen?

Züricher Textanalyseraster

Basiskataloge

Von der Schreibberatung zur Schülerselbstbeurteilung – verschiedene Beurteilungsmöglichkeiten

Schreibberatung und Bewerten als Dialog

Prozessorientiertes Benoten – Portfolio

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen der Leistungsbewertung im Aufsatzunterricht der Sekundarstufe und hinterfragt die Gerechtigkeit klassischer Benotungssysteme. Ziel ist es, alternative, prozessorientierte Beurteilungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die Schreibkompetenz fördern und eine transparente, nachvollziehbare Rückmeldung an die Lernenden ermöglichen.

  • Kritische Analyse der Ziffernnotengebung
  • Unterscheidung zwischen Bewerten, Beurteilen und Benoten
  • Methoden zur Messung von Textqualität
  • Implementierung von Schreibberatung und Schülerselbstbewertung
  • Prozessorientierte Beurteilungsformen wie Portfolios

Auszug aus dem Buch

Das Schreckgespenst Aufsatz?

„Die Ziffernote kann der Komplexität eines geschriebenen Textes nicht gerecht werden.“ – Jürgen Baurmann

Aufsätze sind eine, der von Schüler und Schülerinnen am häufigsten gefürchtete Form der Klassenarbeit/ Klausur. Nicht selten gibt es nach der Korrektur Diskussionen und Enttäuschungen. Ein Grund hierfür kann die Undurchsichtigkeit der Endnote und das Unverständnis für diese sein. Wie kommt es zu einer Note und weshalb wurde ein anderer Text ähnlich oder ganz anders bewertet? Ist es überhaupt möglich Aufsätze und andere Schülertexte „gerecht“, also valide, objektiv und reliabel zu benoten? Welche Formen gibt es für so eine Bewertung und wie muss die Vorbereitung, sowie die Korrektur erfolgen?

Für die Schüler und Schülerinnen, sowie deren Eltern, sind Klassenarbeitsnoten häufig nicht nachvollziehbar, die Korrektur erscheint zum Teil willkürlich. Dies betrifft vor allem Klassenarbeiten, in denen die Bewertungskriterien nicht transparent gemacht wurden. „Klassische“ Schulaufsätze werden bis heute nach dem Schema: Sprache, Inhalt, Form benotet. Diese Kategorien sind jedoch so umfassend, dass ein anschließendes Nachvollziehen der Einzelbenotung häufig nicht möglich ist. Zudem wirken viele Benotungen von Texten oft losgelöst vom Unterrichtsinhalt und der Klassenarbeitsvorbereitung. Es existieren jedoch viele verschiedene Ansätze zur Erneuerung der Leistungsbeurteilung und -bewertung, die das prozessorientierte Schreiben nach transparenten Kriterien in den Fokus rückt.

Zusammenfassung der Kapitel

Das Schreckgespenst Aufsatz?: Das Kapitel führt in die Problematik der intransparenten Notengebung bei Aufsätzen ein und stellt die Frage nach einer gerechteren, validen Leistungsbewertung.

Der Schreibprozess: Hier wird der Schreibprozess als komplexer, systematischer Vorgang definiert, dessen einzelne Phasen für eine gerechte Beurteilung berücksichtigt werden müssen.

Texte bewerten und beurteilen: Dieses Kapitel differenziert zwischen den Begriffen Bewerten, Beurteilen und Benoten und beleuchtet die problematische Rolle der Ziffernote.

Grundformen der Bewertung: Es werden zwei wesentliche Ansätze vorgestellt: das fördernde Beurteilen zur Kompetenzentwicklung und das bewertend-prüfende Beurteilen zur Leistungsmessung.

Wie lässt sich Textqualität messen?: Die Autoren diskutieren Instrumente wie das Züricher Textanalyseraster und Basiskataloge als Hilfsmittel für eine objektivere Korrektur.

Von der Schreibberatung zur Schülerselbstbeurteilung – verschiedene Beurteilungsmöglichkeiten: Fokus liegt auf dialogischen Beratungsformen, prozessorientierten Portfolios und der Stärkung der Schülerselbstbewertung zur Förderung der Eigenverantwortung.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass es kein einzelnes „perfektes“ Modell gibt, betont jedoch die Notwendigkeit transparenter, prozessbegleitender Beurteilungsverfahren.

Schlüsselwörter

Leistungsbewertung, Schreibkompetenz, Ziffernote, Schreibprozess, Textqualität, Förderndes Beurteilen, Schreibberatung, Prozessorientiertes Benoten, Portfolio, Schülerselbstbewertung, Transparenz, Didaktik, Bewertungskriterien, Sekundarstufe, Korrektur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik der Leistungsbewertung im Aufsatzunterricht und untersucht, wie diese gerechter und transparenter gestaltet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind der Schreibprozess, die verschiedenen Formen der Leistungsbewertung, die Messbarkeit von Textqualität sowie die Rolle der Schülerfeedback-Kultur.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den pädagogischen Nutzen verschiedener Korrektur- und Beurteilungsmethoden zu analysieren, um das „Schreckgespenst Aufsatz“ durch transparente Kriterien und dialogische Verfahren zu ersetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle didaktische Konzepte zur Schreibförderung und Textbeurteilung (u.a. nach Becker-Mrotzek, Böttcher und Fix) theoretisch aufbereitet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Bewertungsprozessen, die Gegenüberstellung von förderndem und prüfendem Beurteilen sowie die Vorstellung konkreter Instrumente zur Messung von Textqualität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Schreibkompetenz, Prozessorientierung, Transparenz und die Unterscheidung von Beurteilen und Benoten definiert.

Warum wird die Ziffernote als problematisch angesehen?

Die Autorin hebt hervor, dass Ziffernoten oft subjektiv, nicht reliabel und wenig valide sind, da sie die Komplexität eines Schreibprozesses nicht erfassen können.

Was ist der Kernunterschied zwischen förderndem und prüfendem Beurteilen?

Beim fördernden Beurteilen steht die Entwicklung der Schreibkompetenz während des Prozesses im Dialog im Vordergrund, während das prüfende Beurteilen eine punktuelle Messung am Ende des Prozesses darstellt.

Welche Rolle spielt die Schülerselbstbewertung?

Sie dient dazu, die Kritik- und Reflexionsfähigkeit der Lernenden zu schulen und durch die Beteiligung der Schüler die Subjektivität der Lehrkraft bei der Notenfindung einzudämmen.

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Detalles

Título
Der gerechte Aufsatz. Mythos oder Möglichkeit?
Subtítulo
Textbeurteilung im Aufsatzunterricht
Universidad
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Institut für Germanistik)
Curso
Lesen und Schreiben in der Sekundarstufe
Calificación
1,7
Autor
Lina Mintzlaff (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
12
No. de catálogo
V992912
ISBN (Ebook)
9783346357380
ISBN (Libro)
9783346357397
Idioma
Alemán
Etiqueta
Lesen Schreiben Sprachdidaktik Schreibdidaktik Aufsatzlehre Aufsatz Sprachunterricht Bewertung Leistungsbeurteilung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lina Mintzlaff (Autor), 2018, Der gerechte Aufsatz. Mythos oder Möglichkeit?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/992912
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Extracto de  12  Páginas
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