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Konzepte "offenen" Unterrichts in der Grundschule. Rahmenbedingungen und Möglichkeiten einer Projektwoche im Kontext des Sach-, Religions- und Ethikunterunterrichts

Título: Konzepte "offenen" Unterrichts in der Grundschule. Rahmenbedingungen und Möglichkeiten einer Projektwoche im Kontext des Sach-, Religions- und Ethikunterunterrichts

Tesis de Máster , 2020 , 79 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Gamze Orak (Autor)

Didáctica - Teología, pedagogía religiosa
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In der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit wird die Projektwoche als Konzept des offenen Unterrichts gewählt und bearbeitet. Dabei beschäftigt sich die Arbeit mit dem Thema "Konzepte des offenen Unterrichts in der Grundschule – Rahmenbedingungen und Möglichkeiten einer Projektwoche mit regional-historischem Bezug (Sakralbauten in Selters) im Kontext des Sach-, Religions- und Ethikunterrichts". Der erste Abschnitt beginnt mit dem Einblick in Schulen und Grundschulen in Rheinland-Pfalz, hier werden normative Rahmen und allgemeine und strukturelle Merkmale benannt.

Im nächsten Abschnitt werden das Arbeiten und Unterrichten in der Grundschule hinsichtlich der Methoden, Prinzipien, Themen und Inhalte erarbeitet. Darauf folgt der Abschnitt Religion, Ethik und Sachunterricht in der Grundschule. Hier werden die vorgenannten Fächer mit Hilfe der Teilrahmenpläne erarbeitet. Dann werden die Konzepte des offenen Unterrichts thematisiert, indem auch Begründungsaspekte, Anforderungsprofile und Teilkonzepte eines offenen Unterrichts vertieft werden. Anschließend folgt der Abschnitt der außerschulischen Lernorte, in dem der Begriff außerschulische Lernorte bestimmt und im Kontext zum Sachunterricht erläutert wird. Den Abschluss findet die Arbeit mit der Projektwoche "Die Gotteshäuser im Christentum, Islam und Judentum" und dem Ausblick.

Die Grundschule ist die erste Bildungsinstitution im deutschen Bildungssystem. In der Bundesrepublik Deutschland umfasst die Grundschule vier Jahrgangstufen, außer in den Bundesländern Berlin und Brandenburg, wo sie aus sechs Jahrgangstufen besteht. Sie vermittelt den Schülerinnen und Schülern fachliche Lerninhalte und Kompetenzen. Darüber hinaus hat sie auch einen erzieherischen Auftrag, bei dem sie soziale Fähigkeiten in einem Klassenverbund vermittelt. Sie eignen sich in der Grundschulzeit das Wissen in sprachlichen, mathematischen und sachunterrichtlichen Bereichen an. Aber auch das Wissen in den Bereichen Religion, Ethik und ästhetischen Fächern wie Kunst und Musik werden gelehrt. Ziel der Grundschulzeit ist es, die Basis für das grundlegende Wissen für die weiterführende Schulbildung zu legen und somit einen guten und problemlosen Start in einer der weiterführenden Schulen zu gewährleisten. Dabei gibt es verschiedene Methoden, um die benötigten Lerninhalte zu vermitteln. In der Praxis immer häufiger anzutreffen sind dabei die Methoden des offenen Unterrichts.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schule und Grundschule in Rheinland-Pfalz

2.1 Normativer Rahmen

2.2 Allgemeine und strukturelle Merkmale

3. Arbeiten und Unterrichten in der Grundschule

3.1 Methoden und Prinzipien

3.2 Themen und Inhalte

4. Religion, Ethik und Sachunterricht in der Grundschule

4.1 Sachunterricht

4.2 Religions- und Ethikunterricht

5. Konzepte Offenen Unterrichts

5.1 Begründungsaspekte und Anforderungsprofil

5.2 Teilkonzepte „offenen Unterrichts“

6. Außerschulische Lernorte

6.1 Begriffsbestimmung

6.2 Außerschulische Lernorte im Sachunterricht

7. Projekt: Die Gotteshäuser im Christentum, Islam und Judentum

7.1 Regionale Bezüge im Sachunterricht

7.2 Zentrales Anliegen, Organisatorischer Rahmen und methodisches Vorgehen

8. Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Masterarbeit befasst sich mit der Konzeption von „offenem“ Unterricht in der Grundschule und untersucht dabei Möglichkeiten einer Projektwoche mit regional-historischem Bezug zum Thema Sakralbauten im Kontext des Sach-, Religions- und Ethikunterrichts.

  • Grundlagen des Schulwesens und der Rahmenbedingungen in Rheinland-Pfalz
  • Methoden und Prinzipien für die Gestaltung eines effizienten Grundschulunterrichts
  • Vertiefung der Teilbereiche Sachunterricht, Religion und Ethik
  • Theoretische Fundierung und Konzepte des offenen Unterrichts sowie außerschulischer Lernorte
  • Planung und didaktische Strukturierung einer schulartübergreifenden Projektwoche

Auszug aus dem Buch

3.1 Methoden und Prinzipien

Unter dem Begriff Didaktik sind alle Aspekte des Lehrens und Lernens zu verstehen. Die Didaktik ist die Theorie des Unterrichts (Vgl. Pitsch 1999, S. 130). Die Methodik ist ein integraler Bestandteil der Didaktik, die den Weg des Unterrichts auf ihre Art und Weise bestimmt (Vgl. Wiechmann 2000, S. 9). Methoden können als strukturierende Lernhilfen im Unterricht verstanden werden (Vgl. Apel 2000, S. 139). Die Lehrkräfte müssen dementsprechend einen didaktisch und methodisch angemessenen Unterricht gestalten, der erwünschte Lernprozesse ermöglicht und unerwünschte Effekte, wie zum Beispiel Missverständnisse, Langeweile und Desinteresse möglichst ausschließt.

Die Begründung der Unterrichtsinhalte ist eine originäre didaktische Aufgabe der Lehrkräfte. Die methodische Gestaltung des Unterrichts entscheidet mit über die Wirkung des Unterrichtsinhalts, den man zuvor sinnvoll ausgewählt hat (Vgl. Kahlert 2009, S. 203). So ist der Inhalt mit der Methode verflechtet. Der Zusammenhang von Inhalt und Methode wird auch als didaktisch-methodische Überlegung bezeichnet. Jedoch haben die Auswahl und Begründung von Zielen Vorrang vor den ausgewählten Methoden, da verschiedene Methoden zu einem vordefinierten Ziel führen können. Dabei bedarf die Auswahl der Inhalte sowie die schlussendlich ausgewählten Methoden einer Begründung (Vgl. Klafki 1996, S. 114-121).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Grundschule als erste Bildungsinstitution ein und stellt das Thema der Projektwoche zu Sakralbauten im Rahmen des offenen Unterrichts vor.

2. Schule und Grundschule in Rheinland-Pfalz: Dieses Kapitel erläutert die normativen Richtlinien, das Schulgesetz sowie die allgemeinen strukturellen Merkmale des rheinland-pfälzischen Schulwesens.

3. Arbeiten und Unterrichten in der Grundschule: Hier werden die didaktischen und methodischen Prinzipien für die Unterrichtsgestaltung sowie die entsprechenden Teilrahmenpläne analysiert.

4. Religion, Ethik und Sachunterricht in der Grundschule: Dieses Kapitel vertieft die Zielsetzungen und Funktionen der Fächer Sachunterricht, Ethik sowie der konfessionellen Religionslehre.

5. Konzepte Offenen Unterrichts: Es werden die theoretischen Begründungen, das Anforderungsprofil sowie verschiedene Teilkonzepte wie Freiarbeit und Projektarbeit vorgestellt.

6. Außerschulische Lernorte: Das Kapitel definiert den Begriff der außerschulischen Lernorte und deren Bedeutung für das Lernen im Sachunterricht.

7. Projekt: Die Gotteshäuser im Christentum, Islam und Judentum: Hier wird die praktische Umsetzung der Projektwoche mit regionalem Bezug in Selters detailliert beschrieben.

8. Ausblick: Der Ausblick fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit, offene Unterrichtsformen stärker in den Regelunterricht zu integrieren.

Schlüsselwörter

Grundschule, Offener Unterricht, Sachunterricht, Projektwoche, Religionsunterricht, Ethikunterricht, Didaktik, Methodik, Außerschulische Lernorte, Regionaler Bezug, Schulrecht, Kompetenzentwicklung, Freiarbeit, Projektmethode, Sakralbauten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Konzepte des offenen Unterrichts in der Grundschule am Beispiel einer Projektwoche, die religiöse Bauwerke in der Region Selters thematisiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Rahmenbedingungen in Rheinland-Pfalz, didaktische Prinzipien, die Integration außerschulischer Lernorte und die praktische Gestaltung von Projektarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch offene Unterrichtsmethoden und regional-historische Projekte der Unterricht bereichert und das selbstständige Lernen der Kinder gefördert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Literatur- und Analysearbeit, die geltende Lehrpläne, Gesetze und didaktische Konzepte zueinander in Bezug setzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung von Unterrichts- und Organisationskonzepten sowie die konkrete Darstellung eines 10-Teilprojekte-Plans zur Erkundung von Gotteshäusern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben dem Kernbegriff Offener Unterricht sind vor allem Projektwoche, Sachunterricht, Didaktik und Regionale Bezüge prägend für den Inhalt.

Welche Rolle spielt die Stadt Selters im Projekt?

Selters dient als konkreter außerschulischer Lernort, an dem die Schülerinnen und Schüler verschiedene Gotteshäuser vor Ort erkunden und den regionalen Bezug praktisch herstellen.

Warum ist das Projekt „Die Gotteshäuser im Christentum, Islam und Judentum“ besonders?

Es verbindet fachübergreifendes Lernen (Religion, Ethik, Sachunterricht) mit der Erkundung realer Bauwerke und fördert durch die Projektmethode die Selbstverantwortung der Grundschulkinder.

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Detalles

Título
Konzepte "offenen" Unterrichts in der Grundschule. Rahmenbedingungen und Möglichkeiten einer Projektwoche im Kontext des Sach-, Religions- und Ethikunterunterrichts
Universidad
University of Koblenz-Landau
Calificación
1,3
Autor
Gamze Orak (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
79
No. de catálogo
V994691
ISBN (Ebook)
9783346366979
ISBN (Libro)
9783346366986
Idioma
Alemán
Etiqueta
konzepte unterrichts grundschule rahmenbedingungen möglichkeiten projektwoche kontext sach- religions- ethikunterunterrichts
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Gamze Orak (Autor), 2020, Konzepte "offenen" Unterrichts in der Grundschule. Rahmenbedingungen und Möglichkeiten einer Projektwoche im Kontext des Sach-, Religions- und Ethikunterunterrichts, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/994691
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