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Die Merkmale der Selbstverwirklichung nach A. Maslow und C. Rogers

Title: Die Merkmale der Selbstverwirklichung nach A. Maslow und C. Rogers

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Thomas Götz (Author)

Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)
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Selbstverwirklichung - ein Schlag- oder eigentlich schon Modewort, das von esoterisch angehauchten Hausfrauen bis zu dynamischen Jungunternehmern immer wieder gerne benutzt wird. Dabei dürften die wenigsten wissen, dass dieser Begriff auf Hegel zurückgeht, der ihn ca. 1835 als Synonym für Autonomie verwandte.

Auch jemand, der so wie ich das Fach Philosophie als Gegenstand eines zweiten Neigungsstudiums gewählt hat, steht der Frage nach Sinn und Selbstverwirklichung naturgemäß ziemlich nahe. Somit war sowohl die Wahl des Hauptseminars als auch des Themas der Arbeit eine durchaus einfache logische Sache.

Interessant war es ebenfalls, sich mit einer der vier Hauptrichtungen der Psychologie (tiefenpsychologisch, behavioristisch, kognitiv und humanistisch) etwas näher zu beschäftigen und dabei die beiden wohl bedeutendsten Vertreter der humanistischen Psychologie, Maslow und Rogers, zu vergleichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

2 Vorwort

3 Die Merkmale der Selbstverwirklichung nach A. Maslow

3.1 Vorbemerkungen, Subjekte und Methoden

3.2 Eigenschaften selbstverwirklichender Menschen

3.2.1 Bessere Wahrnehmung der Realität

3.2.2 Akzeptierung

3.2.3 Spontanität, Einfachheit, Natürlichkeit

3.2.4 Problemeinstellung

3.2.5 Objektivität und Privatheit

3.2.6 Unabhängigkeit, Wille

3.2.7 Unverbrauchte Wertschätzung

3.2.8 Mystische Grenzerfahrung

3.2.9 Gemeinschaftsgefühl

3.2.10 Interpersonelle Beziehungen

3.2.11 Demokratische Charakterstruktur

3.2.12 Gut und Böse – Mittel und Zweck

3.2.13 Humor

3.2.14 Kreativität

3.2.15 Widerstand gegen kulturelle Anpassung

3.2.16 Unvollkommenheit der Selbstverwirklicher

4 Die Merkmale der Selbstverwirklichung nach C. Rogers

4.1 Vorbemerkungen

4.2 Abschied von Zwängen

4.2.1 Weg von den Fassaden

4.2.2 Weg vom 'Eigentlich sollte ich'

4.2.3 Weg vom Erfüllen kultureller Erwartungen

4.2.4 Weg davon anderen zu gefallen

4.3 Entwicklungen

4.3.1 Entwicklung zur Selbstbestimmung

4.3.2 Entwicklung zum Prozess-Sein

4.3.3 Entwicklung zur Komplexität

4.3.4 Entwicklung zur Erfahrungsoffenheit

4.3.5 Entwicklung zum Akzeptieren der andern

4.3.6 Entwicklung zum Selbstvertrauen

4.4 Der sich voll entfaltende Mensch

5 Philosophische Reflexion

5.1 Übereinstimmung der Positionen

5.2 Menschenbild

5.3 Freiheit

5.4 Sicht der Wirklichkeit/Konstruktivismus

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich der Konzepte von Selbstverwirklichung bei den humanistischen Psychologen Abraham Maslow und Carl Rogers. Ziel ist es, die spezifischen Merkmale selbstverwirklichender Persönlichkeiten herauszuarbeiten und die philosophischen Gemeinsamkeiten beider Ansätze zu reflektieren.

  • Psychologische Merkmale der Selbstverwirklichung nach Maslow
  • Entwicklungsprozesse zur vollen Entfaltung der Persönlichkeit nach Rogers
  • Vergleichende Analyse des Menschenbildes beider Theoretiker
  • Freiheitsbegriff und konstruktivistische Sichtweisen in der Psychologie

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Bessere Wahrnehmung der Realität

Psychisch gesunde = selbstverwirklichende Menschen besitzen lt. Maslow eine deutlich bessere Wahrnehmung ihrer Umwelt. Er bezieht diese Fähigkeit auf eigentlich alle Bereiche des menschlichen Lebens wie Politik, Kunst, wissenschaftliche Fragen, Musik etc.. Hier seien die Selbstverwirklicher besser in der Lage, eine verborgene oder verwirrende Realität richtig zu erkennen und zu beurteilen. Da diese Personengruppe weniger von Ängsten, Zweifeln, Wunschvorstellungen etc. geleitet ist, scheint diese Folgerung durchaus nahe zu liegen.

Interessant ist jedoch, dass Maslow deutlich darüber hinausgeht, diesen Personen einfach nur mehr Urteilsvermögen oder guten Geschmack zuzusprechen. Er spricht ganz explizit davon, dass hier eine bessere = richtigere Erkenntnis einer tatsächlich vorhandenen Realität gegeben ist. Also sind die Selbstverwirklicher auch besser in der Lage, die Wahrheit zu erkennen und leben stärker in der realen Welt der Natur als psychisch weniger Gesunde.

Auch eine deutlich größere Gelassenheit, ja sogar Neugier im Sinne einer freudig stimulierenden Herausforderung gegenüber Unbekanntem und Unsicherheit stellt er bei psychisch Gesunden fest.

Zusammenfassung der Kapitel

2 Vorwort: Der Autor erläutert seine Motivation zur Themenwahl und die Einordnung der Arbeit im Kontext der humanistischen Psychologie.

3 Die Merkmale der Selbstverwirklichung nach A. Maslow: Es werden die methodischen Hintergründe von Maslows Untersuchung und die spezifischen Eigenschaften selbstverwirklichender Individuen detailliert dargestellt.

4 Die Merkmale der Selbstverwirklichung nach C. Rogers: Das Kapitel beschreibt den therapeutischen Ansatz von Rogers, bei dem die Lösung von Zwängen und die Entwicklung zur vollen Entfaltung des Menschen im Zentrum stehen.

5 Philosophische Reflexion: Hier erfolgt eine vergleichende Betrachtung der Positionen von Maslow und Rogers hinsichtlich Menschenbild, Freiheit und konstruktivistischer Erkenntnistheorie.

Schlüsselwörter

Selbstverwirklichung, Abraham Maslow, Carl Rogers, Humanistische Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung, Wachstumsmotivation, Klientenzentrierte Therapie, Selbstbild, Freiheit, Konstruktivismus, Psychische Gesundheit, Selbsterfahrung, Motivationstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht und vergleicht das Konzept der Selbstverwirklichung basierend auf den Theorien von Abraham Maslow und Carl Rogers.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Identifikation von Charaktermerkmalen selbstverwirklichender Personen, die Bedeutung von Wachstumsmotivation und die philosophische Einordnung beider psychologischer Ansätze.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Konzepten von Maslow und Rogers herauszuarbeiten und zu zeigen, wie beide das „gute Leben“ bzw. den „voll entfaltenden Menschen“ definieren.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse und dem Vergleich primär- und sekundärliterarischer Quellen zur humanistischen Psychologie basiert.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Maslowschen Merkmale selbstverwirklichender Menschen sowie die von Rogers beschriebenen Entwicklungsschritte weg von Zwängen hin zur Selbstbestimmung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Selbstverwirklichung, Wachstumsmotivation, Prozess-Sein, Erfahrungsoffenheit und die konstruktivistische Sicht auf die Wirklichkeit.

Wie unterscheidet Maslow zwischen Grenzerfahrenden und anderen Personen?

Maslow differenziert innerhalb der Gruppe der Selbstverwirklicher zwischen solchen, die mystische Grenzerfahrungen machen, und solchen, die eher einen praktischen, effektiven Lebensstil pflegen.

Was ist laut Rogers der entscheidende Schritt zur vollen Entfaltung?

Rogers betont vor allem den Übergang vom Handeln nach äußeren Erwartungen zum Vertrauen in den eigenen Organismus und das Leben im Prozess, was er als „sich voll entfaltenden Menschen“ bezeichnet.

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Details

Title
Die Merkmale der Selbstverwirklichung nach A. Maslow und C. Rogers
College
Munich School of Philosophy  (Philosophie)
Course
Hauptseminar an der Hochschule für Philosophie
Grade
1,7
Author
Thomas Götz (Author)
Publication Year
2002
Pages
20
Catalog Number
V9948
ISBN (eBook)
9783638165273
Language
German
Tags
Sinn Selbstverwirklichung Maslow Rogers
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Götz (Author), 2002, Die Merkmale der Selbstverwirklichung nach A. Maslow und C. Rogers, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9948
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