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Die School nurse und ihre Kompetenzen. Eine Bereicherung für das Primarschulsystem

Título: Die School nurse und ihre Kompetenzen. Eine Bereicherung für das Primarschulsystem

Tesis de Máster , 2017 , 155 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Andrea Gundolf (Autor)

Ciencias de la salud - Educación para el salud
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In einigen europäischen Ländern und auf internationaler Ebene setzt man zur Gesundheitsförderung und Prävention die School nurse mit ihren Kompetenzen ein, um die Schulkinder auf einen gesünderen Lebensweg vorzubereiten. Der Wirkungszeitraum der Berufsgruppe erfolgt in Europa und auf internationaler Ebene bereits ab dem Kleinkindalter überdauert die gesamte Pflichtschulzeit.

Die Fragestellungen der vorliegenden Arbeit lauten: Welche Ausbildung und Kompetenzen erfordert der Beruf School nurse?
Welche Bedeutung hat die Integrierung des Berufsbildes School nurse für das Kärntner Primarschulsystem?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Definition der Begriffe Gesundheit und Krankheit

2 Bildung

2.1 Armut und Bildung

2.2 Gesundheit und Bildung

2.3 Armut und Gesundheit

3 Gesundheitsdeterminanten im Setting Schule

4 Gesundheitsförderung im Bereich Schule

4.1 Gesundheitsvorsorge / Prävention

4.2 Gesundheitserziehung, Gesundheitsbildung und Gesundheitsberatung

4.3 Gesundheitliche Aufklärung

5 Das Salutogenese Modell nach Antonovsky

6 Ottawa Charta

7 Public Health

8 Schulgesundheitspflege

8.1 Begriffsbezeichnungen von School nurses

8.2 Tätigkeitsprofil, Kompetenzen und Einsatzgebiete von School nurses

8.3 Erfahrungen mit School nurses aus internationaler und europäischer Sicht

8.4. Qualifizierung einer School nurse im internationalen und europäischen Raum

9 Best Practice Beispiel Brandenburg und Hessen

10 Entwicklung des Curriculums für Schulgesundheitspflege in Brandenburg und Hessen

11 Das Primarschulsystem in Österreich

11.1 Ganztagsschulen in Österreich

11.2 Kinder mit besonderen Bedürfnissen in Österreichs Schulsystem

11.3 Präventionsmaßnahmen und Gesundheitsförderung im Schulsystem

12 Die gesetzliche Ausgangslage in Österreichs Schulsystem

12.1 Novelle des Gesundheits‐ und Krankenpflegegesetzes

12.2 Aufgabenbereiche und Kompetenzen von Gesundheits‐ und KrankenpflegerInnen

12.3 Paragraph 66 des Schulunterrichtsgesetzes in Österreich

13 Empirischer Teil

13.1 Hypothese, Forschungsfragen und Forschungsziele

13.2 Planung und methodisches Design

13.3 Das qualitative und leitfadengestützte ExpertInneninterview

13.4 Die Kontaktaufnahme mit den InterviewpartnerInnen

13.5 Darstellung des Auswertungsverfahrens

13.6 Gütekriterien

14 Darstellung der Ergebnisse

14.1 Ergebnisinterpretation

14.2 Kritische Diskussion

14.3 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung von Gesundheitsförderung und Prävention im frühen Kindesalter zu beleuchten und das Potenzial einer Integration des Berufsbildes "School nurse" in das österreichische Primarschulsystem zu evaluieren, um eine bessere Versorgung chronisch kranker Kinder zu gewährleisten und andere Berufsgruppen zu entlasten.

  • Gesundheitsförderung und Prävention im Setting Schule
  • Kompetenzbereiche und Aufgaben von School nurses im internationalen Vergleich
  • Die gesetzliche Ausgangslage für Schulgesundheitspflege in Österreich
  • Bedarfsanalyse mittels qualitativer ExpertInneninterviews

Auszug aus dem Buch

1 Definition der Begriffe Gesundheit und Krankheit

In diesem Kapitel werden die beiden Begriffe Gesundheit und Krankheit definiert und ein möglicher Zusammenhang erläutert.

In der Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (folgend als WHO) (2014) wurde im Jahr 1946 bereits festgehalten, dass der Begriff Gesundheit einen „[…] Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen” beschreibt (WHO 2014: 1). Nach Vorgabe der WHO ist der Besitz eines bestmöglichen Gesundheitszustandes ein menschliches Grundrecht ohne Unterscheidung in Bezug auf Rasse, Religion, politischer Gesinnung und wirtschaftlicher oder sozialer Position (ebd: 1).

Gesundheit und Krankheit sind eng miteinander verbunden und daher ist es schwierig, den Gesundheitsbegriff separat zu beschreiben. Gesundheit sagt aus, dass ein Wohlbefinden und die Abwesenheit von Beschwerden vorliegen. Hurrelmann (2000b) definiert den Begriff Gesundheit wie folgt:

„Gesundheit bezeichnet den Zustand des objektiven und subjektiven Befindens einer Person, der gegeben ist, wenn diese Person sich in den physischen, psychischen und sozialen Bereichen ihrer Entwicklung in Einklang mit den Möglichkeiten und Zielvorstellungen und den jeweils gegebenen äußeren Lebensbedingungen befindet. Gesundheit ist beeinträchtigt, wenn sich in einem oder mehreren dieser Bereiche Anforderungen ergeben, die von der Person in der jeweiligen Phase im Lebenslauf nicht erfüllt und bewältigt werden können. Die Beeinträchtigung kann sich, muss sich aber nicht, in Symptomen der sozialen, psychischen und physisch-physiologischen Auffälligkeit manifestieren.” (Hurrelmann 2000b: 8)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird das Interesse am Thema Gesundheitsförderung begründet, das aus beruflichen Kontakten mit kranken Patienten resultiert, sowie die Relevanz der Primarstufe als präventiver Ansatz betont.

1 Definition der Begriffe Gesundheit und Krankheit: Die grundlegenden Begriffe werden anhand der WHO-Definition sowie wissenschaftlicher Perspektiven wie der von Hurrelmann theoretisch fundiert.

2 Bildung: Der Zusammenhang zwischen Armut, Bildung und Gesundheit wird analysiert, wobei betont wird, dass Bildung die stärkste Kraft gegen eine Vererbung von Armut darstellt.

3 Gesundheitsdeterminanten im Setting Schule: Das Modell von Dahlgren und Whitehead wird angewendet, um Einflussfaktoren auf die Gesundheit im schulischen Bereich zu identifizieren.

4 Gesundheitsförderung im Bereich Schule: Es erfolgt eine inhaltliche Differenzierung zwischen Prävention, Gesundheitserziehung, -bildung, -aufklärung und -beratung.

5 Das Salutogenese Modell nach Antonovsky: Das Modell wird als ressourcenorientierter Ansatz zur Gesundheitsentstehung vorgestellt.

6 Ottawa Charta: Die Prinzipien der Konferenz von 1986 werden als Basis für moderne öffentliche Gesundheitsarbeit erläutert.

7 Public Health: Der Begriff wird als interdisziplinäre Wissenschaft für öffentliche Gesundheit definiert und seine Bedeutung für Pflegeberufe hervorgehoben.

8 Schulgesundheitspflege: Das internationale Berufsbild der "School nurse" wird detailliert mit seinen Aufgabenfeldern beschrieben.

9 Best Practice Beispiel Brandenburg und Hessen: Das Pilotprojekt wird als konkretes Umsetzungsmodell und potenzielle Orientierung für Österreich analysiert.

10 Entwicklung des Curriculums für Schulgesundheitspflege in Brandenburg und Hessen: Es wird dargelegt, wie die Ausbildung für Schulpflegekräfte strukturiert ist.

11 Das Primarschulsystem in Österreich: Der Status Quo, der Trend zur Ganztagsschule und die Herausforderungen durch chronisch kranke Kinder werden diskutiert.

12 Die gesetzliche Ausgangslage in Österreichs Schulsystem: Die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Novelle des GuKG 2016 bezüglich der Pflegekompetenzen werden erläutert.

13 Empirischer Teil: Die qualitative Forschungsmethode, das Design und die Datenerhebung der Masterthesis werden transparent dargelegt.

14 Darstellung der Ergebnisse: Die Befunde der Experteninterviews werden kategorial ausgewertet und kritisch diskutiert, um den Bedarf an School nurses zu belegen.

Schlüsselwörter

Gesundheitsförderung, School nurse, Vulnerabilität, Schulsystem, Diplomierte/r Gesundheits- und KrankenpflegerIn, Prävention, Kindergesundheit, Inklusion, Chronische Krankheiten, Public Health, Ganztagsschule, Kärnten, GuKG, Bildungsarmut, Gesundheitskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung des Berufsbildes "School nurse" in das österreichische Primarschulsystem zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Verknüpfung von Bildung und Gesundheit, der gesetzlichen Ausgangslage in Österreich, internationalen Erfahrungen mit Schulpflegekräften und der empirischen Bedarfsermittlung in Kärnten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beschreibung des Kompetenzbereichs einer School nurse und die Beantwortung der Frage, welche Bedeutung deren Integration für das Kärntner Volksschulsystem hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, das auf leitfadengestützten ExpertInneninterviews mit LehrerInnen, DirektorInnen und Fachleuten aus dem Gesundheitswesen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen (Salutogenese, Ottawa Charta, Public Health), analysiert internationale Best-Practice-Beispiele und untersucht die aktuelle Situation im österreichischen Schulsystem.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gesundheitsförderung, School nurse, Inklusion und chronische Erkrankungen im Schulalltag charakterisiert.

Wie wird die Integration von School nurses in Kärnten bewertet?

Alle befragten Gruppen befürworten die Integration als Bereicherung, weisen jedoch auf die Herausforderungen bezüglich Finanzierung und gesetzlicher Rahmenbedingungen hin.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Finanzierung?

Obwohl die finanzielle Situation in Kärnten derzeit eng ist, betont die Autorin, dass Investitionen in Gesundheitsförderung bereits im Kindesalter langfristig Kosten im Sozial- und Gesundheitssystem reduzieren können.

Final del extracto de 155 páginas  - subir

Detalles

Título
Die School nurse und ihre Kompetenzen. Eine Bereicherung für das Primarschulsystem
Universidad
University of Applied Sciences Feldkirchen  (Gesundheit und Soziales)
Curso
Public Health
Calificación
1
Autor
Andrea Gundolf (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
155
No. de catálogo
V995075
ISBN (Ebook)
9783346349521
ISBN (Libro)
9783346349538
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gesundheitsförderung School nurse Vulnerabilität Schulsystem Diplomierte/r Gesundheits- und KrankenpflegerIn
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andrea Gundolf (Autor), 2017, Die School nurse und ihre Kompetenzen. Eine Bereicherung für das Primarschulsystem, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/995075
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Extracto de  155  Páginas
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