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Studierende im virtuellen Fremdsprachenunterricht. Herausforderungen und Anforderungen an das selbstregulierte Lernen

Titre: Studierende im virtuellen Fremdsprachenunterricht. Herausforderungen und Anforderungen an das selbstregulierte Lernen

Thèse de Bachelor , 2021 , 86 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Naomi Siegel (Auteur)

Psychologie - Intelligence et Psychologie de l'apprentissage
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Infolge der weltweiten Coronavirus-Pandemie musste der Lehrbetrieb der Hochschulen in Deutschland ab dem Sommersemester 2020 kurzfristig in virtuelle Unterrichtsräume umgelegt werden. Dies stellte alle Beteiligten, Lehrende sowie Studierende, vor einer großen und herausfordernden Veränderung. Das Sprachenzentrum der PH Freiburg und Fremdsprachenkurse anderer Hochschulen und Universitäten greifen auf die Form des synchronen Online-Unterrichts zurück. Der digitale Unterricht bringt viele Vorteile mit sich, doch ergeben sich in virtuellen Lernumgebungen zusätzliche Anforderungen an die Studierenden: Selbstorganisation und -motivation sowie die multiple Repräsentation der Inhalte erfordern zu deren Bewältigung hohe metakognitive und selbstregulatorische Kompetenzen. Auch Angesichts der sich immer schneller verändernden Wissensgesellschaft gewinnt das selbstregulierte Lernen zunehmend an Bedeutung.

Ziel der vorliegenden Forschungsarbeit ist unter anderem das Identifizieren von Anforderungen an das selbstregulierte Lernen von Studierenden im Rahmen des virtuellen Fremdsprachenunterrichts. Ferner sollen die Herausforderungen, mit welchen sich die Studierenden konfrontiert sehen, umfassend beschrieben werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Live E-Learning im Hochschulkontext

2.2. Zum lerntheoretischen Hintergrund

2.3 Selbstreguliertes Lernen

2.3.1 Lernstrategien als Basis selbstregulierten Lernens

2.3.2 Klassifizierung von Lernstrategien

2.3.3 Modellierung selbstregulierten Lernens

2.4 Zusammenfassung und Ableitungen für die empirische Untersuchung

3. Methodisches Vorgehen

3.1 Zielsetzungen und Fragestellung

3.2 Forschungsdesign

3.3 Fragebogenkonstruktion

4. Ergebnisse und Interpretation

4.1 Beschreibung der Stichprobe

4.2 Motivationale Aspekte

4.3 Lernstrategien

4.4 Live E-Learning als Rahmenbedingung

6. Zusammenfassung und Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Lernverhalten und die Anwendung von Lernstrategien durch Studierende im Kontext des virtuellen Fremdsprachenunterrichts (Live E-Learning). Ziel ist es, Anforderungen an das selbstregulierte Lernen zu identifizieren sowie die Herausforderungen zu beschreiben, denen sich Studierende durch den digitalen Umstieg gegenübersehen.

  • Selbstreguliertes Lernen im digitalen Hochschulkontext
  • Einsatz und Klassifizierung von Lernstrategien
  • Konstruktiver Rahmen des digitalen Fremdsprachenlernens
  • Anforderungen und Herausforderungen des synchronen Online-Unterrichts
  • Subjektive Empfindungen von Studierenden zur digitalen Lehre

Auszug aus dem Buch

2.1 Live E-Learning im Hochschulkontext

Live E-Learning im Rahmen der digitalen Hochschullehre ist das spezifische Untersu chungsfeld der vorliegenden Arbeit und gilt im Folgenden zu definieren und näher zu erläu tern. Zunächst ist es hilfreich, die Begriffe „Live“ und „E-Learning“ getrennt voneinander zu betrachten. Der englische Begriff „Live“ bedeutet „in Echtzeit stattfindend“. Der Begriff „E-Learning“ hat sich zwar als moderner Schlüsselbegriff durchgesetzt, jedoch gibt es in der Literatur unter diesem Konzept keine einheitliche Definition. Es existieren unterschiedliche Auffassungen, die sich hauptsächlich in ihrer Eingrenzung bzw. Verallgemeinerung unter scheiden.

Möchte man den Begriff E-Learning offen und in einer verallgemeinernden Form auffassen, so sind unter diesem Konzept alle Arten und Facetten digitalen Lernens zu verstehen (vgl. Langkopf 2019: 10). Eine sehr allgemein gefasste Definition von Wesp (2003: 174) lautet: „Lernen mit dem Bildschirm“. Da das „e“ in E-Learning als „e wie elektronisch“ definiert wird und sich vor allem auf die technischen Varianten elektronisch unterstützten Lernens bezieht, kann nach Tiemeyer (2005: 10) E-Learning „als ein Sammelbegriff für Lernpro zesse verstanden werden, bei denen elektronisch Medien zur Wissensvermittlung […] ein gesetzt werden“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den durch die Pandemie erzwungenen digitalen Wandel in der Hochschullehre und formuliert die Forschungsziele bezüglich des selbstregulierten Lernens.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie E-Learning und selbstreguliertes Lernen, erläutert lerntheoretische Grundlagen des Konstruktivismus und stellt verschiedene Modelle der Selbstregulation vor.

3. Methodisches Vorgehen: Hier wird das Mixed-Method-Design der Arbeit vorgestellt, das eine quantitative Online-Umfrage mit qualitativen Elementen zur Erhebung des Lernverhaltens nutzt.

4. Ergebnisse und Interpretation: Die Ergebnisse der Befragung hinsichtlich motivationaler Aspekte, Lernstrategien und der Rahmenbedingungen des Live E-Learnings werden deskriptiv ausgewertet.

6. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und reflektiert die Anforderungen an die Studierenden sowie die Herausforderungen des synchronen Online-Unterrichts.

7. Literaturverzeichnis: Umfassendes Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Live E-Learning, selbstreguliertes Lernen, Fremdsprachenunterricht, Lernstrategien, Metakognition, Motivation, digitale Lehre, Hochschulkontext, Online-Unterricht, Konstruktivismus, Lernverhalten, Medienkompetenz, Selbstregulation, studentische Perspektive

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit untersucht, wie Studierende im virtuellen Fremdsprachenunterricht (Live E-Learning) lernen und welche Anforderungen diese digitale Umgebung an ihre Selbstregulation stellt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind selbstreguliertes Lernen, die Anwendung kognitiver und metakognitiver Lernstrategien sowie die Auswirkungen synchroner Online-Formate auf die Lernmotivation und das soziale Lernen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Anforderungen an das selbstregulierte Lernen im virtuellen Fremdsprachenunterricht zu identifizieren und die Herausforderungen aus der subjektiven Sicht der Studierenden zu beschreiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt ein Mixed-Method-Design, das eine quantitative Online-Befragung von Studierenden mit ergänzenden halboffenen Fragen für qualitative Einblicke kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Definition von Lernkonzepten und Modellen sowie einen empirischen Teil, der die Daten zur Anwendung von Lernstrategien und zur Motivation analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Live E-Learning, selbstreguliertes Lernen, Fremdsprachenerwerb, Lernstrategien und Medienkompetenz.

Warum bevorzugt die Mehrheit der befragten Studierenden den Präsenzunterricht?

Die Befragten gaben an, dass der soziale Austausch, die direkte Interaktion und die einfachere Kommunikation (z.B. bei Ausspracheübungen) im Präsenzunterricht besser funktionieren als im digitalen Raum.

Hat sich das Lernverhalten der Studierenden durch die digitale Lehre verändert?

Die Ergebnisse zeigen, dass sich ein Großteil der Studierenden organisierter und selbstständiger fühlt, wobei jedoch auch zeitintensivere Vorbereitungen und Motivationsprobleme berichtet wurden.

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Résumé des informations

Titre
Studierende im virtuellen Fremdsprachenunterricht. Herausforderungen und Anforderungen an das selbstregulierte Lernen
Université
University of Education Freiburg im Breisgau  (Institut für deutsche Sprache und Literatur)
Note
1,0
Auteur
Naomi Siegel (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
86
N° de catalogue
V996385
ISBN (ebook)
9783346367563
ISBN (Livre)
9783346367570
Langue
allemand
mots-clé
Fremdsprachenunterricht Deutsch als Fremdsprache Studierende virtuell virtueller Unterricht selbstregulierte Lernen selbstgesteuertes Lernen digitale Lehre Corona virtueller Fremdsprachenunterricht Live E-Learning digitales Semester
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Naomi Siegel (Auteur), 2021, Studierende im virtuellen Fremdsprachenunterricht. Herausforderungen und Anforderungen an das selbstregulierte Lernen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/996385
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Extrait de  86  pages
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