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Feelgoodmanagement als Erfolgsfaktor. Wie Unternehmen die Mitarbeiterzufriedenheit durch Unternehmenskultur fördern

Titel: Feelgoodmanagement als Erfolgsfaktor. Wie Unternehmen die Mitarbeiterzufriedenheit durch Unternehmenskultur fördern

Fachbuch , 2021 , 117 Seiten

Autor:in: Vera Podlinski (Autor:in)

Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Megatrends wie digitaler, demografischer und wertebasierter Wandel verändern die Bedingungen der Arbeitswelt. Dabei spielen die Arbeitszufriedenheit und die Etablierung einer wertschätzenden Unternehmenskultur für den Unternehmenserfolg eine große Rolle. Ein ganzheitlicher Ansatz zur Förderung der Arbeitszufriedenheit und Produktivität von Mitarbeitern ist das Feelgoodmanagement.

Wie genau funktioniert Feelgoodmanagement? Inwiefern kann Feelgoodmanagement zur Gestaltung der Unternehmenskultur beitragen? Welche Voraussetzungen sind notwendig, damit Unternehmen diese Methode einsetzen können? Und welche Probleme und Herausforderungen ergeben sich für Feelgoodmanager:innen im Unternehmensalltag?

Die Autorin Vera Podlinski beleuchtet die Gestaltung von Unternehmenskultur anhand des modernen Berufszweigs Feelgoodmanagement. Sie befragt berufserfahrene Feelgoodmanager:innen, um sich dem Prozess des Feelgoodmanagements sowie deren Chancen und Risiken zu nähern. Dabei leitet sie Handlungsmaßnahmen zur Gestaltung einer Feelgoodkultur in Unternehmen ab.

Aus dem Inhalt:
- Wertschätzung;
- Arbeitszufriedenheit;
- Kulturwandel;
- Industrie 4.0;
- Changemanagement;
- Teambuilding

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Forschungsrelevanz: Die Arbeitswelt im Wandel

2 Theorie

2.1 Unternehmenskultur

2.1.1 Verständnis verschiedener Kulturansätze.

2.1.2 Definition von Unternehmenskultur.

2.1.3 3-Ebenen-Modell der Unternehmenskultur (Schein).

2.1.4 Zusammenhang von Unternehmenskultur und Unternehmenserfolg.

2.1.5 Eine „gute“ Unternehmenskultur.

2.2 Kulturwandel

2.2.1 Verständnis von Kulturwandel in Unternehmen.

2.2.2 Organisationsentwicklung und Changemanagement.

2.2.3 Prozessmodelle der Kulturentwicklung.

2.3 Arbeitszufriedenheit als Erfolgsfaktor für Unternehmen

2.3.1 Definition von Arbeitszufriedenheit.

2.3.2 Modelle der Arbeitszufriedenheit.

2.3.3 Zusammenhang von Arbeitszufriedenheit und Arbeitsleistung.

2.3.4 Zwischenfazit

2.4 Feelgoodmanagement als Instrument der Kulturentwicklung

2.4.1 Ursprung und Entwicklung des Berufsbildes Feelgoodmanagement.

2.4.2 Begriffsdefinition und Ziele des Feelgoodmanagements.

2.4.3 Berufsbild und Aufgabenfelder des Feelgoodmanagements.

2.4.4 Art des Unternehmens.

2.4.5 Grenzen und Herausforderungen von Feelgoodmanagement.

2.4.6 Nutzen von Feelgoodmanagement für Unternehmen.

2.4.7 Zwischenfazit.

3 Fragestellung

4 Methode

4.1 Forschungsdesign und Erhebungsmethode

4.1.1 Wahl der Erhebungsmethode.

4.1.2 Experteninterviews.

4.1.3 Leitfadenentwicklung.

4.2 Untersuchungsplan und Testdurchführung

4.2.1 Probanden und Akquise.

4.2.2 Versuchsmaterial.

4.2.3 Interviewdurchführung.

5 Analyse

5.1 Transkription

5.2 Paraphrasierung

5.3 Thematisches Ordnen (Codierung)

5.4 Thematischer Vergleich

5.5 Konzeptualisierung

5.6 Theoretische Generalisierung

6 Ergebnis

6.1 Allgemeiner Tätigkeitsbereich des Feelgoodmanagements

6.2 Maßnahmen im Feelgoodmanagement

6.3 Prozess des Feelgoodmanagements

6.4 Weitere Ergebnisse

7 Diskussion

7.1 Maßnahmen im Feelgoodmanagement

7.2 Prozess des Feelgoodmanagements

7.3 Einordnung der Ergebnisse in den theoretischen Hintergrund

7.3.1 Feelgoodmanagement und Modelle der Unternehmenskultur.

7.3.2 Feelgoodmanagement und Modelle der Arbeitszufriedenheit.

7.3.3 Feelgoodmanagement und Kulturwandel

7.4 Abschließende Interpretation

8 Limitationen und Ausblick auf weitere Forschung

9 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Forschungsarbeit ist die systematische Untersuchung des modernen Berufszweigs "Feelgoodmanagement" als Instrument zur Gestaltung einer förderlichen Unternehmenskultur. Es soll analysiert werden, welche spezifischen Maßnahmen Feelgoodmanager einsetzen, wie der Prozess der Implementierung in Unternehmen abläuft und ob sich hieraus ein generalisierbares Modell entwickeln lässt, das die Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterbindung positiv beeinflusst.

  • Analyse von Megatrends und deren Auswirkungen auf die moderne Arbeitswelt.
  • Untersuchung des theoretischen Zusammenhangs zwischen Unternehmenskultur, Arbeitszufriedenheit und Unternehmenserfolg.
  • Erhebung von Praxismaßnahmen und Prozessschritten durch Experteninterviews.
  • Entwicklung eines praxisorientierten Maßnahmenkatalogs und eines Prozessmodells für das Feelgoodmanagement.

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Definition von Unternehmenskultur.

Generell werden unter dem Begriff Kultur die in einer menschlichen Gemeinschaft entwickelten Normen und Werte des Miteinanders verstanden (Franken, 2016, S. 196). Organisationen oder Unternehmen – diese beiden Begriffe werden in der vorliegenden Arbeit synonym verwendet – sind wiederum soziale Systeme, in welchen Menschen langfristig zusammenarbeiten und in denen geteilte Normen und Auffassungen darüber gebildet werden, welches Verhalten erwünscht ist. Diese nonverbalen Regeln steuern reziprok das Verhalten aller und die Einbindung neuer Mitarbeitender (Nerdinger, 2019, S. 170). Im Tagesgeschäft zeigt sich Unternehmenskultur in Gepflogenheiten und Mustern impliziter sowie offener Verhaltensregeln, aber auch manifestiert in „einem bestimmten Jargon, einem typischen Dresscode oder einer hierarchischen Parkplatzordnung“ (Herget & Strobl, 2018, S. 7). Unternehmenskultur definiert den Unterschied zwischen Organisationen (Kauffeld, 2019, S. 67) und damit deren Einzigartigkeit (Herget & Strobl, 2018, S. 7) und ist grundlegend für die Bildung einer Unternehmensidentität (Franken, 2016, S. 196).

Sackmann (2017, S. 45) weist weiter darauf hin, dass für das Verständnis von Unternehmenskultur die sichtbaren Manifestationen weniger zentral sind als die zugrunde liegenden kognitiven Prozesse. Sie vergleicht dies mit dem Beispiel eines Eisberges, bei dem sich der wesentliche Teil unterhalb der Wasseroberfläche befindet (siehe Abb. 2). Als sichtbare Manifestationen von Kultur nennt sie Artefakte – also alle von Menschen erschaffenen Gegenstände – sowie beobachtbares Verhalten auf verbaler wie nonverbaler Ebene. Darunterliegend finden sich verdeckte, gelernte und gewohnte Überzeugungen (Mindsets) über Arbeitspraktiken wie Zusammenarbeit, Entscheidungsverhalten und Passung von Mitarbeitenden, welche emotional verankert sind und möglicherweise nicht mehr bewusst wahrgenommen werden (Sackmann, 2017, S. 45). Diese tief liegenden Werte machen die größte Masse des Eisbergs aus, mit dem Schiffe bekanntermaßen immer zuerst unterhalb der Wasserlinie kollidieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den stetigen Wandel der modernen Arbeitswelt durch Megatrends und die daraus resultierende Notwendigkeit für Unternehmen, durch Feelgoodmanagement eine wertschätzende Kultur zu etablieren.

2 Theorie: Dieses Kapitel liefert eine umfassende wissenschaftliche Fundierung zu den Kernkonzepten Unternehmenskultur, Kulturwandel, Arbeitszufriedenheit sowie Feelgoodmanagement und deren gegenseitige Zusammenhänge.

3 Fragestellung: Das Kapitel definiert die explorativen Forschungsfragen der Arbeit, die sich auf die in der Praxis angewendeten Maßnahmen und den Prozess der Etablierung von Feelgoodmanagement beziehen.

4 Methode: Hier wird das Forschungsdesign beschrieben, welches auf leitfadengestützten Experteninterviews basiert, um qualitativ fundierte Einblicke in das noch junge Berufsfeld zu gewinnen.

5 Analyse: Der methodische Prozess der Datenauswertung wird erläutert, angefangen bei der Transkription über das thematische Ordnen bis hin zur theoretischen Generalisierung der Ergebnisse.

6 Ergebnis: Dieses Kapitel präsentiert die Erkenntnisse aus den Experteninterviews, wobei Maßnahmenkataloge und verschiedene Prozessmodelle für die praktische Arbeit von Feelgoodmanagern zusammengefasst werden.

7 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und in den theoretischen Kontext eingeordnet, wobei insbesondere der iterative Charakter der Prozesse im Vergleich zu klassischen Modellen hervorgehoben wird.

8 Limitationen und Ausblick auf weitere Forschung: Der Abschnitt diskutiert methodische Grenzen der Studie, wie etwa die Messbarkeit "weicher" Faktoren, und gibt Empfehlungen für zukünftige empirische Untersuchungen.

9 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel schließt die Arbeit ab, indem die Relevanz des Feelgoodmanagements als zukunftsweisendes Instrument für eine werteorientierte Unternehmenskultur final resümiert wird.

Schlüsselwörter

Feelgoodmanagement, Unternehmenskultur, Arbeitszufriedenheit, Kulturwandel, Mitarbeiterbindung, Experteninterviews, Organisationsentwicklung, Unternehmenserfolg, Mitarbeiterwohlbefinden, Werteorientierung, Change-Management, New Work, Unternehmenskultur-Audit, Prozessmodell, Qualitative Forschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Feelgoodmanagement als modernen Ansatz zur Gestaltung einer förderlichen Unternehmenskultur, um die Zufriedenheit und Produktivität von Mitarbeitenden zu erhöhen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Unternehmenskultur, den Kulturwandel, die psychologische Arbeitszufriedenheit sowie die Rolle und Aufgabenfelder eines Feelgoodmanagers.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Maßnahmen und Prozessschritte des Feelgoodmanagements zu identifizieren und diese in Form eines Maßnahmenkatalogs sowie eines Prozessmodells für die Praxis aufzubereiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die qualitative Sozialforschung, konkret werden leitfadengestützte Experteninterviews mit berufserfahrenen Feelgoodmanagern durchgeführt und nach der Methode von Meuser und Nagel ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden nach einer theoretischen Herleitung die empirischen Ergebnisse präsentiert, die zeigen, welche konkreten Maßnahmen (z.B. Kommunikation, Workshops) und Prozessphasen für ein erfolgreiches Feelgoodmanagement charakteristisch sind.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Feelgoodmanagement, Unternehmenskultur, Arbeitszufriedenheit, Mitarbeiterbindung, Organisationsentwicklung und Mitarbeiterwohlbefinden.

Warum ist eine einheitliche Definition des Feelgoodmanagements schwierig?

Da es sich um eine relativ neue Disziplin handelt und die Berufsbezeichnung nicht geschützt ist, variieren Aufgaben und Rollenbild je nach Unternehmen stark, was eine standardisierte Definition erschwert.

Wie gehen Feelgoodmanager mit dem Erfolg ihrer Arbeit um?

Die meisten Expertinnen und Experten betonen, dass eine "harte" oder statische Erfolgsmessung aufgrund der komplexen zwischenmenschlichen Dynamiken kaum möglich ist; der Erfolg wird primär durch direktes Feedback und Vertrauensaufbau wahrgenommen.

Inwieweit lässt sich das Konzept auf alle Unternehmen übertragen?

Obwohl Elemente des Feelgoodmanagements in jedem Unternehmen Anwendung finden können, betonen die Experten, dass kein "One-Size-Fits-All"-Schema existiert und Maßnahmen immer individuell an die spezifischen Bedürfnisse der Mitarbeitenden angepasst werden müssen.

Ende der Leseprobe aus 117 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Feelgoodmanagement als Erfolgsfaktor. Wie Unternehmen die Mitarbeiterzufriedenheit durch Unternehmenskultur fördern
Autor
Vera Podlinski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
117
Katalognummer
V996625
ISBN (eBook)
9783964873095
ISBN (Buch)
9783964873101
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Feelgoodmanagement Arbeits- und Organisationspsychologie Unternehmenskultur Kulturwandel Wertschätzung Arbeitswelt im Wandel Arbeitszufriedenheit Industrie 4.0 Changemanagement Teambuilding
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vera Podlinski (Autor:in), 2021, Feelgoodmanagement als Erfolgsfaktor. Wie Unternehmen die Mitarbeiterzufriedenheit durch Unternehmenskultur fördern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/996625
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