Finanzberichterstattung in Zeiten zunehmender Digitalisierung. Eine Analyse der Vor- und Nachteile eines standardisierten europäischen Berichtsformats (ESEF)


Bachelorarbeit, 2018

51 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Gang der Untersuchung

2. Grundlagen der Rechnungslegung
2.1. Grundlagen und Aufgaben des Jahresabschlusses
2.2. Adressaten des Jahresabschlusses
2.3. Zwecke der Rechnungslegung
2.3.1. Nach HGB
2.3.2. Nach IFRS

3. Technologien der Berichterstattung
3.1. Anforderungen an digitale Berichtsformate
3.2. Status Quo
3.3. Von XBRL zu iXBRL
3.3.1. Normierte Berichterstattung durch XBRL
3.3.2. Darstellungsverbesserung durch iXBRL
3.4. European Single Electronic Format (ESEF)

4. Auswirkungen der Digitalisierung
4.1. Vor- und Nachteile der Einführung des ESEF
4.1.1. Aus Sicht der Unternehmen
4.1.2. Aus Sicht der Adressaten
4.2. Bewertung des ESEF
4.2.1. Einhaltung der Rechnungslegungszwecke
4.2.2. Erfüllung der in der EU-Richtlinie genannten Ziele

5. Thesenförmige Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Zwecke des handelsrechtlichen Jahresabschlusses.

Abbildung 2: Zweck der IFRS-Rechnungslegung.

Abbildung 3: HTML-Tags.

Abbildung 4: XML-Tags.

Abbildung 5: XBRL-Aufbau.

Abbildung 6: XBRL-Beispiel.

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Vor- und Nachteile der Berichtsformatumstellung für Unternehmen.

Tabelle 2: Vor- und Nachteile der Berichtsformatumstellung für Adressaten.

Abkürzungsverzeichnis

Abs. Absatz

Art. Artikel

Aufl. Auflage

BB Betriebs-Berater

BGBl. Bundesgesetzblatt

bzw. beziehungsweise

ca. circa

CF Conceptual Framework

DB Der Betrieb

d.h. das heißt

EEZP Europäisches Elektronisches Zugangsportal

ESEF European Single Electronic Format

ESMA European Securities and Markets Authority

EU Europäische Union

f. folgende

GuV Gewinn- und Verlustrechnung

HGB Handelsgesetzbuch

HTML Hypertext Markup Language

IASB International Accounting Standards Board

IFRS International Financial Reporting Standards

Inc. Incorporated

IRZ Zeitschrift für Internationale Rechnungslegung

iXBRL Inline Extensible Business Reporting Language

KoR Zeitschrift für internationale und kapitalmarktorientierte Rech-

nungslegung

Nr. Nummer

PDF Portable Document Format

PiR Praxis der internationalen Rechnungslegung

Rn. Randnummer

RTS Regulatory Technical Standards

S. Seite

sog. sogenannt

Tz. Textziffer

US-GAAP United States Generally Accepted Accounting Principles

vgl. vergleiche

XBRL Extensible Business Reporting Language

XHTML Extensible Hypertext Markup Language

XML Extensible Markup Language

z.B. zum Beispiel

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

Die Digitalisierung ist bereits heute ein bedeutsamer Bestandteil des alltäglichen Lebens und ihr Umfang sowie die Folgen weiten sich immer weiter auf sämtliche Lebensbereiche aus. Folglich wird die Gesellschaft immer mehr durch die Digitalisierung und das Internet beeinflusst. Im Zuge dessen ergeben sich auch für Unternehmen neue Möglichkeiten.

Der Begriff der Digitalisierung wird grundsätzlich als die Transformation von analogen in digitale Daten definiert.1 Sie umfasst die digitale Modifikation von Informationen, Instrumenten, Geräten und Fahrzeugen, die Computerisierung und ebenso die digitale Kommunikation. So wurden im Rahmen der digitalen Revolution (auch bekannt als dritte Revolution) Computernetze geschaffen und Softwareprodukte eingeführt. Im Allgemeinen stand die Automatisierung und Modernisierung im Vordergrund. Seit Beginn des 21. Jahrhunderets hat sich der Fokus der Digitalisierung verändert, wodurch der Übergang in die vierte industrielle Revolution erfolgte.2 Man spricht auch von der Industrie 4.0. Diese steht für Individualisierung von Produkten und Integration von Kunden und Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsprozess. Das Hauptaugenmerk liegt auf eingebetteten Systemen und (teil-)autonomen Maschinen.3

Infolgedessen wird auch eine Digitalisierung und Automatisierung der Buchhaltung und der Berichterstattung bzw. Abschlusserstellung unumgänglich. Finanzberichte im Papierformat sind längst nicht mehr zukunftsgemäß. Es existieren bereits einige Formate, um die Berichte digitaler zu gestalten. Angefangen bei gescannten Berichten bis hin zu Dokumenten, die strukturiert und maschinenlesbar sind. Aufgrund der Vielzahl der aktuell beobachtbaren Veröffentlichungsmöglichkeiten und den unterschiedlichen Sprachen bleiben Einheitlichkeit und die Möglichkeit einer standardisierten Auswertung der Daten jedoch aus. Es fehlt ein Format, welches dieses ermöglicht.4 Deshalb schreibt die Richtlinie 2013/50/EU des Europäischen Parlaments und des Rates zur Harmonisierung der Berichterstattung in der EU die Einführung eines neuen einheitlichen elektronischen Berichtsformats vor, welches Emittenten, Anlegern und zuständigen Behörden großen Nutzen bieten soll (Erwägungsgrund Nr. 26). Demnach sind mit Wirkung vom 1. Januar 2020 alle Jahresfinanzberichte in einem einheitlichen elektronischen Berichtsformat zu erstellen (Art. 4 Abs. 7).

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird die Autorin die wesentlichen Änderungen sowie die Vor- und Nachteile, welche sich durch die Einführung des European Single Electronic Format (ESEF) für berichtspflichtige Unternehmen und deren Adressaten ergeben, näher beleuchten und erklären. Des Weiteren soll geprüft werden, ob das ESEF die Zwecke der Rechnungslegung beachtet und ob die Anforderungen und Ziele, die in der Richtlinie 2013/50/EU definiert werden, erfüllt werden.

1.2. Gang der Untersuchung

Zu Beginn dieser Arbeit werden die wesentlichen Grundlagen der Finanzberichterstattung dargestellt und erläutert. Dazu wird zunächst auf den Jahresabschluss und seine Aufgaben eingegangen, sowie die unterschiedlichen Adressaten des Jahresabschlusses beleuchtet. Des Weiteren werden die Zwecke, die ein Jahresabschluss verfolgt, erklärt, indem einerseits auf die Jahresabschlusszwecke nach dem HGB und andererseits auf den Zweck eines Abschlusses nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) eingegangen wird. Im nächsten Kapitel werden die technologischen Grundlagen verdeutlicht. Es werden die Anforderungen an digitale Berichtsformate aufgezeigt und im Anschluss bereits bestehende Möglichkeiten, um Jahresabschlüsse digitaler zu gestalten, beschrieben. Danach wird die Extensible Business Reporting Language (XBRL) näher erläutert und der Übergang zur Inline Extensible Business Reporting Language (iXBRL) dargestellt. Zum Schluss dieses Kapitels werden das neue standardisierte europäische Berichtsformat und die sich dadurch ergebenden neuen Anforderungen an die Finanzberichterstattung veranschaulicht. Im letzten Kapitel werden die Vor- und Nachteile, die sich für Unternehmen und Adressaten durch die Einführung des neuen Formats ergeben, analysiert. Im Anschluss daran wird das ESEF vor dem Hintergrund der Zwecke der Rechnungslegung bewertet und anschließend beurteilt, ob das ESEF die Ziele, die sich durch ein solches neues Format erhofft wurden, erfüllen kann. Zum Ende der Arbeit wird die Autorin die Arbeit abschließend zusammenfassen und einen Ausblick geben.

2. Grundlagen der Rechnungslegung

2.1. Grundlagen und Aufgaben des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss stellt die Schlussrechnung des vergangenen Geschäftsjahres dar. Gemäß § 242 Abs. 3 HGB besteht dieser grundsätzlich aus der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Bei Kapitalgesellschaften muss er noch um einen Anhang erweitert werden. In Abhängigkeit von ihrer Größe haben Kapitalgesellschaften neben dem Jahresabschluss auch noch einen Lagebericht aufzustellen.5 Durch die Bilanz werden alle Vermögensgegenstände einerseits und alle Schulden sowie das Eigenkapital eines Unternehmens andererseits zum Bilanzstichtag gegenübergestellt.6 Die GuV zeigt das Perioden- bzw. Jahresergebnis auf, indem sämtliche Erträge und Aufwendungen des Geschäftsjahres erfasst werden.7 Somit kann durch den Jahresabschluss im Allgemeinen die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens beurteilt werden, da die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage abgebildet wird.8 So soll er vor allem als Informationsquelle für unterschiedliche Interessengruppen dienen und die Basis für Rechtsfolgen, wie z.B. die Ausschüttung an die Anteilseigner oder die Entlohnung von Mitarbeitern, bilden. Außerdem soll der Jahresabschluss die Unternehmensplanung unterstützen und zur Reduzierung von Prinzipal-Agent-Problemen und von Transaktionskosten für die Informationsbeschaffung und -bereitstellung beitragen.9

Handelt es sich bei dem aufstellenden Unternehmen um einen Konzern, so ist neben den einzelnen Jahresabschlüssen der Tochterunternehmen, welche rechtlich selbständige aber wirtschaftlich abhängige Unternehmen sind, von dem Mutterunternehmen gemäß § 290 HGB ein Konzernabschluss aufzustellen. Dieser soll Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des gesamten Konzerns als eine Einheit geben und wird durch Konsolidierung der Einzelabschlüsse der zusammengeschlossenen Unternehmen aufgestellt.10 Er besteht gemäß § 297 HGB aus der Konzernbilanz, der Konzern-GuV, dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung sowie dem Eigenkapitalspiegel und kann um eine Segmentberichterstattung ergänzt werden. Kapitalmarktorientierte Konzerne obliegen seit 2005 der Pflicht, ihren Konzernabschluss nach den Regelungen der IFRS aufzustellen.11 Dadurch soll vor allem die internationale Vergleichbarkeit ermöglicht werden.12

2.2. Adressaten des Jahresabschlusses

Der HGB-Jahresabschluss hat eine Vielzahl von Adressaten und Interessensgruppen, denn er richtet sich grundsätzlich an alle am Unternehmen interessierte Personen und Institutionen. Daher muss er eine Informationsgrundlage sowohl für unternehmensexterne als auch unternehmensinterne Adressaten bieten.13 Für interne Adressaten dient er vor allem zur Dokumentation und Kontrolle. Außerdem stellt er die Grundlage für die aktuelle und bevorstehende Unternehmensplanung dar. Interne Adressaten sind beispielsweise die Unternehmensleitung, Controller, der Aufsichtsrat oder die Finanzverwaltung.14 Bei den externen Adressaten gibt es zum einen diejenigen, die einen rechtlichen bzw. vertraglichen Anspruch, z.B. in Form einer erfolgsabhängigen oder geforderten Zahlung gegenüber dem Unternehmen haben und somit auf Informationen über das Unternehmen angewiesen sind. Dazu zählen Gläubiger, wie Kreditgeber oder Lieferanten, Gesellschafter, Anteilseigner oder die Arbeitnehmer des Unternehmens. Zudem sind die Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auch für potentielle Gläubiger und Anteilseigner von großer Bedeutung. Zum anderen gibt es noch externe Adressaten, die sich lediglich für die Umsatz- und Ertragslage interessieren, beispielsweise Rating-Agenturen, Finanzanalysten, die Presse, Konkurrenzunternehmen oder andere Personen der interessierten Öffentlichkeit.15

Auch die IFRS-Abschlüsse richten sich an eine Vielzahl von Adressaten, die ebenfalls unterschiedliche Interessen verfolgen. Es wird unterschieden zwischen den Hauptadressaten, an denen sich die Rechnungslegung nach IFRS primär orientiert und sonstigen Parteien bzw. Interessenten der Öffentlichkeit. Die Hauptadressaten umfassen potenzielle Investoren, Kreditgeber oder anderen Gläubiger des Unternehmens, die für ihre Entscheidungen eine zuverlässige Finanzberichterstattung benötigen.16 Zu den Interessenten der Öffentlichkeit zählen Analysten, Berater, Kunden, Arbeitnehmer und deren Organisationen sowie staatliche Organe oder Medien. Das Management gehört ebenfalls nicht zu den primären Adressaten, da davon ausgegangen wird, dass es bereits über die Informationen verfügt.17

2.3. Zwecke der Rechnungslegung

2.3.1. Nach HGB

Die handelsrechtlichen Zwecke der Rechnungslegung werden durch das HGB nicht konkret definiert. Allerdings hat sich durch die Analyse der Gesetzesnormen, welche bei der Rechnungslegung grundsätzlich von allen Kaufleuten zu beachten sind (§§ 238 bis 263 HGB), ein angemessenes Zwecksystem etabliert.18 So hat der handelsrechtliche Jahresabschluss die folgenden drei Zwe name="_ftnref19" title="">19

Der Dokumentationszweck wird durch die in § 238 Abs. 1 HGB formulierte Buchführungspflicht deutlich: „Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen. Die Buchführung muß so beschaffen sein, daß sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und über die Lage des Unternehmens vermitteln kann. Die Geschäftsvorfälle müssen sich in ihrer Entstehung und Abwicklung verfolgen lassen.“ Somit fordert der Dokumentationszweck eine detaillierte und lückenlose Aufzeichnung des gesamten Unternehmensgeschehens, d.h., alle Geschäftsvorfälle müssen übersichtlich und vollständig erfasst werden. Diese Aufzeichnung muss so erfolgen, dass sie für außenstehende Dritte klar und nachvollziehbar ist.20 Dazu werden alle Bewegungen, die im Zusammenhang mit Zahlungen oder Gütern stehen, welche eine Veränderung im Vermögen des Unternehmens aufgrund eines internen oder externen Vorgangs auslösen, festgehalten und systematisch in Gruppen sortiert. Es dürfen weder Geschäftsvorfälle vergessen werden, noch dürfen sich nicht vorgefallene ausgedacht werden. Die Dokumentation beginnt mit der Eröffnungsbilanz, in welcher der gesamte Anfangsbestand an Aktiva und Passiva dargestellt wird und erstreckt sich über die laufende Buchführung sämtlicher Geschehen der weiteren bzw. kompletten Lebenszeit des Unternehmens.21 Diese Buchführung ermöglicht letztendlich die Aufstellung eines Abschlusses zu einem bestimmten Stichtag.22 Generell ist es wichtig, dass bei der Dokumentation die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, insbesondere der Grundsatz der Klarheit, der Richtigkeit und der Vollständigkeit beachtet werden, da nur so ein realistisches Bild der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens entstehen kann.23 Außerdem dient der Dokumentationszweck der Schaffung von Urkundenbeweisen, die im Nachhinein nicht mehr verändert werden können und auch nicht mehr verändert werden dürfen, denn eine Veränderung wäre Urkundenfälschung. Diese Urkunden in Form von Jahresabschlüssen dienen der Nachvollziehbarkeit, da durch sie bei Bedarf bestimmte Abläufe oder Ereignisse nachgebildet und nachgeprüft werden können. Sie sind insbesondere im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten oder Auseinandersetzungen über das Vermögen von Bedeutung.24

Ulrich Leffson definiert die Rechenschaft als die „Offenlegung der Verwendung anvertrauten Kapitals in dem Sinne, daß dem Informationsberechtigten das kann auch der Rechenschaftslegende selbst sein ein so vollständiger, klarer und zutreffender Einblick in die Geschäftstätigkeit gegeben wird, daß dieser sich ein eigenes Urteil über das verwaltete Vermögen und die damit erzielten Erfolge bilden kann.“25 Somit beinhaltet die Rechenschaft einerseits die Selbstinformation des Unternehmens und andererseits die Rechenschaft gegenüber Dritten. Das Unternehmen wird durch die Offenlegungspflicht zur Rechenschaft gegenüber sich selbst gezwungen. Dadurch ist es der Unternehmensleitung möglich, ihre Geschäftstätigkeit zu kontrollieren und zu planen.26 Es können aus den Berichten unmittelbar Erkenntnisse für die Zukunft gewonnen werden, weil das vergangene Geschehen für die Berichtserstattung ausführlich analysiert wurde. Das Unternehmen hat zudem einen ständigen Überblick über seine finanziellen Ereignisse und Ergebnisse. Es kann folglich besser sichergestellt werden, dass der Unternehmenszweck mit einem möglichst niedrigen Aufwand erreicht wird bzw., dass mit vorgegebenem Aufwand ein möglichst hoher Ertrag erreicht wird.27 Viel wichtiger ist aber die Rechenschaft gegenüber den Outsidern28 des Unternehmens. In diesem Zusammenhang vor allem gegenüber den Gläubigern, Gesellschaftern, Arbeitnehmern und der interessierten Öffentlichkeit.29 Der Jahresabschluss muss folglich Auskunft über verschiedene Dinge ermöglichen, da aus Sicht der Outsider sehr unterschiedliche Interessen bestehen. Er muss Informationen bereitstellen, die den Adressaten die Ausübung ihrer jeweiligen Rechte ermöglichen.30 Aktuelle und potentielle Gesellschafter sind überwiegend an Finanzinformationen für ihre eigene Kapitaldisposition interessiert. Sie wollen wissen, was sie sich in Zukunft durch ihre Beteiligung insbesondere im Hinblick auf Einzahlungen oder Auszahlungen erhoffen können, denn sie müssen entscheiden, ob sie ihre Anteile am Unternehmen in Zukunft behalten, vermehren oder verkaufen wollen. Ihnen muss daher Rechenschaft über Erfolg und Misserfolg, sowie die generelle Lage des Unternehmens geboten werden.31 Ihnen geht es grundlegend um die Frage, ob man Gesellschafter bleiben oder werden will. Da der Jahresabschluss jedoch vergangenheitsbezogen ist, können sie sich durch ihn lediglich eine Basis für zukünftige Prognosen schaffen. Für die Gesellschafter, die nicht an der Geschäftsführung des Unternehmens beteiligt sind, bildet der Jahresabschluss als Leistungsbericht der Geschäftsleitung außerdem auch eine Entscheidungsgrundlage für die Bestellung und/oder die Abberufung der für die Geschäftsführung verantwortlichen Personen.32 Für aktuelle und potentielle Gläubiger stellt der Jahresabschluss eine Grundlage für Entscheidungen über Vergabe, Prolongation oder Kündigung von Krediten dar.33 Demnach sind sie vorrangig an der Zahlungsfähigkeit und Kreditwürdigkeit des Unternehmens interessiert, da sie wissen wollen, ob ihre fälligen Zins- und Tilgungszahlungen pünktlich beglichen werden können.34 Auch für die Arbeitnehmer sind Informationen aus dem Jahresabschluss des Unternehmens, in dem sie arbeiten von großer Bedeutung, denn ihre Arbeitsplätze, ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten und vor allem ihr Einkommen sind unmittelbar an die wirtschaftliche Lage des Unternehmens gebunden.35 Zuletzt erhofft sich auch die Öffentlichkeit, dass sich durch die Offenlegung ein aktuelles Bild über die Situation, der für sie relevanten Unternehmen und deren weiteren Entwicklungen, ergibt. Sie kann so möglicherweise Rückschlüsse für die Entwicklung einer Branche, einer Region oder allgemein der Volkswirtschaft ziehen.36 Insgesamt bekommen durch die Offenlegung der Jahresabschlüsse alle Außenstehenden hilfreiche und wichtige Informationen, welche grundsätzlich zu einer vereinfachten Entscheidungsfindung beitragen können. Zudem werden mögliche Informationsnachteile beseitigt und somit ein Interessenausgleich zwischen rechnungslegenden Unternehmen und den externen Unternehmensinteressierten gewährleistet.37

Der Zweck der Kapitalerhaltung ist notwendig, damit das Unternehmen als dauerhafte und nachhaltige Einkommensquelle für Eigentümer und Arbeitnehmer bestehen bleibt. Die Voraussetzung für ein auf Dauer bestehendes Unternehmen ist immer der Ausweis eines gewissen Kapitals bzw. die Erhaltung einer bestimmten Vermögenssubstanz. Um das Kapital eines Unternehmens zu stärken, ist es erforderlich Gewinne zu thesaurieren.38 Folglich geht es im Zusammenhang mit der Kapitalerhaltung um Entscheidungen der Gewinnverwendung. Als Grundlage dieser Entscheidung werden Informationen über den in der Periode erwirtschafteten Gewinn bzw. Erfolg benötigt. Anhand dieser Informationen kann dann entschieden werden, ob und in welcher Höhe Ausschüttungen oder Entnahmen stattfinden können.39 Insofern übernimmt der Jahresabschluss eine Gewinnermittlungs- und Ausschüttungsbemessungsfunktion. Außerdem versucht er dem Konflikt zwischen dem Interesse der Gesellschafter und Gläubiger an einer Gewinnausschüttung einerseits und der gegensätzlichen Forderung der Gläubiger nach Kapitalerhaltung andererseits gerecht zu werden. Somit beinhaltet der Zweck der Kapitalerhaltung gleichzeitig auch den Schutz der Gläubiger.40 Gläubigerschutz ist vor allem bei Kapitalgesellschaften von großer Bedeutung, da diese lediglich mit ihrem Gesellschaftsvermögen haften. Deswegen wird eine Ausschüttungsbegrenzung an die Aktionäre gefordert, damit ein gewisses Mindesthaftungsvermögen bestehen bleibt. Dazu hat der Gesetzgeber sowohl im HGB als auch im Aktiengesetz einige Ausschüttungssperrvorschriften formuliert.41

Abschließend gibt die folgende Abbildung einen Gesamtüberblick über die Rechnungslegungszwecke nach dem HGB.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Zwecke des handelsrechtlichen Jahresabschlusses.42

2.3.2. Nach IFRS

Der Rechnungslegungszweck nach IFRS wird im Conceptual Framework (CF)43 geregelt. So ist gemäß CF 1.2 der Zweck der IFRS-Abschlüsse die Vermittlung von entscheidungsnützlichen Informationen (decision usefulness).44 Demnach sind Informationen dann entscheidungsnützlich, wenn sie die zwei grundlegenden qualitativen Merkmale, Relevanz (relevance) und glaubwürdige Darstellung (faithful representation) erfüllen (CF 2.4). Eine Abschlussinformation wird als relevant angenommen, wenn sie dazu in der Lage ist, die Entscheidungen der Nutzer zu beeinflussen und somit einen Unterschied in deren Entscheidungen auszulösen (CF 2.6). Dies ist unter der Voraussetzung möglich, dass die Information einen Vorhersage- und/oder einen Bestätigungswert einnimmt (CF 2.7). Eine Information sollte demnach für das Treffen einer Vorhersage künftiger Ereignisse geeignet sein und Rückmeldungen zu vergangenen Beurteilungen bestätigen oder ändern können (CF 2.8 f.). Der Grundsatz der glaubwürdigen Darstellung fordert, dass die Informationen ein den tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Lage des Unternehmens vermitteln.45 Dazu müssen die folgenden drei Kriterien bestmöglich erfüllt werden: Vollständigkeit, Neutralität und Fehlerfreiheit (CF 2.13). Vollständigkeit erfordert eine lückenlose Aufzeichnung aller Informationen, inklusive Beschreibungen oder Erklärungen, die zum Verständnis eines bestimmten Ereignisses benötigt werden (CF 2.14). Neutralität bedeutet die Darstellung ohne Voreingenommenheit, also Abschlüsse, die wertefrei und objektiv sind (CF 2.15). Fehlerfreiheit wird durch einen korrekt angewandten Rechnungslegungsprozess gewährleistet, kann jedoch nicht immer vollkommene Genauigkeit beinhalten, da gewisse Angaben nur geschätzt werden können (CF 2.18).

Wenn sowohl Relevanz als auch glaubwürdige Darstellung erfüllt sind, sollen die erweiterten qualitativen Merkmale Vergleichbarkeit, Nachprüfbarkeit, Zeitnähe und Verständlichkeit den Nutzen der Informationen noch erhöhen (CF 2.23). Vergleichbarkeit ist gegeben, wenn ähnliche Informationen sowohl zeitlich als auch unternehmensübergreifend verglichen werden können und dadurch Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufgedeckt werden können (CF 2.24 f.). Nachprüfbarkeit ist erfüllt, wenn fachkundige und voneinander unabhängige Beobachter der Meinung sind, dass eine Information glaubwürdig dargestellt wurde, es ist jedoch keine vollständige Übereinstimmung erforderlich (CF 2.30). Das Merkmal der Zeitnähe erfordert eine rechtzeitige Bereitstellung der Informationen, da sich ihr Nutzen mit der Zeit verringert, wobei einige vergangene Informationen ihren Aktualitätsbezug nicht verlieren, da sie z.B. für die Ableitung von Trends wichtig sind (CF 2.33). Eine Information ist verständlich, wenn ihr eine klare und prägnante Klassifizierung und Darstellung zu Grunde liegt. Dies beinhaltet jedoch nicht, dass komplexe Sachverhalte von der Berichterstattung ausgeschlossen werden dürfen. Es wird hingegen gefordert, dass die Berichte so erstellt werden, dass sie für einen fachkundigen Adressaten, welcher über geschäftliche und wirtschaftliche Kenntnisse verfügt und bereit ist, die Informationen gründlich zu analysieren, verständlich sind (CF 2.34-36).

Diese entscheidungsnützlichen Informationen sind grundsätzlich an die Adressaten der Rechnungslegung nach IFRS46 gerichtet, weshalb ihre Informationsbedürfnisse den Maßstab der Vermittlung bilden.47 Mittlerweile sind durch den International Accounting Standards Board (IASB48 ) die Informationsbedürfnisse jedoch in erster Linie auf die der Investoren, Kreditgeber und anderer Gläubiger eingeschränkt worden. Von denen werden Informationen für die eigene, wirtschaftliche Entscheidungsfindung benötigt. Aus diesem Grund muss der IFRS-Abschluss ihnen Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens und auch deren Entwicklung im Zeitablauf liefern. Zudem wollen sie über die Ergebnisse der Tätigkeiten der Unternehmensleitung unterrichtet werden.49 Die Adressaten sollen so letztendlich in der Lage, sein die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens einschätzen zu können. Denn für sie ist es wichtig zu wissen, ob das Unternehmen über genügend finanzielle Mittel verfügt, um in Zukunft Dividenden auszuzahlen, um Zinsen und Tilgungen von Schulden zu begleichen oder um geleistete Einlagen zurückzuerstatten. Die zentrale Aufgabe der IFRS-Abschlüsse umfasst somit überwiegend die Vermittlung von finanziellen Informationen.50 Die Ermittlung des Gewinns wird nicht als eigene Aufgabe der Abschlüsse definiert, sondern lediglich als Bestandteil der Informationsfunktion aufgefasst. Außerdem wird auch der Gläubigerschutz nur als Nebenzweck der Informationsvermittlung angesehen und nicht weiter konkretisiert, da das Regelwerk der IFRS hierzu nichts weiter vorschreibt.51

In der nachfolgenden Abbildung werden der Rechnungslegungszweck nach IFRS sowie die Fundamental- und Erweiterungsgrundsätze noch einmal grafisch dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Zweck der IFRS-Rechnungslegung.52

[...]


1 Vgl. Duden, digitalisieren.

2 Vgl. Bendel, O., Digitalisierung.

3 Vgl. Bendel, O., Industrie 4.0.

4 Vgl. Freiberg, J./Gerlach, V., Verpflichtung auf eine einheitliche elektronische Taxonomie für Jahresfinanzberichte in Europa (ESEF)?, S. 53.

5 Vgl. Scheffler, E., Bilanzen richtig lesen, S. 8.; Krag, J./Mölls, S., Rechnungslegung: Grundlagen des handelsrechtlichen Jahresabschlusses, S. 2.

6 Vgl. Scheffler, E., Bilanzen richtig lesen, S. 34; Federmann, R./Müller, S., Bilanzierung nach Handelsrecht, Steuerrecht und IFRS, S. 1.

7 Vgl. Scheffler, E., Bilanzen richtig lesen, 98 f.

8 Vgl. Baetge, J./Kirsch, H.-J./Thiele, S., Bilanzen, S. 7.

9 Vgl. Baetge, J./Kirsch, H.-J./Thiele, S., Bilanzen, S. 7-9.

10 Vgl. Coenenberg, A. G./Haller, A./Schultze, W., Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse, S. 615.

11 Vgl. Verordnung 1606/2002 des europäischen Parlaments vom 19.07.2002, Erwägungsgrund Nr. 6 und 7.

12 Vgl. Verordnung 1606/2002 des europäischen Parlaments vom 19.07.2002, Erwägungsgrund Nr. 2; Coenenberg, A. G./Haller, A./Schultze, W., Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse, S. 615.

13 Vgl. Krag, J./Mölls, S., Rechnungslegung: Grundlagen des handelsrechtlichen Jahresabschlusses, S. 3.

14 Vgl. Küting, K./Reuter, M., Bilanzierung im Spannungsfeld unterschiedlicher Adressaten, S. 230.

15 Vgl. Wöhe, G., Grundzüge der Buchführung und Bilanztechnik, S. 4; Küting, K./Reuter, M., Bilanzierung im Spannungsfeld unterschiedlicher Adressaten, S. 230 f; Küting, K./Reuter, M., Bilanzierung im Spannungsfeld unterschiedlicher Adressaten, S. 231.

16 Vgl. Lübbig, M./Wawrzinek, W., in: Beck IFRS-Handbuch, § 2. Ansatz, Bewertung und Ausweis sowie zugrunde liegende Prinzipien der IFRS, Rn. 23.

17 Vgl. Lübbig, M./Wawrzinek, W., in: Beck IFRS-Handbuch, § 2. Ansatz, Bewertung und Ausweis sowie zugrunde liegende Prinzipien der IFRS, Rn. 24.

18 Vgl. Baetge, J./Kirsch, H.-J./Thiele, S., Bilanzen, S. 93; Heesen, B./Gruber, W., Bilanzanalyse und Kennzahlen, S. 1.

19 Vgl. Baetge, J./Kirsch, H.-J./Thiele, S., Bilanzen, S. 94.; Heesen, B./Gruber, W., Bilanzanalyse und Kennzahlen, S. 1 und 5.

20 Vgl. Leffson, U., Die GoB, S. 157.

21 Vgl. Leffson, U., Die GoB, S. 159.

22 Vgl. Leffson, U., Die GoB, S. 160.

23 Vgl. Leffson, U., Die GoB, S. 158 f.

24 Vgl. Bitz, M. u. a., Der Jahresabschluss, S. 42.

25 Leffson, U., Die GoB, S. 64.

26 Vgl. Leffson, U., Die GoB, S. 55.; Möller, H. P./Hüfner, B./Ketteniß, H., Buchführung und Finanzberichte, S. 40.

27 Vgl. Leffson, U., Die GoB, S. 63 f.

28 Mit Outsidern sind hier die externen Jahresabschlussadressaten gemeint, vgl. Kapitel 2.2.

29 Vgl. Leffson, U., Die GoB, S. 56.

30 Vgl. Leffson, U., Die GoB, S. 66.

31 Vgl. Bitz, M. u. a., Der Jahresabschluss, S. 48; Gräfer, H./Gerenkamp, T., Bilanzanalyse, S. 6.

32 Vgl. Bitz, M. u. a., Der Jahresabschluss, S. 47 f.

33 Vgl. Federmann, R./Müller, S., Bilanzierung nach Handelsrecht, Steuerrecht und IFRS, S. 25; Bitz, M. u. a., Der Jahresabschluss, S. 48.

34 Vgl. Bitz, M. u. a., Der Jahresabschluss, S. 48.; Gräfer, H./Gerenkamp, T., Bilanzanalyse, S. 6.

35 Vgl. Gräfer, H./Gerenkamp, T., Bilanzanalyse, S. 6.

36 Vgl. Gräfer, H./Gerenkamp, T., Bilanzanalyse, S. 7.

37 Vgl. Möller, H. P./Hüfner, B./Ketteniß, H., Buchführung und Finanzberichte, S. 41.

38 Vgl. Leffson, U., Die GoB, S. 93 f.

39 Vgl. Leffson, U., Die GoB, S. 91 f.

40 Vgl. Heesen, B./Gruber, W., Bilanzanalyse und Kennzahlen, S. 1.

41 Vgl. Coenenberg, A. G./Haller, A./Schultze, W., Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse, S. 19.; Federmann, R./Müller, S., Bilanzierung nach Handelsrecht, Steuerrecht und IFRS, S. 33.

42 Quelle: eigene Darstellung.

43 Das CF ist der konzeptionelle Rahmen der allgemeinen Finanzberichterstattung. Es beinhaltet ihr Ziel, sowie die konzeptionellen Grundlagen. Ein eigener Standard ist es nicht, sondern es dient vielmehr als Grundlage für die Entwicklung und Überarbeitung bereits bestehender und neuer IFRS; vgl. CF, Abschnitt „Purpose and Status“.

44 Vgl. Baetge, J./Kirsch, H.-J./Thiele, S., Bilanzen, S. 145.

45 Vgl. Baetge, J./Kirsch, H.-J./Thiele, S., Bilanzen, S. 148.

46 Vgl. Kapitel 2.2.

47 Vgl. Baetge, J./Kirsch, H.-J./Thiele, S., Bilanzen, S. 145.

48 Der IASB ist ein unabhängiges Standardsetzungsexpertengremium der IFRS Foundation, welches aus 14 Mitgliedern besteht. Es ist für die Entwicklung und Veröffentlichung von IFRS sowie für die Genehmigung von Interpretationen von IFRS zuständig, Vgl. IFRS Foundation, International Accounting Standards Board.

49 Vgl. Federmann, R./Müller, S., Bilanzierung nach Handelsrecht, Steuerrecht und IFRS, S. 36.

50 Vgl. Baetge, J./Kirsch, H.-J./Thiele, S., Bilanzen, S. 146.

51 Vgl. Coenenberg, A. G./Haller, A./Schultze, W., Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse, S. 24.; Federmann, R./Müller, S., Bilanzierung nach Handelsrecht, Steuerrecht und IFRS, S. 36.

52 Quelle: eigene Darstellung.

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten

Details

Titel
Finanzberichterstattung in Zeiten zunehmender Digitalisierung. Eine Analyse der Vor- und Nachteile eines standardisierten europäischen Berichtsformats (ESEF)
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
51
Katalognummer
V997186
ISBN (eBook)
9783346375704
Sprache
Deutsch
Schlagworte
finanzberichterstattung, digitalisierung, Elektronisches Berichtsformat, esef, ixbrl, Berichterstattung, Taxonomie, Europäisches Berichtsformat
Arbeit zitieren
Alina Schäfer (Autor), 2018, Finanzberichterstattung in Zeiten zunehmender Digitalisierung. Eine Analyse der Vor- und Nachteile eines standardisierten europäischen Berichtsformats (ESEF), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/997186

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