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Das Optionsmodell für Personenunternehmen. Eine kritische Beurteilung aus betriebswirtschaftlicher Sicht

Título: Das Optionsmodell für Personenunternehmen. Eine kritische Beurteilung aus betriebswirtschaftlicher Sicht

Tesis (Bachelor) , 2020 , 38 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Jannis Wellhausen (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit setzt sich mit einer kritischen Analyse eines Optionsmodells aus betriebswirtschaftlicher Sicht auseinander. Zu Beginn werden, aufgrund des Dualismus der deutschen Unternehmensbesteuerung, die Unterschiede zwischen Kapitalgesellschaften und Personenunternehmen aufgezeigt und anschließend der Begriff der Rechtsformneutralität erläutert. Die Unterschiede in der Besteuerung dienen als Grundlage für die folgende Darstellung der aktuellen Belastungsunterschiede zwischen den Rechtsformen. Danach beschäftigt sich die Arbeit mit einer möglichen Ausgestaltung und Umsetzung eines Optionsmodells. Dafür dient als Orientierungspunkt das Positionspapier des IDW.

Im Anschluss folgt die kritische Analyse des Optionsmodells. Hierbei erfolgt zuerst eine Ausarbeitung steuerlicher Zweifelsfragen. Als nächstes folgt eine kritische Beurteilung, ob ein Optionsmodell Auswirkungen auf Rechtsformneutralität hat und Investitions- und Finanzierungsentscheidung beeinflusst. Das abschließende Fazit vermittelt die Kerngedanken und gewonnenen Erkenntnisse dieser Arbeit und präsentiert eine abschließende Beurteilung der Fragestellung.
Aus Vereinfachungsgründen gehen die Berechnungen der Belastungsunterschiede von ledigen, kinder- und konfessionslosen Steuerpflichtigen aus. Darüber hinaus besitzen sie keine weiteren Einkünfte oder Steuerabzüge. Außerdem werden Auswirkungen auf die Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer in dieser Arbeit nicht berücksichtigt.

Das durch die Unternehmensteuerreform von 2008 bestehende Unternehmensteuerrecht bildet die Grundlage dieser Arbeit. Aktuell werden die Stimmen nach einer neuen Unternehmensteuerreform lauter. Scherf spricht sogar davon, dass die Unternehmensteuerreform von 2008 "gründlich missglückt" ist. Tarifbelastungen zwischen den unterschiedlichen Rechtsformen wurden zwar verringert, jedoch weist das Unternehmensteuerrecht nach der Steuerreform viele systematische Mängel auf und stellt keine Gleichbehandlung her.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Aktuelle Unternehmensbesteuerung in Deutschland

2.1 Besteuerung von Kapitalgesellschaften

2.2 Besteuerung von Personenunternehmen

2.2.1 Personengesellschaften im Einkommensteuerrecht

2.2.2 Einzelunternehmen im Einkommensteuerrecht

2.2.3 Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG

2.3 Gewerbesteuerliche Behandlung

2.4 Verlustausgleich

3 Rechtsformneutralität

4 Belastungsvergleich der Unternehmensformen

5 Das Optionsmodell

6 Kritische Beurteilung des Optionsmodells

6.1 Steuerliche Zweifelsfragen

6.1.1 Adressatenkreis der Optionsmöglichkeit

6.1.2 Behandlung von Sonderbetriebsvermögen

6.1.3 Behandlung von Verlust- und Zinsvorträgen

6.1.4 Voraussetzung eines einstimmigen Gesellschafterbeschlusses

6.1.5 Bindungsfrist und mögliche Rückoption

6.1.6 Internationale Anerkennung

6.2 Betriebswirtschaftliche Auswirkungen

6.2.1 Schaffung von Rechtsformneutralität

6.2.2 Einfluss auf Investitions- und Finanzierungsentscheidungen

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die bestehenden Unterschiede in der Besteuerung zwischen Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften in Deutschland und analysiert, ob die Einführung eines Optionsmodells geeignet ist, eine rechtsformneutrale Besteuerung zu erzeugen und betriebswirtschaftlich zu rechtfertigen.

  • Grundlagen der Unternehmensbesteuerung und der Rechtsformwahl
  • Analyse des Postulats der Rechtsformneutralität
  • Vergleich der Steuerbelastung zwischen verschiedenen Unternehmensformen
  • Kritische Würdigung des Optionsmodells hinsichtlich steuerlicher und betriebswirtschaftlicher Aspekte

Auszug aus dem Buch

6.1.1 Adressatenkreis der Optionsmöglichkeit

Bundeswirtschaftsminister Altmaier, Bundesfinanzminister Scholz, die Bundestagsfraktion der CDU/CSU und der IDW definieren die Gestaltung eines Optionsmodells nur in Verbindung mit Personengesellschaften. Die aktuellen Meinungen werfen eine Divergenz zum Gesetzentwurf aus dem Jahr 2000 auf. Damals stellte die Regierung ein Optionsmodell für Personenunternehmen in Aussicht, welches für Einzelunternehmen und Personengesellschaften galt.

In der Meinung von Hey lässt sich eine Ungleichbehandlung der Einzelunternehmer im Vergleich zu Personengesellschaften oder Kapitalgesellschaften nicht rechtfertigen. Sie zieht dazu einen Vergleich von einem Einzelunternehmen und einer Ein-Mann-GmbH. Hinter beiden Rechtsformen stehen jeweils nur ein Unternehmer bzw. Gesellschafter. Im deutschen Steuerrecht führen die beiden genannten Rechtsformen aktuell zu unterschiedlichen Belastungen gleich hoher Einkommen. Diese unterschiedlichen Belastungen lassen sich auch nicht durch andere Erfassungs- und Besteuerungstechniken für Einzelunternehmen rechtfertigen.

Jetzige Überlegungen lockern zwar die Grenze zwischen Transparenz- und Trennungsprinzip auf, jedoch verschiebt sich durch eine Ausgrenzung von Einzelunternehmen die vormalige Grenze der Besteuerung lediglich auf eine niedrigere Hierarchieebene. Dies wiederum wirft die Frage auf, ob die Gewährung einer Option nur für Personengesellschaften eine rechtsformneutrale Besteuerung erzielt. Deshalb ist eine Ausgrenzung der Einzelunternehmen seitens des Gesetzgebers zu hinterfragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des dualistischen Steuersystems und der Relevanz der Debatte um ein Optionsmodell zur Erreichung von Rechtsformneutralität.

2 Aktuelle Unternehmensbesteuerung in Deutschland: Detaillierte Darstellung der steuerlichen Unterschiede zwischen Kapitalgesellschaften (Trennungsprinzip) und Personenunternehmen (Transparenzprinzip).

3 Rechtsformneutralität: Theoretische Einordnung und Diskussion des Konzepts der Rechtsformneutralität im Kontext steuerpolitischer Gerechtigkeitsprinzipien.

4 Belastungsvergleich der Unternehmensformen: Empirischer Vergleich der Steuerbelastung unter Anwendung verschiedener Szenarien, insbesondere unter Berücksichtigung der Thesaurierungsbegünstigung.

5 Das Optionsmodell: Skizzierung der Konzeption und der proklamierten Ziele eines Optionsmodells für Personengesellschaften.

6 Kritische Beurteilung des Optionsmodells: Fundierte Analyse steuerlicher Zweifelsfragen und betriebswirtschaftlicher Auswirkungen bei einer etwaigen Implementierung.

7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die Notwendigkeit weiterer Reformüberlegungen.

Schlüsselwörter

Unternehmensbesteuerung, Optionsmodell, Rechtsformneutralität, Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften, Transparenzprinzip, Trennungsprinzip, Thesaurierungsbegünstigung, § 34a EStG, Steuerbelastung, Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Rechtsformwahl, Umwandlungssteuergesetz, Sonderbetriebsvermögen, Verlustausgleich

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit setzt sich kritisch mit der Idee auseinander, Personengesellschaften durch ein Optionsmodell wahlweise wie Kapitalgesellschaften zu besteuern, um das Ziel einer rechtsformneutralen Besteuerung zu erreichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig den Dualismus der deutschen Unternehmensbesteuerung, das Prinzip der Rechtsformneutralität sowie die konkrete Ausgestaltung und die steuerlichen Folgen eines fiktiven Optionsmodells.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Kernfrage ist, ob die Einführung eines solchen Optionsmodells tatsächlich eine rechtsformneutrale Besteuerung erzeugen kann und ob es betriebswirtschaftlich gerechtfertigt ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine kritische Literaturanalyse, eine juristische Auslegung bestehender Steuergesetze sowie Belastungsvergleiche zur Illustration der steuerlichen Auswirkungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuellen Besteuerungsunterschiede, führt Belastungsvergleiche durch und erörtert spezifische Zweifelsfragen wie die Behandlung von Sonderbetriebsvermögen oder Verlustvorträgen bei einer Optionsausübung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Rechtsformneutralität, Optionsmodell, Transparenzprinzip, Trennungsprinzip sowie die Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG.

Warum wird die Einbeziehung von Einzelunternehmen in die Debatte kritisch gesehen?

Da aktuelle Reformvorschläge Einzelunternehmen häufig ausschließen, befürchten Kritiker, dass eine Rechtsformneutralität dadurch nicht erreicht wird, sondern sich die steuerliche Problematik lediglich auf eine andere Ebene verschiebt.

Welche Herausforderung stellt das Sonderbetriebsvermögen bei einer Option dar?

Die Überführung von Sonderbetriebsvermögen in eine fiktive Kapitalgesellschaft ist steuerlich komplex, da bei einer Aufdeckung stiller Reserven hohe Steuernachzahlungen drohen, was die Entscheidung für die Option beeinflussen kann.

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Detalles

Título
Das Optionsmodell für Personenunternehmen. Eine kritische Beurteilung aus betriebswirtschaftlicher Sicht
Universidad
University of Kassel  (Wirtschaftswissenschaften)
Calificación
2,3
Autor
Jannis Wellhausen (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
38
No. de catálogo
V997771
ISBN (Ebook)
9783346370808
ISBN (Libro)
9783346370815
Idioma
Alemán
Etiqueta
Unternehmensbesteuerung Steuern Optionsmodell Personenunternehmen Personengesellschaften Kapitalgesellschaften Rechtsformneutralität Einkommensteuer Körperschaftsteuer Gewerbesteuer Thesaurierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jannis Wellhausen (Autor), 2020, Das Optionsmodell für Personenunternehmen. Eine kritische Beurteilung aus betriebswirtschaftlicher Sicht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/997771
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