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Transitionsprozess von der Kita in die Grundschule. Gelingende Übergänge gestalten

Title: Transitionsprozess von der Kita in die Grundschule. Gelingende Übergänge gestalten

Examination Thesis , 2020 , 78 Pages , Grade: 15

Autor:in: Luisa Bauer (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

Die Arbeit geht zunächst der Frage nach, wie sich der Übergang von der Kita in die Grundschule gelingend gestalten lässt. Diese Frage wird unter anderem im ersten Kapitel beantwortet, da hierbei die bisherigen praktischen Projekte aus Deutschland vorgestellt werden. Um dem Forschungsbereich der Transition zunächst eine theoretische Einleitung zuschreiben zu können, wird der Begriff der Transition und des Übergangs im ersten Kapitel definiert. Im Anschluss wird die Wichtigkeit des IFP-Transitionsmodell dargestellt, welches oft als Grundlage für Transitionsprojekte gilt. Einige werden im Anschluss daran ausführlich beschrieben. Durch das lokale Netzwerk in Gießen wird der Frage nach der gelingenden Übergangsgestaltung weiter nachgegangen. Dieses Netzwerk wird mithilfe von unterschiedlichen Informationsquellen sehr detailliert beleuchtet. Hierfür war unter anderem die Teilnahme an einem Elternabend sowie das Durchführen eines Interviews nötig. Besonders das Gießener Netzwerk gibt einen guten Überblick über die praktische Umsetzung von Transitionsprojekten.

Des Weiteren geht diese Arbeit der Frage nach, wie sich die Gestaltung von gelingenden Übergangskonzepten wissenschaftlich und bildungspolitisch legitimieren lässt. Um dies beantworten zu können, wird zunächst das bildungspolitische Interesse am Transitionsthema durch die Kultusministerien und im Kontext relevante und allgemein zentrale Beschlüsse, wie beispielsweise die Bildungsstandards, den Erziehungs- und Bildungsplan sowie dem Rahmenplan, aufgezeigt. Die wissenschaftliche Relevanz wird vor allem im ersten Kapitel mithilfe des aktuellen Forschungsstandes verdeutlicht.

Um sowohl die erste, als auch die zweite Frage konkret beantworten zu können, finden am Ende dieser Arbeit mehrere Vergleiche statt. Diese beinhalten zum einen den Vergleich des Netzwerks mit den wissenschaftlich vorhandenen Projekten und zum anderen der Vergleich zu der bildungspolitischen Legitimation. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über den Transitionsprozess im Allgemeinen zu geben und besonders die bereits vorhandenen Möglichkeiten aufzuzeigen, um den Übergang gelingend zu gestalten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Literaturüberblick

2.1 Transitionsbegriff

2.2 IFP-Transitionsmodell

2.2.1 Entstehung

2.2.2 Grundlage

2.2.3 Nutzen

2.3 Forschungsstand

2.3.1 BiKS Studie

2.3.2 Bildungshäuser 3-10

2.3.3 Das TransKiGs Projekt

2.3.4 Frühes Lernen – Kita und Grundschule kooperieren

2.3.5 Qualifizierte Schulvorbereitung

2.3.6 Projekt zu den Qualifikationswegen

3 Kultusministerium

3.1 Bildungsstandards

3.2 Bildungs- und Erziehungsplan

3.3 Lehrplan

3.4 Rechtliche Grundlage

4 Forschungsinteresse

4.1 Methodischer Teil

4.1.1 Triangulation

4.1.2 Interview

4.2 Netzwerk

4.2.1 Onlinedokumente

4.2.2 Elternabend

4.2.3 Interview

4.3 Vergleich der drei Informationsquellen

5 Vergleich

5.1 Vergleich mit dem Literaturüberblick

5.2 Vergleich mit der bildungspolitischen Grundlage

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule unter dem Aspekt der gelingenden Gestaltung. Ziel ist es, den Transitionsprozess ganzheitlich zu betrachten und dabei sowohl die theoretischen Grundlagen als auch lokale Netzwerkprojekte in Gießen wissenschaftlich und bildungspolitisch zu beleuchten.

  • Analyse theoretischer Transitionsmodelle (z.B. IFP-Transitionsmodell).
  • Evaluation bundesweiter Projekte zur Gestaltung von Bildungsübergängen.
  • Vergleich der bildungspolitischen Vorgaben mit der praktischen Umsetzung im Gießener Netzwerk.
  • Untersuchung der Bedeutung von Kooperation zwischen Eltern, Kindertagesstätten und Grundschulen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Transitionsbegriff

Der Wechsel von unterschiedlichen Ereignissen im Leben ist schon immer Teil der Menschheit. Umgangssprachlich werden die Begriffe Transition und Übergang oft als Synonyme genutzt. Jeder Mensch muss im Laufe seines Lebens mehrere Übergänge, also Entwicklungen und Werdensprozesse, absolvieren. Hierunter fallen beispielsweise der Übergang in eine Partnerschaft oder in das Berufsleben (vgl. W. Griebel & R. Niesel, 2004, S.35). Im Akademischen- und im Forschungsrahmen wird der Begriff der Transition, der aus dem Lateinischen abgeleitet wird, genutzt. Der Transitionsbegriff kommt jedoch nur zum Tragen, wenn ein Lebensereignis einen Übergang in der Biographie eines Individuums markiert.

Während dieses Prozesses der Bewältigung des Übergangs, muss der Wandel auf der individuellen, der interaktionalen und der kontextuellen Ebene erfolgen (vgl. W. Griebel & R. Niesel, 2004, S.35f.). Diese Ebenen werden im Laufe der Arbeit noch etwas detaillierter erläutert. Im Forschungskontext wird bei der Transition grundlegend sowohl zwischen normativer und nicht-normativer sowie horizontaler und vertikaler Transition unterschieden. Während sich normative und nicht-normative Übergänge in vorhersehbare und nicht vorhersehbare Begebenheiten unterscheiden, wie zum Beispiel der Zugang in die Schule oder in das Berufsleben auf der vorhersehbaren Seite und Krankheiten oder Scheidungen auf der unvorhersehbaren Seite, unterscheiden sich vertikale und horizontale Übergänge darin, dass bei vertikalen Übergängen der Wandel inmitten von Bildungsinstitutionen stattfindet, wie zum Beispiel der Transitionsvorgang vom Kindergarten in die Grundschule. Bei horizontalen Übergängen finden Wechsel im pädagogischen Alltagsrahmen der Kinder zwischen der Familie und den Bildungseinrichtungen statt, also beispielsweise die Betreuung am Nachmittag (vgl. G. Faust, 2013, S. 16; W. Beelmann, 2006, S. 50).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Transitionsprozesses von der Kita in die Grundschule ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach einer gelingenden Übergangsgestaltung.

2 Literaturüberblick: Dieses Kapitel definiert den Transitionsbegriff, stellt das IFP-Transitionsmodell vor und analysiert den aktuellen Forschungsstand anhand ausgewählter Studien und Modellprojekte.

3 Kultusministerium: Hier wird die bildungspolitische Perspektive auf Transitionen eingenommen und relevante Dokumente wie Bildungsstandards, Erziehungspläne und Lehrpläne untersucht.

4 Forschungsinteresse: Das Kapitel erläutert das methodische Vorgehen mittels Triangulation und stellt das lokale Netzwerk "Gelingender Übergang" in Gießen anhand von Onlinedokumenten, Elternabenden und Experteninterviews vor.

5 Vergleich: Die Arbeit vergleicht das Gießener Netzwerk mit dem allgemeinen Forschungsstand sowie mit der bildungspolitischen Grundlage, um die Umsetzung theoretischer Konzepte in die Praxis zu bewerten.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und resümiert, dass eine gelingende Transition durch frühzeitige Kooperation und eine ganzheitliche Betrachtung der kindlichen Entwicklung erreicht werden kann.

Schlüsselwörter

Transition, Übergang, Kindertagesstätte, Grundschule, Kooperation, Bildungs- und Erziehungsplan, Schulvorbereitung, Transitionsmodell, Elternarbeit, Schulfähigkeit, Netzwerkarbeit, Qualifizierte Schulvorbereitung, Bildungswesen, Frühpädagogik, Kompetenzentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule und analysiert, wie dieser Prozess ("Transition") für Kinder, Eltern und Fachkräfte erfolgreich gestaltet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung des Transitionsbegriffs, bildungspolitische Rahmenbedingungen in Deutschland sowie die praktische Umsetzung von Kooperationsnetzwerken zwischen Kita und Schule.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist ein Überblick über den Transitionsprozess und die Identifikation von Möglichkeiten, den Übergang durch Kooperation und abgestimmte Bildungskonzepte gelingend zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt einen qualitativen Forschungsansatz. Konkret wird das Triangulationsverfahren eingesetzt, bei dem Dokumentenanalysen, Beobachtungen bei Elternabenden und Experteninterviews miteinander verknüpft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Ansätze, nationale Forschungsprojekte, bildungspolitische Dokumente und eine detaillierte Fallstudie des Netzwerks "Gelingender Übergang" in Gießen dargestellt und diskutiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Transition, Kooperation, Bildungs- und Erziehungsplan, Schulvorbereitung, Netzwerkarbeit und Schulfähigkeit charakterisieren.

Welche Rolle spielt das "IFP-Transitionsmodell" in dieser Untersuchung?

Das IFP-Transitionsmodell dient als theoretische Grundlage, um die fließenden Übergänge zwischen Bildungseinrichtungen zu verstehen und die notwendige Unterstützung für Familien zu begründen.

Welche kritischen Punkte am untersuchten Netzwerk Gelingender Übergang hebt die Autorin hervor?

Kritisiert werden vor allem das begrenzte Zeitbudget für die Lehrkräfte, die teilweise lückenhafte Organisation in manchen Kitas sowie die Veraltung einiger Informationsmaterialien des Netzwerks.

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Details

Title
Transitionsprozess von der Kita in die Grundschule. Gelingende Übergänge gestalten
College
Justus-Liebig-University Giessen
Grade
15
Author
Luisa Bauer (Author)
Publication Year
2020
Pages
78
Catalog Number
V997774
ISBN (eBook)
9783346370662
ISBN (Book)
9783346370679
Language
German
Tags
transitionsprozess kita grundschule gelingende übergänge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Luisa Bauer (Author), 2020, Transitionsprozess von der Kita in die Grundschule. Gelingende Übergänge gestalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/997774
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