Die aristotelische Theorie der Tragödie beschreibt eleos und phobos als die beiden grundlegenden Emotionen, die durch die Darstellung von Leid und Schrecken hervorgerufen werden. Diese Emotionen sind eng mit der kathartischen Wirkung von Theaterstücken verbunden, bei der das Publikum durch die Identifikation mit den dargestellten Charakteren und deren Schicksalen emotional gereinigt wird. Die Diskussion um das Begriffspaar eleos und phobos hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und verschiedene Wirkungstheorien hervorgerufen. So haben sich unter anderem die Fragen nach der Rolle von Mitleid und Furcht in der Tragödie und nach der Möglichkeit, diese Emotionen durch die Darstellung von Leid und Schrecken hervorzurufen, als zentrale Themen der Forschung herausgestellt. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.