Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen

Wissenschaftliche Texte zu  Betroffenenbeteiligung

Die Betroffenenbeteiligung beschreibt die gezielte Einbindung von Personen in Entscheidungsprozesse, die ihre eigenen Lebensverhältnisse unmittelbar betreffen. In der Sozialen Arbeit, der Rechtswissenschaft und der Politikwissenschaft bildet dieser Begriff ein zentrales Element der Partizipation. Dabei steht die Frage im Fokus, wie Betroffene ihre Rechte wahrnehmen und wie institutionelle Strukturen die aktive Mitgestaltung ermöglichen.

2  Veröffentlichungen
  • Formen der Betroffenenbeteiligung in der Kinder- und Jugendhilfe
    Titel: Formen der Betroffenenbeteiligung in der Kinder- und Jugendhilfe
    Autor:in: Timm Gehrmann (Autor:in)
    Fach: Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2006 20 Seiten , Note: 2,0
    Katalognummer: 68981
    Preis: US$ 15,99
  • Hilfeplanung in der Jugendhilfe als Chance der aktiven Mitbestimmung
    Betroffenenbeteiligung zwischen gesetzlicher Intention und ihrer Umsetzung im Jugendhilfealltag
    Titel: Hilfeplanung in der Jugendhilfe als Chance der aktiven Mitbestimmung
    Autor:in: Ute Steinmetz (Autor:in)
    Fach: Soziale Arbeit / Sozialarbeit
    Kategorie: Diplomarbeit , 2002 97 Seiten , Note: sehr gut
    Katalognummer: 15632
    Preis: US$ 42,99

In der wissenschaftlichen Debatte um die Betroffenenbeteiligung stehen vor allem die Spannungsmomente zwischen formalen rechtlichen Ansprüchen und der praktischen Umsetzung in sozialen Institutionen im Mittelpunkt. Während die Theorie oft von einer autonomen und gleichberechtigten Mitwirkung ausgeht, untersuchen Forschungsansätze häufig die Barrieren innerhalb hierarchischer Organisationsstrukturen. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei das Machtgefälle zwischen professionellen Akteuren und den Individuen, deren Lebenswelt gestaltet wird. Es wird kritisch hinterfragt, inwieweit Beteiligung lediglich als symbolische Geste dient oder tatsächlich zu einer substanziellen Einflussnahme auf die Hilfeplanung und individuelle Maßnahmen führt. Darüber hinaus lassen sich verschiedene Modelle der Partizipation unterscheiden, die von der bloßen Information bis hin zur Selbstverwaltung reichen. Die Diskussion umfasst dabei auch die ethische Dimension der Selbstbestimmung sowie die Frage nach der Repräsentativität der Beteiligten. Methodisch werden häufig qualitative Ansätze genutzt, um die subjektiven Erfahrungen von Betroffenen mit den strukturellen Rahmenbedingungen abzugleichen. Die Auseinandersetzung mit der Betroffenenbeteiligung ist somit eng mit Fragen der sozialen Gerechtigkeit und der Demokratisierung von Hilfssystemen verknüpft. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN, sofort als PDF und eBook, viele als Print-on-Demand.

Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum
  • Vertrag widerrufen