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Wissenschaftliche Texte zu  briefromans

Der Briefroman stellt eine literarische Gattung dar, die durch die fiktive Korrespondenz verschiedener Charaktere eine komplexe Erzählstruktur aufbaut. In der Literaturwissenschaft wird dieses Genre vor allem zur Untersuchung von Subjektivität, Perspektivwechseln und der Darstellung von Innerlichkeit genutzt. Die Gattung spielt eine zentrale Rolle in der Erforschung der Entwicklung des modernen Romans und der Epochen der Aufklärung sowie der Romantik.

3  Veröffentlichungen
  • Kleidung als Verkleidung der Seele: Eine exemplarische Analyse anhand des Briefromans "Geschichte des Fräuleins von Sternheim" von Sophie von La Roche
    Titel: Kleidung als Verkleidung der Seele: Eine exemplarische Analyse anhand des Briefromans
    Autor:in: Anonym (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
    Kategorie: Hausarbeit , 2021 19 Seiten , Note: 2,0
    Katalognummer: 1242899
    Preis: US$ 15,99
  • Ludwig Tiecks "William Lovell"
    Die Entwicklung des Protagonisten unter Einbeziehung der Polyperspektive des Briefromans
    Titel: Ludwig Tiecks
    Autor:in: Julian Gotthardt (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 26 Seiten , Note: 2,0
    Katalognummer: 166761
    Preis: US$ 18,99
  • Weibliche Autorschaft im 18. Jahrhundert. Die Rezeption des Briefromans „Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ von Sophie von La Roche in Abhängigkeit zu Christoph Martin Wielands Vorwort
    Titel: Weibliche Autorschaft im 18. Jahrhundert. Die Rezeption des Briefromans „Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim“ von  Sophie von La Roche in Abhängigkeit zu Christoph Martin Wielands Vorwort
    Autor:in: Anonym (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
    Kategorie: Hausarbeit , 2012 13 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 340024
    Preis: US$ 16,99

Die wissenschaftliche Relevanz des Briefromans ergibt sich maßgeblich aus der multiperspektivischen Erzählweise, die es ermöglicht, die psychologische Entwicklung von Protagonisten aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Durch die formale Beschränkung auf Briefe entsteht eine unmittelbare Nähe zur subjektiven Wahrnehmung, was die Untersuchung von Identitätsbildung und sozialen Interaktionen begünstigt. Forschungsfragen kreisen hierbei häufig um das Spannungsfeld zwischen der authentischen Stimme des lyrischen Ichs bzw. des Briefschreibers und der konstruierten narrativen Struktur der Gattung. In der diskursiven Auseinandersetzung werden zudem oft die geschlechtsspezifischen Dimensionen der Autorschaft und die Rezeptionsgeschichte des Genres thematisiert. Die Analyse umfasst dabei nicht nur die textimmanente Struktur, sondern auch die soziokulturellen Bedingungen, unter denen die Korrespondenz als Medium der Selbstvergewisserung fungierte. Damit berührt die Untersuchung des Briefromans sowohl die Narratologie als auch die Geschlechterforschung und die Literatursoziologie. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN, die als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, verfügbar sind.

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