Die Broken Windows-Theorie hat ihre Wurzeln in den 1980er Jahren und wurde von James Q. Wilson und George L. Kelling populär gemacht. Sie besagt, dass die Anwesenheit von sogenannten Incivilities, wie z.B. Vandalismus oder Obdachlosigkeit, in einem Stadtteil die Wahrnehmung von Unsicherheit und Angst bei den Bewohnern verstärkt und somit die Kriminalitätsrate erhöht. Diese Theorie hat zu zahlreichen Debatten und Forschungen geführt, insbesondere im Hinblick auf die Frage, wie man Stadtteile sicherer machen kann. Die Broken Windows-Theorie hat auch Auswirkungen auf die Stadtplanung und die soziale Politik. Sie zeigt, dass die Gestaltung von Stadtteilen und die Schaffung von sicheren und sauberen Umgebungen wichtig für die Reduzierung von Kriminalität und die Förderung von sozialer Kontrolle sind. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.