Die Theorie der Complementarity wurde ursprünglich von Niels Bohr entwickelt, um die Eigenschaften von Teilchen in der Quantenmechanik zu beschreiben. Sie besagt, dass bestimmte Eigenschaften eines Teilchens, wie Position und Impuls, nicht gleichzeitig genau gemessen werden können. Diese Theorie hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Vorstellung von der Natur der Realität und der Beziehung zwischen Beobachter und beobachtetem System. In der Rechtswissenschaft wird Complementarity im Rahmen des Völkerstrafrechts diskutiert, insbesondere im Kontext des Internationalen Strafgerichtshofs. Die positive Complementarity bezieht sich auf die Ergänzung der nationalen Gerichtsbarkeit durch internationale Gerichte. Dieses Konzept ist von zentraler Bedeutung für die Entwicklung eines effektiven und gerechten internationalen Strafrechtssystems. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu Complementarity als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.