Die damnatio memoriae war ein wichtiger Bestandteil der antiken römischen Politik und Kultur. Durch die Tilgung von Denkmälern und Inschriften sollte die Erinnerung an unerwünschte Personen oder Ereignisse ausgelöscht werden. Diese Praxis hatte jedoch auch Auswirkungen auf die Entwicklung der Geschichtsschreibung und die Konstruktion von Erinnerung und Identität in der antiken Gesellschaft. Die Forschung zu damnatio memoriae berührt auch Fragen der Macht, der Herrschaft und der Legitimation. So kann die Tilgung von Erinnerung als ein Mittel der politischen Kontrolle und der Ausübung von Macht verstanden werden. In diesem Kontext sind die Arbeiten zu damnatio memoriae bei GRIN als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, verfügbar.