Ein wesentlicher Forschungsgegenstand ist die Rolle des Kunden innerhalb des operativen Prozesses. Während in der klassischen Industriefertigung die Produktion und der Konsum zeitlich getrennt sind, findet bei der Dienstleistungserstellung oft eine simultane Handlung statt. Dies führt zu komplexen Fragestellungen bezüglich der Partizipation und der Steuerung der Qualität. Es wird untersucht, inwieweit die Einbindung von Kunden die Effizienz steigert oder durch erhöhte Komplexität und Unvorhersehbarkeit die Prozessstabilität gefährdet. Theoretische Modelle versuchen hierbei, die Grenze zwischen Co-Creation und Fremdbestimmung präzise zu definieren. Darüber hinaus rückt die Internationalisierung und die Skalierbarkeit von Dienstleistungsprozessen in den Fokus der Forschung. Die Herausforderung besteht darin, standardisierte Abläufe zu entwickeln, die dennoch die notwendige Flexibilität für individuelle Kundenbedürfnisse bewahren. Disziplinär werden dabei Schnittstellen zwischen dem Dienstleistungsmanagement, der Organisationslehre und der Marketingforschung betrachtet. Es gilt zu klären, wie digitale Transformation und Automatisierung die traditionelle Interaktion zwischen Mensch und System verändern. Du findest zu diesen Themen wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN, die als PDF oder eBook sowie viele als Print-on-Demand verfügbar sind.