Das Doppelbestrafungsverbot hat eine lange Tradition und ist in vielen internationalen Abkommen und Verträgen verankert. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Menschenrechte und dient der Verhinderung von Willkür und Ungerechtigkeit. Im Rahmen der Europäischen Union wird das Doppelbestrafungsverbot durch den Grundsatz "ne bis in idem" umgesetzt, der es verbietet, eine Person für dieselbe Tat zweimal zu verurteilen. Die Diskussion um das Doppelbestrafungsverbot ist jedoch nicht immer eindeutig und es gibt verschiedene Auslegungen und Anwendungsbereiche. So kann das Doppelbestrafungsverbot beispielsweise in Konflikt mit anderen Rechtsgrundsätzen geraten, wie dem Grundsatz der Gerechtigkeit oder dem Schutz der Menschenrechte. Um diese Fragen zu klären, gibt es bei GRIN wissenschaftliche Arbeiten als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand.