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Wissenschaftliche Texte zu  Doppelganger

Der Begriff Doppelgänger beschreibt das Phänomen einer identischen oder nahezu identischen Kopie einer Person, die als Fremdkörper oder Schatten des Selbst auftritt. In der Literaturwissenschaft, der Psychologie und der Philosophie wird dieses Motiv intensiv untersucht, um Fragen nach Identität, Dualität und der Spaltung des Ichs zu adressieren. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung konzentriert sich dabei auf die symbolische Bedeutung der Verdopplung im menschlichen Selbstverständnis.

3  Veröffentlichungen
  • Identity Crisis and Doppelganger in Gothic Fiction. An exemplary psychoanalytic interpretation of Brontë’s "Wuthering Heights"
    Titel: Identity Crisis and Doppelganger in Gothic Fiction. An exemplary psychoanalytic interpretation of Brontë’s
    Autor:in: Sitem Kolburan (Autor:in)
    Fach: Didaktik für das Fach Englisch - Literatur, Werke
    Kategorie: Hausarbeit , 2011 16 Seiten , Note: 2,4
    Katalognummer: 335568
    Preis: US$ 16,99
  • The Doppelganger motif of Victor Frankenstein and the Monster in Mary Shelley’s Frankenstein
    Titel: The Doppelganger motif of Victor Frankenstein and the Monster in Mary Shelley’s Frankenstein
    Autor:in: Katja Buthut (Autor:in)
    Fach: Anglistik - Literatur
    Kategorie: Essay , 2006 4 Seiten , Note: 1
    Katalognummer: 134719
    Preis: US$ 6,99
  • The doubled narrator. Uncanny doubling in "The Fall of the House of Usher"
    Titel: The doubled narrator. Uncanny doubling in
    Autor:in: N. Felicissimus (Autor:in)
    Fach: Didaktik für das Fach Englisch - Literatur, Werke
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 16 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 377802
    Preis: US$ 16,99

In der literarischen Analyse dient der Doppelgänger oft als Projektionsfläche für verdrängte Persönlichkeitsanteile oder als Ausdruck einer existenziellen Entfremdung. Die Forschung untersucht hierbei, wie die Begegnung mit dem Ebenbild die Grenze zwischen dem Individuum und dem Anderen destabilisiert. Dabei spielen klassische Erzählstrukturen eine zentrale Rolle, in denen das Motiv als Katalysator für psychische Krisen oder moralische Konflikte fungiert und die Unausweichlichkeit des Schattens selbst thematisiert. Psychologisch betrachtet lässt sich das Phänomen mit Konzepten der Identitätsstörung oder der Fragmentierung des Selbst verknüpfen. In der philosophischen Debatte wird die Frage nach der Einheit des Bewusstseins gestellt, wenn das Ich durch eine äußere Instanz gespiegelt oder bedroht wird. Diese interdisziplinäre Perspektive ermöglicht es, die kulturellen und individuellen Ängste vor dem Identitätsverlust theoretisch zu fassen. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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