Dziga Vertovs Filmtheorie ist geprägt von der Idee, dass der Film eine Möglichkeit bietet, die Realität objektiv darzustellen. Seine Filme sind daher oft als Versuche zu sehen, die Grenzen des Mediums Film auszutesten. Ein wichtiger Aspekt seiner Theorie ist die Betonung der Bedeutung des Kameramanns, der als „Mann mit der Kamera“ bezeichnet wird. Die filmische Avantgarde der 1920er Jahre, in der Vertov eine zentrale Figur darstellt, ist geprägt von einer Vielzahl von künstlerischen und theoretischen Ansätzen. Vertovs Beziehung zu anderen Künstlern und Theoretikern seiner Zeit, wie Ella Bergmann-Michel, ist von großem Interesse für die Forschung. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu Dziga Vertov als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.