Die Theorie des Homo Economicus basiert auf der Annahme, dass Menschen bei ihren Entscheidungen ausschließlich ihre eigenen Interessen verfolgen und dabei rationale, nutzenmaximierende Entscheidungen treffen. Diese Annahme wird jedoch oft kritisiert, da sie die Rolle von sozialen Normen, kultureller Identität und emotionalen Faktoren bei ökonomischen Entscheidungen vernachlässigt. Die Diskussion um den Economicus ist auch mit der Frage nach der Anwendbarkeit des Konzepts in verschiedenen Kontexten verbunden. Während einige Wissenschaftler argumentieren, dass der Homo Economicus ein nützliches Modell für die Erklärung von Marktphänomenen ist, kritisieren andere seine Vereinfachung und mangelnde Berücksichtigung von Komplexität und Unsicherheit in realen Wirtschaftssystemen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook bei GRIN, viele auch im Print-on-Demand-Verfahren erhältlich.