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Wissenschaftliche Texte zu  Ereignisstruktur

Der Begriff der Ereignisstruktur beschreibt in der Linguistik die Art und Weise, wie ein Ereignis durch verbale Ausdrücke strukturiert und in semantische Beziehungen gesetzt wird. Er bildet eine zentrale Schnittstelle zwischen der Syntax und der Semantik, insbesondere bei der Untersuchung der Aktionsart. Dabei wird analysiert, wie Verben die zeitliche und kausale Beschaffenheit eines Geschehens sowie die Rolle der beteiligten Argumente festlegen.

2  Veröffentlichungen
  • Syntax und Semantik. Konstruktionsvarianz bei Gefühlsverben
    Titel: Syntax und Semantik. Konstruktionsvarianz bei Gefühlsverben
    Autor:in: M.A. Ksenia Kosareva (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 21 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 287796
    Preis: US$ 16,99
  • Zum Verhältnis von Aktionsart und Argumentstruktur im Deutschen
    Titel: Zum Verhältnis von Aktionsart und Argumentstruktur im Deutschen
    Autor:in: Niels Kindl (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Linguistik
    Kategorie: Masterarbeit , 2011 82 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 298342
    Preis: US$ 42,99

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Ereignisstruktur konzentriert sich maßgeblich auf die Frage, wie lexikalische Merkmale eines Verbs die Interpretation eines Satzgeschehens steuern. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei das Zusammenspiel von Aktionsart und Argumentstruktur, wobei untersucht wird, wie die interne Struktur eines Ereignisses – etwa dessen Dauer, Abgeschlossenheit oder Punktualität – die syntaktischen Eigenschaften des Satzes beeinflusst. Dies betrifft insbesondere die Verteilung von Argumenten und die Wahl der grammatikalischen Konstruktionen, die zur Darstellung spezifischer semantischer Relationen genutzt werden. In der aktuellen Forschung stehen zudem die Konstruktionsvarianz und die semantische Differenzierung von Verbgruppen im Fokus. Durch die Analyse von Konstruktionen, die etwa emotionale Zustände oder spezifische Handlungsabläufe beschreiben, lassen sich tiefere Einblicke in die kognitive Repräsentation von Ereignissen gewinnen. Die Debatte umfasst dabei oft die Frage, inwieweit die semantische Komponente eines Verbs allein ausreicht, um die syntaktische Realisierung zu erklären, oder ob die grammatische Struktur selbst als eigenständiges Element der Ereignisdarstellung betrachtet werden muss. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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