Die EU-Geldwäscherichtlinie basiert auf internationalen Standards und Empfehlungen, wie denen der Financial Action Task Force on Money Laundering (FATF). Sie legt fest, dass Finanzinstitute bestimmte Kunden Due-Diligence-Prüfungen unterziehen und Verdachtsfälle melden müssen. Ein wichtiger Aspekt der Richtlinie ist die Einrichtung von Transparenzregistern, um die wirtschaftlichen Eigentümer von Unternehmen und anderen Rechtspersonen zu identifizieren. Die Umsetzung der EU-Geldwäscherichtlinie wirft jedoch auch Fragen der Vereinbarkeit mit anderen Rechtsvorschriften, wie der Datenschutz-Grundverordnung, auf. Insbesondere die Speicherung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Rahmen der Geldwäscheprävention müssen mit den Datenschutzbestimmungen in Einklang gebracht werden. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesen Themen als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.