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Wissenschaftliche Texte zu  Fahrende

Der Begriff der Fahrenden beschreibt Gruppen von Menschen, deren Lebensweise durch ständige Ortswechsel und eine hohe Mobilität geprägt ist. In der Geschichtswissenschaft und den Sozialwissenschaften bilden sie ein zentrales Forschungsfeld, um soziale Randständigkeit, prekäre Lebensverhältnisse und die Dynamik zwischen Sesshaftigkeit und Nomadismus zu untersuchen. Dabei werden sowohl ökonomische Funktionen als auch gesellschaftliche Ausgrenzungsmechanismen beleuchtet.

2  Veröffentlichungen
  • Die Fahrenden an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit
    Leben zwischen Unverzichtbarkeit, Not und Ausgrenzung
    Titel: Die Fahrenden an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit
    Autor:in: M. A. Jochen Lehnhardt (Autor:in)
    Fach: Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2002 30 Seiten , Note: 2,3
    Katalognummer: 126214
    Preis: US$ 18,99
  • Fahrende Dienstleister und Gewerbetreibende
    Hausierer und Kessler
    Titel: Fahrende Dienstleister und Gewerbetreibende
    Autor:in: Stefanie Leisentritt (Autor:in)
    Fach: Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
    Kategorie: Seminararbeit , 2006 14 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 91728
    Preis: US$ 15,99

Die wissenschaftliche Betrachtung der Fahrenden umfasst die Analyse komplexer sozioökonomischer Strukturen, die oft im Spannungsfeld zwischen notwendiger Dienstleistung und sozialer Stigmatisierung stehen. Historisch betrachtet spielten mobile Gruppen eine wesentliche Rolle in der Versorgung der ländlichen und städtischen Bevölkerung, etwa durch handwerkliche Erzeugnisse oder wandernde Gewerbe. Die Forschung setzt sich hierbei intensiv mit der Frage auseinander, wie diese Lebensformen durch rechtliche Restriktionen, die Sesshaftigkeitsideale der jeweiligen Epochen und administrative Kontrollmechanismen beeinflusst wurden. Ein wesentlicher Aspekt der aktuellen Debatten ist die Untersuchung der Identitätsbildung innerhalb dieser mobilen Gemeinschaften sowie die Abgrenzung gegenüber der sesshaften Mehrheitsgesellschaft. Methodisch greifen dabei häufig kulturwissenschaftliche Ansätze mit sozialgeschichtlichen Fragestellungen zusammen, um die Mechanismen von Marginalisierung und Resilienz zu verstehen. Es geht nicht nur um die rein ökonomische Existenzsicherung, sondern auch um die soziokulturellen Muster, die das Leben in Bewegung definieren. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN, sofort als PDF und eBook, viele als Print-on-Demand.

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