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Wissenschaftliche Texte zu  Fantastischen

Der Begriff des Fantastischen bezeichnet in der Literaturwissenschaft und Ästhetik jene Grenzerfahrung, in der das Vertraute durch das Unheimliche oder Übernatürliche erschüttert wird. Er beschreibt den Moment der Ambivalenz zwischen einer rational erklärbaren Realität und einem Einbruch des Phantastischen. In der Analyse steht dabei oft die Reaktion des Lesers oder der erzählten Figuren auf das Unbegreifliche im Zentrum.

2  Veröffentlichungen
  • Die Funktion des Fantastischen in Christine Nöstlingers Roman "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig"
    Titel: Die Funktion des Fantastischen in Christine Nöstlingers Roman
    Autor:in: Sebastian Schmidt (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
    Kategorie: Hausarbeit , 2006 13 Seiten , Note: 2,3
    Katalognummer: 60809
    Preis: US$ 15,99
  • Die Wirkungsweise des Fantastischen nach Todorov in "Isabelle"
    Titel: Die Wirkungsweise des Fantastischen nach Todorov in
    Autor:in: Lena Gabel (Autor:in)
    Fach: Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft
    Kategorie: Hausarbeit , 2016 17 Seiten , Note: 2,7
    Katalognummer: 429771
    Preis: US$ 16,99

In der wissenschaftlichen Debatte wird das Fantastische häufig über die Spannung zwischen dem Realen und dem Irrealen definiert. Zentral ist dabei die Frage, ob ein Ereignis innerhalb der Logik der erzählten Welt noch erklärbar bleibt oder ob es die Wahrnehmung der Realität fundamental infrage stellt. Theorien zur Ästhetik des Unheimlichen oder zur kognitiven Verarbeitung von Grenzerfahrungen helfen dabei, die psychologische Wirkung solcher Erzählstrukturen zu deuten. Dabei spielt auch die literarische Funktion eine Rolle, etwa wenn das Fantastische genutzt wird, um gesellschaftliche Normen oder psychische Grenzzustände zu thematisieren. Die Forschung untersucht zudem die verschiedenen Ausprägungen dieses Phänomens, die von der Märchenhaftigkeit über den Surrealismus bis hin zum modernen Horror reichen können. Ein wesentlicher Diskurspunkt ist die Abgrenzung zum rein Fantastischen im Sinne von High Fantasy, da das klassische Fantastische primär auf der Verunsicherung des Alltäglichen basiert. Methodisch werden hierbei oft strukturalistische Ansätze oder psychoanalytische Deutungsmuster angewandt, um die Mechanismen der Entfremdung zu beleuchten. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN, sofort als PDF und eBook, viele als Print-on-Demand.

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