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Wissenschaftliche Texte zu  Großereignisse

Unter dem Begriff Großereignisse werden gesellschaftliche, politische oder sportliche Phänomene gefasst, die durch eine außergewöhnliche Intensität, eine zeitliche Befristung und eine weitreichende mediale sowie räumliche Wirkung gekennzeichnet sind. Die wissenschaftliche Betrachtung erfolgt primär aus der Perspektive der Stadtsoziologie, der Krisenintervention sowie der Politikwissenschaft. Dabei stehen die Auswirkungen auf urbane Strukturen und die psychologischen Folgen für Betroffene im Fokus.

3  Veröffentlichungen
  • Großereignisse als Ausweg aus der Krise städtischer Politik? Eine Untersuchung am Beispiel der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Hamburg
    Titel: Großereignisse als Ausweg aus der Krise städtischer Politik? Eine Untersuchung am Beispiel der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Hamburg
    Autor:in: Alexander Kreth (Autor:in)
    Fach: Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung
    Kategorie: Examensarbeit , 2007 117 Seiten , Note: 2,0
    Katalognummer: 89663
    Preis: US$ 42,99
  • Olympia 2012 und Westfield Stratford City. Segen oder Fluch?
    Auswirkungen jüngster stadtplanerischer Entwicklungen auf den bestehenden Einzelhandel im Londoner Stadtteil Stratford
    Titel: Olympia 2012 und Westfield Stratford City. Segen oder Fluch?
    Autor:in: Adrian Großwendt (Autor:in)
    Fach: Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung
    Kategorie: Diplomarbeit , 2013 159 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 273243
    Preis: US$ 0,99
  • Traumatische Großereignisse an Schulen
    Maßnahmen der Intervention am Beispiel von School Shootings
    Titel: Traumatische Großereignisse an Schulen
    Autor:in: Simone Schenkel (Autor:in)
    Fach: Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
    Kategorie: Examensarbeit , 2009 123 Seiten , Note: 2
    Katalognummer: 140980
    Preis: US$ 42,99

Die wissenschaftliche Debatte um Großereignisse ist durch eine starke Interdisziplinarität geprägt. In der Stadtplanung und Ökonomie steht häufig die Frage nach dem sogenannten Legacy-Effekt im Mittelpunkt, also der Frage, welche langfristigen infrastrukturellen und sozialen Veränderungen durch ein solches Ereignis ausgelöst werden. Hierbei werden oft die Spannungsfelder zwischen kurzfristigem wirtschaftlichem Aufschwung und langfristigen städtebaulichen Belastungen oder sozialen Verdrängungsprozessen untersucht. Es gilt zu klären, inwieweit Großereignisse als Katalysatoren für urbane Erneuerung dienen oder bestehende Krisen in der Kommunalpolitik eher verschärfen. Ein weiterer wesentlicher Forschungsstrang befasst sich mit der psychologischen und sicherheitspolitischen Dimension. Wenn Großereignisse traumatische Züge annehmen, rücken Interventionsstrategien und die Resilienz von Institutionen, wie etwa Bildungseinrichtungen, in den Fokus der Forschung. Die Analyse umfasst hierbei sowohl die präventiven Maßnahmen zur Krisenbewältigung als auch die langfristige Unterstützung von Individuen und Gemeinschaften nach massiven Erschütterungen. So lassen sich die Dynamiken zwischen gesellschaftlicher Aufmerksamkeit, staatlicher Reaktion und individueller Bewältigung systematisch erforschen. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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