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Wissenschaftliche Texte zu  Grotesker Leib

Der groteske Leib stellt ein zentrales Motiv in der Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft und Ethnologie dar. Er beschreibt eine Form der Körperlichkeit, die durch Grenzverletzungen, das Übergangsartige und die Verbindung von Gegensätzen wie dem Aufbau und dem Verfall geprägt ist. In der Forschung wird dieser Begriff oft genutzt, um gesellschaftliche Umbruchsprozesse oder die Dynamik zwischen dem Individuum und dem Kollektiven zu untersuchen.

3  Veröffentlichungen
  • "Karneval und Lachkultur". Michail Bachtins Grotesker Leib
    Eine Rezension
    Titel:
    Autor:in: Anonym (Autor:in)
    Fach: Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie
    Kategorie: Rezension / Literaturbericht , 2016 4 Seiten , Note: 14
    Katalognummer: 338095
    Preis: US$ 3,99
  • (Ent-)Äußerung des Subjekts
    Eine Analyse der leiblichen Geräusche in dem Puppentheaterstück "Jerk" im Hinblick auf das fragmentierte Ich
    Titel: (Ent-)Äußerung des Subjekts
    Autor:in: MA Sabrina Kohl (Autor:in)
    Fach: Theaterwissenschaft, Tanz
    Kategorie: Masterarbeit , 2016 77 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 451861
    Preis: US$ 34,99
  • Die Motivik des grotesken Leibes nach Michail M. Bachtin
    Eine Darstellung der Motive der grotesken Leibeskonzeption sowie eine Analyse des indianischen Mythenzyklus der Winnebago Indianer
    Titel: Die Motivik des grotesken Leibes nach Michail M. Bachtin
    Autor:in: Kerstin Schmitt (Autor:in)
    Fach: Theaterwissenschaft, Tanz
    Kategorie: Hausarbeit , 2011 28 Seiten , Note: 1,00
    Katalognummer: 206751
    Preis: US$ 18,99

Die wissenschaftliche Debatte um den grotesken Leib konzentriert sich maßgeblich auf die Untersuchung von Körpergrenzen und deren Auflösung. Ein wesentlicher theoretischer Ansatzpunkt ist die Verbindung von körperlicher Übersteigerung mit sozialen Prozessen, wobei die Ambivalenz zwischen dem Abscheulichen und dem Komischen im Zentrum steht. Es wird analysiert, wie die Darstellung von Körperfunktionen, Materialität und das Verschmelzen von Menschlichem mit Nicht-Menschlichem kulturelle Ordnungssysteme infrage stellen oder transformieren können. Dabei spielen Konzepte der Proliferation und des zyklischen Werdens eine entscheidende Rolle. In verschiedenen Disziplinen werden zudem die historischen und mythologischen Wurzeln dieser Motivik beleuchtet. Die Forschung untersucht, wie das Groteske in Mythen, rituellen Handlungen oder festlichen Karnevalsstrukturen als Ausdruck einer regenerativen Kraft fungiert. Dabei stehen oft die Spannungsfelder zwischen dem stabilen, geschlossenen Körper und dem unkontrollierten, offenen Körper im Fokus der Analyse. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen ermöglicht tiefere Einblicke in die Wahrnehmung von Identität, Macht und das Verhältnis von Kultur und Natur. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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