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Wissenschaftliche Texte zu  Hexenfigur

Die Hexenfigur dient in der Literaturwissenschaft, der Kulturwissenschaft und der Medienanalyse als zentrales Motiv zur Untersuchung gesellschaftlicher Grenzziehungen. Sie verkörpert häufig das Fremde, das Transgressive oder die Überschreitung etablierter Normen. In der Analyse von Narrativen wird das Motiv genutzt, um Machtstrukturen, Geschlechterrollen und die Konstruktion des Bösen innerhalb verschiedener kultureller Kontexte zu beleuchten.

2  Veröffentlichungen
  • "Somewhere in Between". Die Hexe in Horrorfilmen der 2010er
    Gewalterfahrungen, Ordnungsüberschreitungen und symbolische Marker am Beispiel von "The Witch" (2015), "Carrie" (2013) und "The Autopsy of Jane Doe" (2016)
    Titel:
    Autor:in: Anonym (Autor:in)
    Fach: Kulturwissenschaft
    Kategorie: Masterarbeit , 2025 82 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 1736781
    Preis: US$ 42,99
  • Merkmale von Volksmärchen im Bilderbuch "Für Hund und Katz ist auch noch Platz" von Julia Donaldson und Axel Scheffler
    Titel: Merkmale von Volksmärchen im Bilderbuch
    Autor:in: Anonym (Autor:in)
    Fach: Germanistik - Sonstiges
    Kategorie: Hausarbeit , 2021 20 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 1191523
    Preis: US$ 15,99

In der wissenschaftlichen Betrachtung der Hexenfigur stehen oft die Funktionen der Grenzüberschreitung im Fokus. Die Figur fungiert als Projektionsfläche für Ängste vor dem Unbekannten oder für soziale Instabilitäten. Dabei wird untersucht, wie das Motiv der Hexe in unterschiedlichen Epochen und Genres – von der Volkserzählung bis hin zum zeitgenössischen Horrorfilm – transformiert wird. Forschungsfragen kreisen häufig um die Symbolik des weiblichen Körpers, die Pervertierung des Natürlichen sowie die Frage, wie durch die Stigmatisierung einer Figur moralische Ordnungssysteme innerhalb einer Erzählung legitimiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Interdisziplinarität der Forschung, die psychologische, soziologische und filmwissenschaftliche Ansätze verknüpft. So lassen sich beispielsweise die psychologischen Archetypen der Hexe nach C.G. Jung mit kulturhistorischen Diskursen über die Verfolgung von Außenseitern abgleichen. Auch die mediale Darstellung spielt eine entscheidende Rolle, da die visuelle und narrative Kodierung der Figur maßgeblich beeinflusst, wie das Publikum moralische Kategorien wie Gut und Böse wahrnimmt. Entdecke diese wissenschaftlichen Perspektiven zu der Hexenfigur bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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