Ein zentrales Argument für die Infant Industry ist, dass junge Industrien in Entwicklungsländern ohne Schutz und Förderung nicht in der Lage sind, mit etablierten Unternehmen in entwickelten Ländern zu konkurrieren. Dies liegt daran, dass sie oft über unzureichende Ressourcen und Know-how verfügen. Durch protektionistische Maßnahmen wie Zölle und Subventionen können junge Industrien jedoch geschützt und gefördert werden, um sie wettbewerbsfähig zu machen. Die Diskussion um die Infant Industry ist jedoch nicht unumstritten. Kritiker argumentieren, dass protektionistische Maßnahmen zu Ineffizienzen und Korruption führen können. Zudem kann die Förderung von jungen Industrien auch zu einer Abhängigkeit von staatlichen Subventionen führen. Trotz dieser Kritik bleibt die Infant Industry ein wichtiges Konzept in der Entwicklungswirtschaft. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.