Die Interessenjurisprudenz ist ein zentraler Ansatz in der Rechtswissenschaft, der versucht, die verschiedenen Interessen der Beteiligten in einem Rechtsverhältnis zu berücksichtigen. Sie geht davon aus, dass Rechtsnormen nicht nur formal, sondern auch materiell auszulegen sind, d.h. unter Berücksichtigung der tatsächlichen Umstände und Interessen der Beteiligten. Die Interessenjurisprudenz hat in verschiedenen Rechtsgebieten und -theorien unterschiedliche Ausprägungen. So gibt es beispielsweise den Rechtsnaturalismus, der die Interessenjurisprudenz mit der Idee des Naturrechts verbindet. In der Rechtswissenschaft gibt es verschiedene Methoden und Theorien, die die Interessenjurisprudenz beeinflussen, wie die Pandektendogmatik. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zur Interessenjurisprudenz als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.