Das interpretative Paradigma basiert auf der Annahme, dass soziale Realität konstruiert und nicht objektiv gegeben ist. Es wird deshalb oft im Gegensatz zum positivistischen Paradigma gesehen, das nach allgemeingültigen Gesetzen und Objektivität strebt. Zentrale Theorien und Methoden des interpretativen Paradigmas sind der Symbolische Interaktionismus, die Grounded Theory und die Ethnographie. Das interpretative Paradigma wird in verschiedenen Disziplinen wie der Soziologie, der Kommunikationswissenschaft und der Kulturanthropologie angewendet, um Phänomene wie Macht, Identität und soziale Ungleichheit zu verstehen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum interpretativen Paradigma als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.