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Wissenschaftliche Texte zu  invented tradition

Der Begriff invented tradition beschreibt die bewusste Konstruktion und Wiederbelebung von Traditionen, die oft eine historische Kontinuität vortäuschen, wo keine existiert. In der Geschichtswissenschaft, der Ethnologie und der Soziologie dient das Konzept dazu, die Mechanismen hinter der Formung kollektiver Identitäten und nationaler Symbole zu verstehen. Es beleuchtet, wie soziale Gruppen durch rituelle Handlungen oder Symbole ein Gefühl der Zugehörigkeit und Stabilität erzeugen.

3  Veröffentlichungen
  • ¿VIVA CARMEN? Stereotypen und Weiblichkeitsimaginationen im spanischen Flamenco
    Eine Spurensuche in der europäischen Romantik
    Titel: ¿VIVA CARMEN? Stereotypen und Weiblichkeitsimaginationen im spanischen Flamenco
    Autor:in: Claudia Scheibe (Autor:in)
    Fach: Kulturwissenschaften - Sonstiges
    Kategorie: Masterarbeit , 2015 114 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 312310
    Preis: US$ 42,99
  • Drusen in Israel
    Identität und Selbstverständnis der zeitgenössischen israelischen Drusen
    Titel: Drusen in Israel
    Autor:in: Anselm Schelcher (Autor:in)
    Fach: Orientalistik / Sinologie - Sonstiges
    Kategorie: Hausarbeit , 2007 24 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 121538
    Preis: US$ 18,99
  • Scottish Highland Games. Heritage, Invented Tradition and Identity Formation
    Titel: Scottish Highland Games. Heritage, Invented Tradition and Identity Formation
    Autor:in: Leander Ross (Autor:in)
    Fach: Anglistik - Kultur und Landeskunde
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 23 Seiten , Note: 2,0
    Katalognummer: 448487
    Preis: US$ 18,99

In der wissenschaftlichen Debatte steht die Frage im Zentrum, wie Traditionen als Instrumente der Macht und der sozialen Kohäsion eingesetzt werden. Forscher untersuchen dabei, wie durch die Erfindung von Bräuchen politische Legitimität geschaffen oder kulturelle Abgrenzungen gegenüber anderen Gruppen vollzogen werden. Ein wesentlicher Aspekt ist die Untersuchung der Diskrepanz zwischen der wahrgenommenen historischen Tiefe einer Tradition und ihrem tatsächlichen Entstehungszeitpunkt. Dabei werden oft die Funktionen von Ritualen, Festen und Symboliken analysiert, die dazu dienen, eine gemeinsame Vergangenheit zu imaginieren und das Selbstverständnis einer Gemeinschaft zu festigen. Die theoretische Auseinandersetzung umfasst zudem die Dynamik zwischen Wandel und Beständigkeit in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten. Es wird problematisiert, inwiefern die Konstruktion von Traditionen notwendig ist, um auf gesellschaftliche Umbrüche zu reagieren oder soziale Identitäten in einer sich globalisierenden Welt zu sichern. Angrenzende Disziplinen wie die politische Psychologie oder die Kulturwissenschaften beleuchten ergänzend, wie diese konstruierten Narrative in den Alltag integriert werden und welche Auswirkungen sie auf das kollektive Gedächtnis haben. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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