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Wissenschaftliche Texte zu  konkordanzdemokratien

Der Begriff der Konkordanzdemokratien bezeichnet politische Systeme, die auf der Einbindung und Konsensfindung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen basieren. In der Politikwissenschaft werden diese Modelle vor allem in Kontexten mit tiefen gesellschaftlichen Spaltungen untersucht, um stabile Machtteilhabe zu gewährleisten. Der Fokus liegt dabei auf der institutionellen Absicherung von Proporz und der Überwindung von Konflikten durch Kooperation.

2  Veröffentlichungen
  • Die Funktionslogik von Konsensusdemokratien nach Lijphart und ihre Auswirkungen auf die Polity und Policy eines Staates
    Titel: Die Funktionslogik von Konsensusdemokratien nach Lijphart und ihre Auswirkungen auf die Polity und Policy eines Staates
    Autor:in: Christian Ramspeck (Autor:in)
    Fach: Politik - Grundlagen und Allgemeines
    Kategorie: Hausarbeit , 2018 22 Seiten , Note: 2,3
    Katalognummer: 470779
    Preis: US$ 18,99
  • Konkordanzdemokratien und gespaltene Gesellschaften. Hoffnungen und Herausforderung
    Fallstudie: Libanon
    Titel: Konkordanzdemokratien und gespaltene Gesellschaften. Hoffnungen und Herausforderung
    Autor:in: F. El-Dabbas (Autor:in)
    Fach: Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient
    Kategorie: Hausarbeit (Hauptseminar) , 2012 15 Seiten , Note: 1,3
    Katalognummer: 270573
    Preis: US$ 16,99

In der Forschung zu Konkordanzdemokratien stehen zentrale Fragen der Machtteilung und der Repräsentation im Mittelpunkt. Es wird analysiert, wie formale Institutionen wie Quotenregelungen, Proporzsysteme oder kollektive Vetorechte dazu beitragen können, gesellschaftliche Identitäten zu schützen und gleichzeitig die Funktionsfähigkeit des Staates zu sichern. Ein wesentlicher Diskurs dreht sich dabei um das Spannungsfeld zwischen der notwendigen Inklusivität für die Stabilität und der potenziellen Lähmung politischer Entscheidungsprozesse durch die Forderung nach einem ständigen Konsens. Neben der rein institutionellen Betrachtung umfasst das Feld auch die Untersuchung der Auswirkungen auf die politische Kultur und die soziale Kohäsion. Wissenschaftler untersuchen, inwiefern solche Systeme die Identitätsbildung innerhalb gespaltener Gesellschaften fördern oder verfestigen können. Dabei spielen sowohl vergleichende Methoden als auch tiefgehende Einzelfallanalysen eine Rolle, um die Grenzen zwischen stabilisierenden Konsensmechanismen und politischer Blockade zu identifizieren. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN, sofort als PDF und eBook, viele als Print-on-Demand.

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