Die Theorie des Labelling hat ihre Wurzeln in der Soziologie und wurde von Herbert Blumer und Howard Becker geprägt. Sie besagt, dass die Zuschreibung von Etiketten oder Attributen an Personen oder Gruppen ihre Identität und ihr Verhalten beeinflusst. Im Bereich des Marketings wird Labelling verwendet, um Produkte oder Dienstleistungen zu positionieren und die Kaufentscheidung der Verbraucher zu beeinflussen. Die Anwendung von Labelling ist jedoch nicht ohne Kritik. So kann die Zuweisung von Etiketten oder Attributen zu Stigmatisierung und Diskriminierung führen. Darüber hinaus kann Labelling auch zu einer Vereinfachung komplexer Sachverhalte führen und die Nuancen von Identitäten und Verhaltensweisen übersehen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu Labelling als PDF und eBook, sowie viele als Print-on-Demand bei GRIN.