Die Erforschung des Masochismus hat eine lange Geschichte und reicht zurück bis in die frühen Tage der Psychoanalyse. Sigmund Freud hat den Masochismus als eine Form der Perversion beschrieben, bei der das Individuum seine eigene Unterwerfung oder Demütigung sucht. In der modernen Psychologie wird der Masochismus jedoch auch als eine komplexe Erscheinung verstanden, die durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst wird, einschließlich biologischer, psychologischer und sozialer Einflüsse. Die Diskussion um den Masochismus ist auch in der Literaturwissenschaft von Bedeutung, da viele Autoren das Thema in ihren Werken aufgegriffen haben. So hat beispielsweise der österreichische Schriftsteller Leopold von Sacher-Masoch den Begriff des Masochismus geprägt, indem er seine eigenen Erfahrungen mit sexueller Unterwerfung in seinen Romanen verarbeitete. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Masochismus als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.