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Wissenschaftliche Texte zu  Mentale Buchführung

Die mentale Buchführung beschreibt ein kognitives Modell aus der Verhaltensökonomik, das erklärt, wie Individuen finanzielle Ressourcen intern kategorisieren. Dabei werden Geldbeträge nicht als einheitliche Einheit betrachtet, sondern verschiedenen mentalen Konten wie etwa Freizeit, Miete oder Ersparnissen zugeordnet. Dieser Prozess beeinflusst maßgeblich die Art und Weise, wie Entscheidungen über Konsum, Sparen und Investitionen getroffen werden.

3  Veröffentlichungen
  • Digital Nudging. Begriff, Prinzip, Potential, Kritik
    Titel: Digital Nudging. Begriff, Prinzip, Potential, Kritik
    Autor:in: Rainer Krottenthaler (Autor:in)
    Fach: BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
    Kategorie: Masterarbeit , 2022 168 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 1244720
    Preis: US$ 45,99
  • Empirische Untersuchung von Konsumentenentscheidungen im Kontext ausgewählter verhaltensökonomischer Ansätze
    Titel: Empirische Untersuchung von Konsumentenentscheidungen im Kontext ausgewählter verhaltensökonomischer Ansätze
    Autor:in: Claudia Schiefler (Autor:in)
    Fach: Psychologie - Wirtschaftspsychologie
    Kategorie: Masterarbeit , 2020 86 Seiten , Note: 1,2
    Katalognummer: 917192
    Preis: US$ 42,99
  • Verhaltensökonomik – Eine Einführung
    Titel: Verhaltensökonomik – Eine Einführung
    Autor:in: Mag. Dr. MA Rainer Krottenthaler (Autor:in)
    Fach: VWL - Sonstiges
    Kategorie: Akademische Arbeit , 2018 31 Seiten , Note: 1,0
    Katalognummer: 412451
    Preis: US$ 18,99

Im Zentrum der Forschung steht die Frage, warum menschliches Verhalten systematisch von der Theorie des rational handelnden Akteurs abweicht. Die Theorie der mentalen Buchführung postuliert, dass die strikte Trennung von Budgets durch psychologische Barrieren erfolgt, die logische Arbitrage-Möglichkeiten verhindern. So können beispielsweise Schulden bei einem Konto mit einem Überschuss auf einem anderen Konto nicht einfach verrechnet werden, da die internen Konten isoliert voneinander bewertet werden. Solche kognitiven Verzerrungen lassen sich durch verschiedene psychologische Mechanismen wie die Verlustaversion oder den Framing-Effekt erklären, die die Wahrnehmung des Nutzens und des Risikos steuern. Neben der rein ökonomischen Betrachtung ist das Konzept auch für die Psychologie und die Entscheidungstheorie von hoher Relevanz. Es bietet Erklärungsansätze für das Phänomen, warum Menschen trotz finanzieller Knappheit in bestimmten Bereichen übermäßige Ausgaben tätigen, während sie in anderen extrem sparsam agieren. Die Untersuchung dieser internen Buchungsregeln ermöglicht es, die Dynamik zwischen subjektiver Wahrnehmung und objektiver ökonomischer Realität besser zu verstehen. In der aktuellen Debatte werden zudem die Auswirkungen digitaler Zahlungsmethoden auf diese mentalen Konten untersucht, da die Abstraktion des Geldes die kognitive Buchführung verändern kann. Du findest zu diesem Thema wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.

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