Die Mindestmengenregelung basiert auf der Annahme, dass die Qualität medizinischer Behandlungen positiv mit der Anzahl der durchgeführten Eingriffe korreliert. Dies bedeutet, dass Einrichtungen, die eine höhere Anzahl an Eingriffen durchführen, tendenziell bessere Ergebnisse erzielen als solche, die weniger Eingriffe durchführen. Die Mindestmengenregelung wird daher als Instrument zur Qualitätssicherung im Gesundheitswesen eingesetzt, um sicherzustellen, dass Patienten Zugang zu qualitativ hochwertigen medizinischen Leistungen haben. Die Umsetzung der Mindestmengenregelung ist jedoch nicht unumstritten. Kritiker argumentieren, dass die Regulierung zu einer Konzentration von medizinischen Leistungen in großen Zentren führen kann, was die Versorgung in ländlichen oder strukturschwachen Regionen beeinträchtigen kann. Vertiefe dich in die wissenschaftlichen Arbeiten zu diesem Thema, die als PDF und eBook bei GRIN verfügbar sind, viele auch als Print-on-Demand.