In der Forschung wird das Phänomen des Mismatch häufig im Kontext von Personalauswahl und Arbeitsmarktökonomie untersucht. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf dem Skill Mismatch, also der Differenz zwischen den Kompetenzen einer Arbeitskraft und den tatsächlichen Anforderungen einer Position. Hierbei wird differenziert zwischen einem Over- und Under-Mismatch, was weitreichende Folgen für die Produktivität von Unternehmen sowie die individuelle Arbeitszufriedenheit und Karriereentwicklung hat. Auch die theoretische Betrachtung von Passungsprozessen innerhalb von Organisationen spielt eine entscheidende Rolle, um die Effizienz von Matching-Mechanismen zu verstehen. Neben der rein ökonomischen Perspektive lassen sich Mismatch-Konzepte auch auf das Employer Branding und die Identifikation von Akteuren übertragen. In diesem Zusammenhang wird untersucht, wie wahrgenommene Differenzen zwischen dem Markenversprechen eines Arbeitgebers und der tatsächlichen Unternehmenskultur wirken. Solche Inkongruenzen können das Vertrauen nachhaltig stören und die Bindung an Organisationen gefährden. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung umfasst somit sowohl quantitative Modelle zur Messung von Diskrepanzen als auch qualitative Ansätze zur Erforschung der subjektiven Wahrnehmung dieser Abweichungen. Du findest dazu wissenschaftliche Arbeiten bei GRIN als PDF und eBook, viele davon auch als Print-on-Demand.