Die Modernisierungsverlierer-Theorie ist ein wichtiger Ansatz, um die Erfolge rechtspopulistischer Parteien in Westeuropa zu verstehen. Sie geht davon aus, dass bestimmte sozioökonomische und kulturelle Veränderungen zu einem Gefühl der Deprivation und Unsicherheit bei bestimmten Bevölkerungsgruppen führen. Dies kann wiederum zu einer Zunahme autoritärer und xenophober Einstellungen führen. Die Forschung zu Modernisierungsverlierern ist jedoch noch nicht ausreichend und es gibt viele offene Fragen, insbesondere im Hinblick auf die Determinanten der Wahlerfolge populistischer Parteien. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema als PDF und eBook bei GRIN, viele auch als Print-on-Demand.