Die Theorie des Moratoriums wurde von dem Soziologen Erik Erikson entwickelt, der es als eine notwendige Phase der Identitätsbildung beschrieb. Während dieser Phase suchen Individuen nach ihrer Identität und versuchen, ihre Rolle in der Gesellschaft zu finden. Das Moratorium kann auch als eine Zeit der Experimentierung und des Ausprobierens verschiedener Lebenswege und Identitäten verstanden werden. In der Forschung gibt es verschiedene Ansätze, um das Moratorium zu verstehen und zu erklären. Einige Wissenschaftler betrachten es als eine notwendige Phase der sozialen und emotionalen Entwicklung, während andere es als eine Zeit der Krise und des Umbruchs sehen. Unabhängig von der Perspektive ist das Moratorium ein wichtiger Begriff in der Soziologie und Psychologie, der dazu beiträgt, die Komplexität der menschlichen Entwicklung und Identitätsbildung zu verstehen. Du findest wissenschaftliche Arbeiten zum Moratorium als PDF und eBook, viele auch als Print-on-Demand, bei GRIN.